St. Josef-Kapelle, Oberrod

Auf einer Anhöhe am Rande von Oberrod wurde im Jahr 1704 im Auftrag des Fürsten Alexander von Hadamar eine Kapelle erbaut, die dieser durch Schenkung an die Gemeinde Oberrod übertrug. Im Jahr 1881 wurde, trotz erheblicher Schwierigkeiten die finanzielle Herausforderung zu meistern, der Neubau der von Wind, Regen und Schnee inzwischen stark beschädigten Kapelle in Angriff genommen. Kurz vor Vollendung des Baus wurde der recht hoch gebaute Turm bei einem schweren Sturm umgerissen. Im Jahr 1882 wurde die Kirche mit einem kleineren Turm unter reger Anteilnahme der einheimischen aber auch zahlreicher auswärtiger Christen eingeweiht. Aus dem ursprünglichen Kapellenbau wurde das Wappen des Fürsten zu Hadamar über dem Chor der heutigen Kapelle angebracht und erinnert noch heute an den Gründer. Im Jahr 1949 wurde der Kirchenbau gründlich renoviert und auch Kirchengeräte und Messgewänder durch Spenden der Einwohner von Oberrod angeschafft. Der Patronatstag am 19. März werden seit jeher ein Hochamt und eine eucharistische Andacht gefeiert die nicht nur von den ortsansässigen Gläubigen sondern auch von vielen Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung besucht werden. Das kirchliche Leben wird durch die Katholische Frauengemeinschaft ergänzt. Für einen Teil der Unterhaltungskosten der Kapelle setzt sich seit 2010 der Förderverein der St. Josef-Kapelle ein. Dieser veranstaltet seit einiger Zeit alle zwei Jahre im Januar ein Neujahrskonzert. Ein weiterer Höhepunkt im Kirchenjahr ist der Festgottesdienst des Schützenvereins St. Hubertus am Pfingstmontag.

 
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