"St. Josef" Schönberg

Geschichte: Erstmalige Erwähnung 936, bestätiger Pfarrsitz Schönberg seit 1100. Auf dem Gelände der heutigen Pfarrkirche mit den Grenzen des Pfr.Eiselweges, Mittelweg und Grube Nassau Str. befand sich der Pfarrhof mit Pfarrhaus, Stall und Scheune sowie einem Brandweiher. Als erster Pfarrer wird Johannes von Driedorf genannt ab 1100, er wohnte auf dem Pfarrhof jedoch die erste Kirche, Kapelle stand in Höhn, auf den Grundmauern die heutige Kirche steht, sie wurde mehrfach umgebaut, wovon der älteste Teil, der Marienchorraum auf die Grundkirche zurück geht.

Den Bau einer Hauskapelle auf dem Pfarrhof in Schönberg 1744. 1792 wurde dann die Kapelle in Schönberg von Fürst Clemens Wenceslaus, Kürfürst, Erzbischhof von Trier eingeweiht. 1891/92 wurde die heutige Pfarrkirche , die von Pfarrer Eisel erbaut und Bischof Karl Klein am 05.09.1892 eingeweiht. Seit 1958 eigenständige Pfarrkirche. Nach mehreren Renovierungen wurde sie zur Hundertjahrfeier 1992 innen in Neugotischem Stiel ausgemalt und ausgestattet und erstrahlte neu in alter Pracht von 1901. Der Altar wurde am Josefstag 1977 von Domkapitular Fromm konsegriert. Die Einweihung am 19.März 1992 übernahm Bischof Franz Kamphaus.

Zur gleichen Zeit 1892 wurde auch das Pfarrhaus erbaut, das im Bausteil an ein kleines Schloss erinnert.

Das neue Pfarrheim wurde zwischen Pfarrkirche und Pfarrhaus 1991 eigeweiht.

Der 19. März, dem Patronatstag ist bis heute ein großer Festtag und mit einem besonderen feierlichen Gottesdienst begangen. Einen besonderen Wert dieses Tages, am 19.03.1945 wurde während des Gottesdienstes unterhalb von Schönberg ein Monitionszug bombadiert und niemand kam zu Schaden.

Quelle: Chronik von Schönberg

 
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