Rückschau auf vergangene Ereignisse

Sankt Martin in der Pfarrei

In fast allen Kirchorten unserer Pfarrei fanden rund um den Martinstag Wortgottesdienste und Martinsumzüge statt. In den Gottesdiensten wie hier in Höhn und Oberrod wurde ein Martinsspiel aufgeführt, das noch einmal sehr eindrücklich die Mantelteilung den anwesenden Kindern zeigte. Als Schauspieler engagierten sich neben den diesjährigen Kommunionkindern in Höhn auch noch einige Kinder aus dem 4. Schuljahr.

Höhn Foto: U. Becker
Höhn Foto: U. Becker
Oberrod Foto: Petra Bandlow
Oberrod Foto: Petra Bandlow

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Seniorennachmittag in Schönberg

Der Seniorennachmittag im November stand unter dem Thema Martin Luther. Frau Knöllinger-Acker von der Kath. Erwachsenenbildung erklärte uns vieles zu ihm und der Reformation. Wir diskutierten darüber ,welche Themen damals wichtig waren und welche Erfahrungen wir zur „Ökumene“ gemacht haben und auch immer noch machen. Es war wieder ein sehr interessanter Seniorennachmittag.

Bilder und Text : Gerlinde Ruß

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Ausflug der Messdiener und Messdienerinnen der Kirchorte Höhn und Schönberg ins Phantasialand

Ende September fand der jährliche Messdienerausflug der Kirchorte Höhn und Schönberg ins Phantasialand statt. Die Fahrt ist ein Dankeschön für den Dienst am Altar und wird aus der Messdienerkasse bezuschusst.

Bei angenehmen spätsommerlichen Temperaturen startete der Bus am frühen Samstagmorgen mit 55 Messdienerinnen und Messdienern und ihren Betreuern in Richtung Brühl. Auch einige Kinder aus anderen Kirchorten waren dabei, die sofort Anschluss fanden.

Am Eingangstor klappte die Abfertigung erstaunlich reibungslos und so zügig, dass bereits vor 10.00 Uhr alle am Berliner Platz versammelt waren, um sich in kleine Gruppen aufzuteilen. Danach stand der Eroberung des Freizeitparks nichts mehr im Wege. Alle stürmten los, um die abwechslungsreichen Attraktionen und Shows zu besuchen, besonders aber um die spektakulären Bahnen auszuprobieren.

Noch vor 18.00 Uhr waren alle wieder am vereinbarten Treffpunkt eingetroffen, sodass noch Zeit blieb ein Gruppenfoto zu machen.

Es war für alle ein erlebnisreicher Tag und ein fröhliches Miteinander.

Text: Petra Bandlow, Foto: Nicolas Kühmichl

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Patronatsgottesdienst in Hellenhahn

Zum ersten mal seit unserer Gründung der neuen Pfarrei wurde das Patronatsfest des Hl. Franziskus würdig begangen. Vertreter aus allen Kirchorten unserer neuen Pfarrei waren vertreten. Pfarrer Keller und Pater Joschy waren die Zelebranten. In der Einführung zum Gottesdienst führte Pfarrer Keller das Leben unseres Namenspatrons den Gottesdienstbesuchern in Ansprechender Weise aus. In der Predigt ging er gezielt darauf ein, wie schwierig die Namensfindung der Neuen Pfarrei war. Den heiligen Franziskus als Namenspatron zu haben soll uns begleiten in dieser schweren Zeit und führt uns auf die wirklichen Dinge, auf die es ankommt zu achten und mit gutem Beispiel voran zu gehen. Genau diese Gedanken des Heiligen passen in unsere Zeit. Auf die Natur zu achten, gegenseitig als Brüder und Schwester zu handeln. Er sagte weiterhin, es wurde eine Gute Wahl getroffen. Mit dem Te Deum endete der Gottesdienst in der Kirche „St. Peter in Ketten“ in Hellenhahn-Schellenberg. Anschließend war im Pfarrheim bei einem gut vorbereiteten Empfang Zeit zur Begegnung.

Fotos/Text: Paul Lehnhäuser

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Firmung 2017

Am 23. September 2017 wurden in der Pfarrkirche Mariä Heimsuchung zu Höhn durch Prälat Helmut Wanka 52 Jugendliche gefirmt.
Wir danken allen Ehren-und Hauptamtlichen MitarbeiterInnen ganz herzlich, die sich in der Firmvorbereitung engagiert haben, für ihr Glaubenszeugnis und ihr Engagement zum Wohle der Firmlinge.

Fotos: Paul Lehnhäuser

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Wallfahrt nach Liebfrauen Westerburg

Die Katholische Pfarrei „Sankt Franziskus im Hohen Westerwald“ Rennerod macht sich auf den Weg. Die Kirchorte Schönberg, Hellenhahn-Schellenberg und Pottum (Pfarrei Liebfrauen Westerburg) trafen sich in Ailertchen zur gemeinsamen Wallfahrt nach Liebfrauen Westerburg. Bei sonnigem warmen Wetter musikalisch begleitet von dem Musikverein Neuhochstein-Schönberg und den Rosenkranz betend machte man sich auf den Weg. Die Glocken von Liebfrauen empfingen die Wallfahrer. Sie wurden von den älteren und denen die nicht mehr gut zu Fuß sind schon erwartet. Pater John Manalel mit Diakon Dieter Hering und Gemeindereferentin Eva-Maria Henn gestalteten mit den Messdienern aus allen Kirchorten und den Lektoren, Lektorinnen einen schönen Wallfahrtsgottesdienst. In der Predigt sprach Eva-Maria Henn von der beschützenden Mantelmadonna. Heute noch können wir singen „Maria breit den Mantel aus, mach uns ein Schirm und Schild daraus“. Ein wunderbares Glaubenszeugnis und ein Weg in die Gemeinschaft der noch jungen Großpfarrei.

Text/Bilder: Paul Lehnhäuser

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Einführung der neuen Messdiener in Höhn

Am Sonntag, dem 13. August 2017 wurden vier neue Messdiener und Messdienerinnen während des Gottesdienstes von Gemeindereferent Bernhard Hamacher der Gemeinde vorgestellt und in ihr Amt eingeführt. Das heißt sie durften nach der namentlichen Vorstellung die Gewänder anziehen und bekamen als äußeres Zeichen für ihren Dienst die Kreuze umgehängt. In einer kurzen Ansprache wies B. Hamacher darauf hin, dass sie eine wertvolle Aufgabe für unsere Gemeinde erfüllen, eine Aufgabe, die in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist und brachte seine Dankbarkeit zum Ausdruck. Danach erklärten sie ihre Bereitschaft als Messdienerinnen den Dienst in unserer Gemeinde zu tun und so Gott unserem Herrn zu dienen und ganz nahe zu sein.

Auch die Gemeinde freute sich über die neuen Messdiener und Messdienerinnen und brachte ihre Freude mit kräftigem Applaus zum Ausdruck. Es sind: Daniel Baumann, Dennis Baumann, Sven Weyer und Alina Jung.

In den vergangen Wochen wurden sie von Bernhard Hamacher, Petra Bandlow und Hannah Baumann mit den verschiedenen liturgischen Aufgaben vertraut gemacht und lernten zahlreiche Begriffe und Gegenstände kennen, die im Gottesdienst von Bedeutung sind. So können sie demnächst zum Dienst am Altar eingeteilt werden.

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Neue Abenteuerlandgottesdienste in Höhn Vater unser, - Hey Du, hör mir zu- Komm doch einfach mit ins Abenteuerland

So heißt es wieder ab Sonntag, dem 3. September 2017, denn dann beginnen die neuen Abenteuerlandgottesdienste in der kath. Kirche in Höhn, zu denen alle Kinder und Erwachsene unserer Pfarrei recht herzlich eingeladen sind

In 8 neuen Gottesdiensten lernen die Kinder das „Vaterunser“ genauer kenne, das älteste christliche Gebet, das Jesus selbst seine Jünger gelehrt hat. (Fast) Alle kennen es – Es spricht eine Menge Themen an, die für alle wichtig sind: Hunger und Gerechtigkeit, Schuld und Versöhnung, Gottes Macht und Herrlichkeit … Ein Reporter namens Willi Wichtig und ein Moderator begleiten die Kinder durch die Staffel,

as bekannteste Gebet der Christen wird durch Geschichten für die Kinder anschaulich und konkret vorgestellt. Die einzelnen Bitten werden plakativ und erlebnishaft erzählt. Und die Thematik bietet viele Möglichkeiten, den Bogen vom Damals zum Heute zu schlagen. Schließlich gehen die Aspekte, die das Vaterunser anspricht, alle an sie führen in die Geschichten ein und sorgt dafür, dass am Ende alle eine KiBiWo-Zeitung bekommen.

Abenteuerlandgottesdienste sind lebendige, abwechslungsreiche Gottesdienste, in denen die kreative Glaubensvermittlung für Kinder im Mittelpunkt steht. Viele Mitarbeiter engagieren sich, damit Kinder das Evangelium wirklich als frohe Botschaft erfahren und sie den Gottesdienst freudig und froh mitfeiern können. Dazu gehört auch, dass so ein Abenteuerland –Vormittag mit der Spielstraße für Kinder und einem Stehcafé für die Eltern beginnt um 10.00 Uhr im Pfarrheim beginnt, bevor es um 10.30 Uhr in die Kirche geht. Während dort nach der kindgemäßen, lebensnahen Vermittlung der jeweiligen Botschaft der Gottesdienst für die Erwachsenen wie gewohnt weitergeht, gehen die Kinder in altersspezifische Kleingruppen, wo sie das Gehörte entweder spielerisch vertiefen oder einen Bezug zu ihrer Erfahrungswelt herstellen.

Herzliche Einladung an alle! Start: Sonntag ,den 30. Okt. 2016 in der kath. Kirch in Höhn. Beginn 10.00 Uhr Spielstraße, 10.30 Uhr Gottesdienst.

Weitere Termine dieser Staffel: 13. Nov. 2016, 27. Nov. 2016, 22. Jan. 2017, 19. Feb. 2017, 5. März 2017 und 26. März 2017.

Einschulungsgottesdienst in „St.Petrus in Ketten“ in Hellenhahn-Schellenberg Gottes Segen erbeten

Die Einschulungskinder sangen gemeinsam mit Gemeindediakon Ralf Priebe:
„Wo ich gehe, wo ich stehe, bist du da“

Hellenhahn-Schellenberg. Es ist gute Tradition, dass zum Beginn eines neuen Schuljahres und der gleichzeitigen Einschulung der Neulinge aus Hellenhahn-Schellenberg und Neustadt ein ökumenischer Gottesdienst vorangestellt wird. Gemeindereferentin Eva-Maria und Gemeindediakon Ralf Priebe hatten dazu eingeladen und gestalteten den Einschulungsgottesdienst gemeinsam. Die Begrüßung übernahm Eva-Maria Henn. Neben Gebeten und Textlesungen standen Lieder auf dem Programm, mit der Gitarre begleitet von Ralf Priebe. An den Anfang war das „Danke für diesen guten Morgen„ gestellt. Gott der Herr solle uns an der Hand nehmen und leiten möge durch den Alltag und an jeden Ort. In einem weiteren Lied ging es darum, dass „Gott die ganze Welt in seinen Händen hält“. In ihrer Katechese hatte Gemeindereferentin Henn in einer Schultüte symbolische Gegenstände für die zukünftigen Erstklässler mitgebracht. So unter anderem: Brotdose = Teilen; Pflaster = Trösten; Buch = Lesen und Kommunizieren mit anderen; Flöte = Freude und Gemeinschaft; Kreuz = Jesus ist bei uns, Segnung der Kinder, Evangelium des Gottesdienstes. Ein gemeinsames Vaterunser stellte die Verbindung der beiden Konfessionen dar.

Ein rhythmisches Lied hatten die Einschulungskinder mit ihren Erzieherinnen eingeübt „Wo ich gehe, wo ich stehe, da bist du“. Sie überreichten ihrer sichtlich überraschten Lehrerin Sonja Zammert eine große Schultüte, gefüllt mit Wünschen für die Schulzeit. Die Tüte selbst hatten sie mit Selbstporträts verziert.

Am Schluss des Gottesdienstes erbaten Eva-Maria Henn und Ralf Priebe den Segen Gottes für den Neuanfang der 1. Klasse und auch für alle SchülerInnen, LehererInnen und Familien der Schellenberg-Schule.

Text/Fotos: Willi Simon

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Feierlicher Kirchweih-Gottesdienst in St.Petrus in Ketten in Hellenhahn-Schellenberg

Einzug zum Gottesdienst mit der Kirmesjugend
Bei den Fürbitten wirkte auch die Kirmesjugend mit
Angetreten zum Gottesdienst, die Kirmesjugend
Zum Frühschoppen am Festplatz ging es „enner de Leu“; darüber freute sich auch Ortsbürgermeisterin Birgit Schmidt (links).

Mit einem großen Einzug, darunter auch die Kirmesjugend, begann der Gottesdienst zum Kirchweihfest des Kirchortes „St.Petrus in Ketten“ in Hellenhahn-Schellenberg.

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn begrüßte in ihrer Einleitung zum Gottesdienst im Besonderen die Kirmesjugend „Hallehahner Kirmesleu“, in einheitlichem blauem Dress und einer neuen Kirmesfahne angetreten. Die Gemeindereferentin erinnerte daran, dass wir an diesem Kirchweihtag mit Dankbarkeit der Menschen gedenken, die es vor langer Zeit ermöglicht haben, dass wir unsere Kirche haben. Im Weiteren ging sie auf früheren Zeiten ein, wie damals Kirmes gefeiert wurde (Quelle: Chronist Hermann Hering). Kirmesgäste wurden eingeladen und das Wohnhaus auf Vordermann gebracht. Das neue Kirmeskleid bei den jungen Damen gehörte dazu. Alles begann aber mit einem Hochamt im überfüllten Gotteshaus. Erst nach der Nachmitttagsandacht am Sonntag wurde zum Tanz aufgespielt und die „Drei Ersten (Tänze)“ absolviert. Am Kirmesmontag wurde bei einer Gräbersegnung der Verstorbenen gedacht.

Manche Bräuche seien in Vergessenheit geraten, sagte die Gemeindereferentin, die Kirche aber stehe immer noch mitten im Ort. Sie stehe für Gemeindeleben und Gottesdienste. Es gelte die Kirche lebendig zu halten, Jeder und Jede an seinem Platz und mit seinen Fähigkeiten. Nur so könne Gemeinde, das Haus aus lebendigen Steinen, auch lebendig bleiben.

In gereimten Worten hielt Pfarrer Achim W. Sahl seine Predigt, passend zur Kirmes. Seid gegrüßt aus nah und fern, zum Gottesdienst im Haus des Herrn. Vitale Steine will der Herr in seinem Haus verwenden, lebendig soll sie sein, an allen Ecken und auch Enden. In die Reime bezog Pfarrer Sahl auch den Kirchenpatron St.Petrus und den weiteren Kirchenfürsten Sankt Paulus ein. Wir selbst müssten „Bausteine“ werden um an Jesu Kirche mit zubauen. Nachhaltigkeit sei gefordert. Wie ein roter Faden zog sich durch die launige Predigt, dass „steter Tropfen den Stein höhle“. Die Predigt schloss mit “Damit genug für heute ihr Kinder, Herren und auch Damen. Ich hoffe, dass es euch freute, was ihr gehört habe. Amen“. Dafür erhielt Pfarrer Sahl spontanen Applaus, was ansonsten ja nicht üblich ist (Anmerkung: aber manchmal durchaus angebracht wäre).

Die Fürbitten trugen die Gemeindereferentin sowie Mitglieder der Kirmesjugend vor.

Im Anschluss an den Gottesdienst zogen Pfarrer Achim W.Sahl und die Gemeindereferentin Eva-Maria Henn gemeinsam mit der Kirmesjugend zum Frühschoppen am Festplatz am Sportplatzgelände. Auch eine Solidaritätserklärung in Sachen Gemeindeleben, anerkennend vermerkt von der Bevölkerung. So soll Kirmes sein.

Text/Fotos: Willi Simon

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Einführung neuer Messdiener/innen in Pfarrort St.Petrus in Ketten in Hellenhahn-Schellenberg Die größte Anzahl Neulinge in Pfarrei St.Franziskus im Hohen Westerwald

Mit einem großen Einzug anlässlich der Eucharistiefeier am 25. Juni 2017 wurden gleich acht neue Messdiener/innen in ihr Amt zum Dienst am Altar eingeführt.

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn sagte in ihrer Begrüßung: „Eigentlich ein ganz normaler Gottesdienst und doch ein Besonderer. Deshalb auch der große Einzug mit dem Kreuz vorneweg. Wir sehen neue Gesichter am Altar. Heute werden die künftigen Helfer/innen beim Gottesdienst eingeführt. Acht Stück, die größte Anzahl von Neulingen aus allen Pfarrorten in der Pfarrei St.Franziskus im Hohen Westerwald in diesem Jahr. Wir sind stolz, dass sich so viele Kommunionkinder entschieden haben, Messdiener/innen zu werden“. Der Dank von Frau Henn galt auch der Ausbilderin Ida Hütel, die in diesem Jahr von Lea Bär assistiert wurde. Damit seien die Kinder fit für den Ministrantendienst und bereit, sich in den Dienst der Gemeinde zu stellen. Darauf bezog sich auch das Eingangslied: „“Kommt her, zu seinem Dienst euch stellt...“. Das gelte, so die Gemeindereferentin, für alle, die hier zum Gottesdienst versammelt seien, Große und Kleine, Junge und Alte. Ina Hütel händigte den Neuen dann als Zeichen der Zugehörigkeit die Meßdienerkreuze aus: Phineas Ehl, Connor Reimann, Linus Simon, Lukas Simon, Noah Theis, Tizian Theis und Lea-Celine Zimmermann. (Verhindert: Yannik Bär). Das gab dann schon einen kräftigen Applaus der Gottesdienstbesucher und half auch über das verständliche Lampenfieber beim ersten Altardienst hinweg.

Am Schluss des Gottesdienstes dankte Eva-Maria Henn den Debütanten/innen und wünschte, dass sie treu die Messfeiern mitgestalten würden und dem Dienst am Altar lange erhalten blieben. Die acht Neuen freuen sich, künftig bei Gottesdiensten mitwirken zu dürfen. Dazu alles Gute und Gottes Segen. Text/Foto: Willi Simon

(hinten v.l.) Pater Joshy Manalel, Gemeindereferentin Eva-Maria Henn, Sarah Galeanu, Ida Hütel. Die Neuen am Altar. (mittlere Reihe v.l.) Tizian Theis, Connor Reimann, Phineas Ehl, Lukas Simon (vorne v.l.): Linus Simon, Lea-Celine Zimmermann, Noah Theis. (Es fehlt: Yannik Bär).

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Fronleichnam 2017 in Höhn

Ein herzliches Dankeschön allen, die unsere diesjährige Fronleichnamsprozession vorbereitet und gestaltet haben. Zunächst danken wir allen, die im Dorf die 4 Altäre aufgebaut und geschmückt haben. Es wird immer schwieriger dafür genügend helfende Hände zu finden, umso dankbarer sind wir als Kirchort, dass es dieses Jahr wieder so wunderbar gelungen ist. Ein ganz besonderer Dank gilt all denen, die sich in den letzten Jahrzehnten engagiert und liebevoll für den Altar in der Grubenstraße eingesetzt und ihn gestaltet haben und es jetzt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr tun können. Der Ortsausschuss und die ganze Gemeinde sind dankbar und froh, dass sich neue Menschen gefunden haben, die diese Aufgabe in diesem Jahr zum ersten Mal übernommen haben.

Ein herzliches Dankeschön auch allen, die den Prozessionsweg mit Fahnen geschmückt, den Oellinger Blasmusikanten und dem Kirchenchor Cäcilia für die musikalische Begleitung, der Feuerwehr Oellingen für das Tragen des Himmels und den beiden Feuerwehren aus Höhn und Oellingen für das Absperren der Straßen. Ebenso den Kommunionkindern, Messdienern und unserem Küster für die Begleitung der Prozession. Und natürlich allen, die mit dabei waren und so ein Zeugnis für ihren Glauben abgelegt haben, in dem sie Jesus Christus in der Gestalt des Brotes durch unser Dorf begleitet haben. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön, das verbunden ist mit der Hoffnung, dass wir auch im nächsten Jahr wieder durch unsere Straßen ziehen können und dabei Gott die Ehre geben.

(Gemeindereferent Bernhard Hamacher)

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Fronleichnam in Schönberg

Bei strahlendem Sommerwetter feiert St. Josef Schönberg mit dem Festgottesdienst in der Kirche und der gut besuchten Prozession Fronleichnam. Mitgestaltet durch den Musikverein Neuhochstein ging es durch das Dorf. Vier Altäre waren aufgebaut und festlich geschmückt, wobei der erste für Dreisbach steht, der zweite für Schönberg, der dritte für Neuhochstein und der letzte vor der Stehle an der Kirche für den ehemaligen zu uns gehörenden Hahn, der aber jetzt von Schönbergern aufgebaut wird. Kpl. Ginter trug würdevoll in dem barocken Himmel den Heiland durch die Straßen. An den Altären wurde unter Einbezug der Lektoren der Gebete und der Segen mit der Monstranz gespendet. Mit dem Tantum Ergo am Schluss und Großer Gott wir loben dich, mit Musikverein und Glockengeläut endete ein Botschaft, eine Bezeugung des christlichen Glaubens.

Text/Bilder Paul Lehnhäuser

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Fronleichnam in Mariä Himmelfahrt

Traditionell wird in Neustadt Fronleichnam schon am Dreifaltigkeitssonntag gefeiert – so auch in diesem Jahr.

In aller Frühe hatte der Ortsausschuss auf dem Gelände des Pflegeheimes „Villa Sonnenmond“ alles vorbereitet: den Altar mit üppigem Blumenschmuck und einen bunten Teppich mit dem Motiv der diesjährigen Erstkommunion, dem Regenbogen. Bei seiner Erstellung hatten auch einige Kommunionkinder und KatechetInnen mitgeholfen.

Nach dem Gottesdienst machte sich die Gemeinde – musikalisch unterstützt von der Jugend-Stadtkapelle Rennerod – auf den Weg. Der „Himmel“ wurde getragen von Mitgliedern der Kirmesjugend. Als die Prozession an der „Villa Sonnenmond“ ankam, wurde sie dort schon von den Bewohnern und Bewohnerinnen sowie den Angestellten des Hauses erwartet. In einer kurzen Andacht wurde das Evangelium verkündet, Bitten und Dank vor Gott gebracht und der Segen empfangen. Der Rückweg führte die Prozession auf den Kirchplatz, wo sich die Gemeinde zum Sakramentalen Schlusssegen versammelte.

Nach dem kirchlichen Teil des Fronleichnamsfestes ging man dann nahtlos zum weltlichen über: Es ist mittlerweile schon gute Tradition, dass Helmut und Birgit Becher zum Frühschoppen in die „Villa Sonnenmond“ einladen. Dort klang in fröhlicher Runde mit kühlen Getränken und mit der zünftigen Blasmusik der Stadtkapelle Rennerod der Vormittag aus.

Allen Aktiven vor und hinter den Kulissen ein herzliches Dankeschön für ihr Mitwirken. Mögen die guten Traditionen in unserem Kirchort noch lange erhalten bleiben!

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn

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Traditionelle Maiandacht in Mariä Himmelfahrt Neustadt/WW

Es ist jedes Jahr ein fester Programmteil des Neustädter Kirchenjahres wenn es um die traditionelle Maiandacht geht. Dank der guten Vorbereitung und Organisation konnte am 17. Mai 2017 wieder unsere „Maiandacht mit anschließendem Kaffee und Kuchen“ stattfinden. Nach der besinnlichen Andacht in der Kirche, die von Organist Josef Müller musikalisch begleitet wurde, fuhren wir dieses Mal in das „Hofcafe Dappricher Hof“ in der wunderschönen Holzbachschlucht. Bei Kaffee und Kuchen und frühlingshaft strahlendem Sonnenschein verbrachten wir hier ein paar gemütliche Stunden bevor es dann am späten Nachmittag wieder auf den Heimweg ging.

Mal sehen, wohin uns im nächsten Jahr die „Maiandacht mit Kaffee und Kuchen“ führen wird. Schon jetzt sind wieder alle eingeladen - egal ob jung oder alt!

Text/Fotos: Andrea und Klaus Groth

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Spendenübergabe der Kommunionkinder der Kirchorte Rennerod, Hellenhahn-Schellenberg und Neustadt Drei Einrichtungen werden mit über 1.600 Euro unterstützt.

Symbolische Spendenübergabe in der Kirche St.Petrus in Ketten an SOS Kinderdorf „Cristo Rej“ in Guayaquil, stellvertretend an Gemeindereferentin Eva-Maria Henn (hintere Reihe 4. v.l.); Verein „Kleine Herzen e.V.“ an die zweite Vorsitzende Ramona Flick (vorne 2. v.r.) und Mary Ann Wiedemann, „SOS Kinderdorf Carmen Cebu“ , Philippinen (Mitte 1.v.l.)

In zwei Gottesdiensten in St.Hubertus in Rennerod und St.Petrus in Ketten in Hellenhahn-Schellenberg empfingen insgesamt 39 Kinder das Sakrament der ersten Heiligen Kommunion. Aus dem Pfarrort Rennerod waren es 19 junge Christen, in den Pfarrorten Hellenhahn-Schellenberg und Neustadt 5 Mädchen und 15 Jungen.

Die Kollekte in den Gottesdiensten und die Opfergaben der Erstkommunikant/innen

Anlässlich der Dankandachten werden zu wohltätigen Zwecken gespendet. Das Ergebnis war sehr erfreulich. In Rennerod kamen 666 Euro zusammen, in Hellenhahn-Schellenberg und Neustadt sogar 1.012 Euro. Die Eltern der Erstkommunionkinder hatten sich darauf verständigt, drei Projekte bzw. Einrichtungen zu unterstützen. Die symbolische Spendenübergabe, unter Mitwirkung der Kommunionkinder, Katecheten/innen und Gemeindereferentin Eva-Maria Henn erfolgte in der Kirche in Hellenhahn-Schellenberg, unter einem wunderschönen Regebogen, der die diesjährige Erstkommunion thematisierte.

815 Euro gehen an das SOS Kinderdorf „Cristo Rej“ in Guayaquil (Ecuador). Von hier stammt Pfarrer Pablo Peláez, der Zelebrant bei der Erstkommunionfeier in Rennerod war. Das SOS-Familienstärkungsprogramm hilft Familien, um sie vor dem Zerfall zu bewahren. Unsere Beraterinnen und Berater unterstützen junge Menschen dabei, ihre Berufs- bzw. Schulausbildung zu beenden, Verantwortung zu übernehmen und sie auf ein selbständiges Leben vorzubereiten. Gemeindereferentin Eva-Maria Henn (Hellenhahn-Schellenberg/Neustadt) nahm die Spende für den schwer erkrankten Pfarrer Peláez entgegen. Dem beliebten Pablo galten die Gedanken, Genesungswünsche und Gebete aller, die zusammengekommen war

Mit 500 €uro wird der Verein „Kleine-Herzen-Westerwald e.V., Höhn“ unterstützt. Dieser hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht, im Wege der Beschaffung von Mitteln durch Mitgliedsbeiträge, Spendensammlungen und Veranstaltungen, die Forschung, die Lehre und die medizinische Versorgung der Kinderherzchirurgie und Kinderkardiologie zu fördern. Konkret wird der Betrag für eine Einrichtung in Gießen verwendet, wo Kinder auf eine Operation oder ein Spenderherz warten. Die Zweite Vorsitzende von „Kleine Herzen“, Ramona Flick wird den Betrag weiterleiten.

Eine Privatinitiative wird von Mary Ann und Kay Wiedemann aus Liebenscheid betreut. Es geht eine privat finanzierte „SOS Kinderhilfe“ in Carmen auf Cebu (Philippinen). Die Schwester von Frau Wiedemann, Marerfeld Escoton ist dort tätig. Allein in Cebu  leben schätzungsweise 1,5 Millionen Straßenkinder in bitterster Armut. Geldspenden werden für die Betreuung, Lebensmittel, Medikamente die dringend benötigt. Ziel ist es, die Kinder aus ihrer Armut herauszuholen und für das spätere Leben vorzubereiten. „Alles ist absolut transparent und im Internet unter ‚sos-kinderhilfe-cebu.jimdo.com‘ einsehbar“, sagte Mary Ann Wiedemann bei der Entgegennahme einer Spende von 323 Euro. Die Eheleute Wiedemann werden vom 26. Juni bis 19. Juli dort vor Ort sein, um mitzuhelfen eingesammelte Spenden und Hilfsgüter zu verteilen.

Ein Restbetrag geht danach noch an das Bonifatiuswerk.

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn dankte allen, die zu dem sehr guten Kollekten- und Spendenergebnis beigetragen hatten.

Text/Fotos: Willi Simon

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Dankamt der Kommunionkinder 2017 aus der Pfarrei „St. Franziskus im Hohen Westerwald“ In der Kirche „St.Petrus in Ketten“ in Hellenhahn-Schellenberg kam man zusammen.

Zum großen Dankamt der gesamten Pfarrei „St.Franziskus im Hohen Westerwald“ trafen sich die Kommunionkinder im Gotteshaus in Hellenhahn-Schellenberg. Mit dabei waren auch die Katecheten/innen aus den einzelnen Pfarrorten. Das gesamte Pastoralteam, bis auf den erkrankten Pfarrer Pablo Pelàez, nahm am Gottesdienst teil und wirkte mit. Hauptzelebrant war Dekan Achim Sahl. Der Gottesdienst stand unter dem Motto des Tagesevangeliums, von Jesus, dem guten Hirten, das Kaplan Jan-Robert Ginter vortrug.

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn hielt in der Begrüßung eine Rückschau auf den Kommunionkurs und den großen Tag der Erstkommunion, wo man festlich und fröhlich Gottesdienst feierte. Dafür wolle man heute Dank sagen.

Im Bußritus mit Gemeindereferent Bernhard Hamacher erinnerten Kommunionkinder an den guten Hirten, der für uns sorge, den richtigen Weg zeige und Liebe und Geborgenheit schenke.

Anhand eines Gemäldes von Pfarrer und Maler Siegfried Köder (alle Gottesdienstbesucher erhielten einen Abdruck) deutete Eva-Maria Henn in ihrer Ansprache das Evangelium. Die Freude vom wiedergefundenen verlorenen Schaf werde in diesem Gemälde eindrucksvoll dargestellt. Es versinnbilde Jesus, den guten Hirten, der für alle da sein will. Wo das Verlorene gesucht wird, sei Gott.

Dazu brauche man Vertrauen und Glauben. Aber auch ein Füreinander da sein, Jeder für Jeden, auch im täglichen Leben. Das sei richtige Communio, Gemeinschaft, sagte die Gemeindereferentin. Sie schloss mit dem Wunsch, dass die Kommunionkinder, aber auch alle Anderen, diese Einladung von Jesus, dem guten Hirten, gerne und oft annehmen mögen.

Gemeindereferentin Tanja Kaminski wies mit Kommunionkindern in den Fürbitten

auf Jesu, den guten Hirten als Vorbild ein. Er schaue auf uns, wenn wir fröhlich und glücklich seien, aber auch bei Sorgen und Problemen. In die Fürbitten schlossen die Kinder ihre Eltern und Geschwister ein, alle die dazu gehören, und auch Menschen, die Not leiden.

Beim ‚Vater unser‘ reichten sich alle Gottesdienstbesucher die Hände, um auch so Gemeinschaft zu dokumentieren.

72 Kinder aus der Pfarrei „St.Petrus im Hohen Westerwald“ durften in diesem Jahr erstmals den Leib des Herrn und damit das Sakrament der Eucharistie empfangen.

Text / Foto : Willi Simon

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Erstkommunionfeier der Kirchorte Hellenhahn-Schellenberg und Neustadt Gottesdienst in „St.Petrus in Ketten“ in Hellenhahn-Schellenberg

Es war der große Tag im noch jungen Leben von 5 Mädchen und 15 Jungen,

die mit ihren Familien und Gottesdienstbesuchern das Fest der ersten Heiligen Kommunion in der überfüllten Kirche „St.Petrus“ feierten. Beim Einzug stach bereits der Blumenschmuck an den Bänken im Mittelgang und im Chorraum und Altar ins Auge.

Monatelang hatten ein Katechet und drei Katechetinnen, gemeinsam mit Gemeinderefentin Eva-Maria Henn, die Kommunionkinder auf diesen Tag vorbereitet. Um es vorweg zu nehmen. Es war ein eindrucksvoller Gottesdienst, den Pfarrer Albert Keller zelebrierte und der auch bisweilen zu Tränen rührte.

Die Erstkommunionfeier stand unter dem Motto des „Regenbogens“, als Sinnbild des Freundschaftsbandes zwischen Gott und den Menschen. Kommunionkinder ließen mit den Deutungen der einzelnen Farben nach und nach einen (vielbeachteten) Regenbogen entstehen, in den auch die Fotos des Erstkommunikanten/innen eingearbeitet waren.

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn deutete in ihrer Ansprache die Symbolik des Regenbogens, der Gemeinschaft zwischen Gott und den Menschen. Dieser solle gleichsam eine schützende Brücke bauen, unter der wir alle leben könnten.

Der Regenbogen wolle den Kommunionkindern versichern, dass Gott ihr Freund sein will, aber auch erinnern, dass man sich wie Freunde und Freundinnen Gottes verhalten solle. Die Tischgemeinschaft, zu der Jesus im Heiligen Mahl einlade,

solle oft und gerne angenommen werden.

Die Kommunionkinder waren eingebunden in den Gottesdienst. Ob bei der Begrüßung, dem Bußritus, den Fürbitten oder der Gabenbereitung. Mit einer besonderen Darbietung warteten die Kinder zum „Regenbogen-Lied“ auf, indem sie auf den Altarstufen mit Luftballons in den Regenbogenfarben auch einen optischen Bezugspunkt setzten.

Die Musikkappe Neuhochstein/Schönberg geleiteten die Erstkommunionkinder zur Kirche. Den Gottesdienst umrahmten musikalisch die Gruppe „Sing and Pray“ sowie Organist Josef Müller.

Eva-Maria Henn dankte allen, die an der Vorbereitung und Durchführung der Erstkommunion beteiligt waren.

Am Nachmittag fanden sich dann alle Erstkommunikanten/innen in „St.Mariä Himmelfahrt“ in Neustadt zu einer Dankandacht ein, die Pfarrer Albert Keller und Gemeindereferentin Eva-Maria Henn gestalteten. Den Abschluss bildete der sakramentale Segen.

Text und Fotos: Willi Simon

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Kreuzwege gut besucht

In der Zeit vor Ostern gab es für unsere Kinder und Erwachsenen einige Angebote den Kreuzweg am Heispel mitzugehen.

Den Anfang machte die Gruppe der Vorschulkinder aus unserer Kita am 4. April. Mit ihren Erzieherinnen Frau Stahl und Frau Steudter hatten sie sich auf den Weg zum Stationenberg gemacht. Dort wurden sie von Gemref. Kaminski bereits erwartet. Besonders bei Jesu Sturz unter dem Kreuz zeigten sich die Kinder mitfühlen, das Gefühl des Hinfallens kannten sie doch auch.

Den Abschluss bildete die Station am Heiligen Grab, wo ein Segensgebet und ein Lied die Führung beendeten.

Am Mittwoch, den 5. April machten sich gut fünfzig Frauen mit den Vorbeterinnen Frau Mai und Gemref. Kaminski auf den Weg durch die Stationen. Inhaltlich ging es um den diesjährigen Misereorkreuzweg und die vielen Krisenherde dieser Erde. Auch für die jüngst Verstorbenen aus der Kirchengemeinde wurde gebetet. Das anschließende Beisammensein mit Kaffee und Kuchen wurde gut angenommen.

Am Karfreitag waren rund vierzig Kinder mit ihren Eltern der Einladung zum Kinderkreuzweg gefolgt. Bei trockenem, angenehmen Wetter ging es unter der Führung der Ortsausschussmitgliederinnen Frau Schäfer und Frau Raudies zu den Stationen. Gemref. Kaminski brachte die Figuren und dargestellten Szenen in Verbindung zu aktuellen Themen aus der Lebenswelt der Kinder und Erwachsenen. Sei es das Auslachen von Schwächeren, Gewalt gegenüber anderen oder die Anschläge aus jüngster Zeit.

Die Kinder brachten sich mit ihren Erfahrungen ein. Den Abschluss bildete ein Vater unser und ein Lied am Heiligen Grab.

---------------------------------------------------------------------- (Kopie 1)

Kommunionkinder-Wochenende

Am 10. März starteten 19 Kommunionkinder aus den Kirchorten Höhn und Schönberg zusammen mit ihren Katechetinnen und Gemeindereferent Bernhard Hamacher zu einem gemeinsamen Wochenende in Vallendar. Bei schönem Wetter und viel Spaß gab es ein abwechslungsreiches Programm.

Der Samstag stand unter dem Thema „Versöhnung“ mit einer Kommunionstunde und verschiedenen Gruppenarbeiten. Zum Mittagessen kam dann Kaplan Ginter zu Besuch. Nun war Gelegenheit unseren Kaplan in einer Fragerunde kennenzulernen. So waren die Kinder gut vorbereitet, als sie am Nachmittag ihre erste Beichte ablegten. Anschließend war dann Gelegenheit für viel Spiel und Spaß, drinnen und draußen. Es wurden schöne Tischkerzen gestaltet, ein Spielplatz erkundet und leckeren Geburtstagskuchen gab es auch. Eine spannende Nachtwanderung beendete den Tag.

Am nächsten Morgen wurde dann in verschiedenen Gruppen ein Gottesdienst vorbereitet. Alle waren mit viel Freude und Eifer dabei, so dass ein schöner Sonntagsgottesdienst gefeiert wurde. Nach einem guten Mittagessen ging es dann müde und mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen nach Hause zurück. (Michaela Baumann)

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Eltern-Kind-Nachmittag

Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung fand am vergangenen Freitag für die Kinder der Kirchorte Höhn und Schönberg ein Eltern-Kind-Nachmittag statt: Ein sehr abwechslungsreich gestalteter Nachmittag rund um das Thema Brot.

Zu Beginn betrachteten die Kinder ein Ährensträußchen und Schalen mit Körnen, Schrot und Mehl, alles Dinge die davon erzählen, wie Brot entsteht. Besonders viel Freude machte es dann allen selbst einen Brotteig herzustellen, die bereitgestellten Zutaten zu vermischen und kräftig zu kneten.

Während der Teig ging wurden alle ganz still und betrachteten bei meditativer Musik und erläuternden Worten das Bild „Brotrede“ von Sieger Köder.

Dann durfte jedes Kind für sich und seine Eltern ein Brötchen formen. Als alle Bleche im Ofen waren, bastelten Kinder und Eltern gemeinsam einen Gebetswürfel mit Tischgebeten. Schon bald verbreitete sich der leckere Duft von frischgebackenen Brötchen im Raum und so dauerte es nicht mehr lange bis die köstlichen Brötchen verspeist werden konnten. Vom restlichen Teig backen die Katechetinnen ein Brot, das in einer der nächsten Kommunionstunden gegessen wird. Ein rundum gelungener Nachmittag.

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Kommunionkinder aus Hellenhahn-Schellenberg und Neustadt besuchten Kerzenfabrik Flügel in Montabaur.

Wo kommt denn meine Kommunionkerze her und wie wird diese hergestellt. Dieser Frage gingen die zwanzig Erstkommunionkinder von „St.Petrus in Ketten“ und „Mariä Gemeindereferentin Eva-Maria Henn hatte dort einen Besichtigungstermin vereinbart. Begleitet wurde die Gruppe von den Katechetinnen/ten von Tanja Theis, Manuela Simon-Kurzhals, Christina Borbonus und Thorsten Schmidt.

Isabell Grünthaler, Mitarbeiterin der Fa. Kerzen-Flügel begrüßte die Gäste sehr herzlich. Dazu Eva-Maria Henn „Wir haben uns auf den Besuch gefreut und sind alle sehr gespannt“.

Isabell Grünthaler gab zunächst einen kurzen Abriss aus der Firmengeschichte. Die Gründung geht auf das Jahr 1792 zurück. Bis dahin wurden Kerzen aus Trier beschafft. Als reiner Familienbetrieb gegründet geht es heute bereits in die

7. Generation; das bedeutet in 2017 also ein Jubiläum, 225 Jahre Kerzenfabrik Flügel. Erster Kunde des noch jungen Unternehmens war die katholische Kirchengemeinde „St.Peter in Ketten“ in Montabaur. Die ersten Kerzen wurden aus Bienenwachsplatten hergestellt, die zunächst in der Sonne gebleicht wurden. Heute enthalten die Kerzen, aus Kostengründen, nur noch 10% Bienenwachs. Die Mindestvoraussetzung für Kerzen zum Gebrauch in katholischen Kirchen. War man zunächst nur regional tätig, änderte sich dies 1884 mit dem Bau der Eisenbahn, erläuterte Isabell Grünthaler. Nunmehr konnten größere Mengen Kerzen hergestellt und versandt werden. Heute operiert man von Montabaur aus weltweit. Das Besondere; alles wird im traditionellen Verfahren und in Handarbeit hergestellt, also keine ‚Produktionsstraßen‘. 50% der Produktion wird für liturgische Zwecke erstellt, 50% als Themen-, Schmuck- oder Designkerzen. So auch beispielsweise für Kommunionkerzen. Wissbegierig verfolgten die Kommunionkinder den Vortrag und stellten dazu auch Fragen, die ausführlich beantwortet wurden.

Nun wusste man also, woher die Kerzen kommen. Wie aber werden diese denn hergestellt. Der Weg führte in die Produktionsräume. Ausführlich wurden die einzelnen Arbeitsschritte erläutert und dokumentiert; bis hin zur fertigen Kerze. Diese wird dann noch in einem Tauchbad mit einem speziellen Kerzenlack hauchdünn überzogen. Das war schon eine interessante Sache für die Kommunionkinder. Im einem weiteren Raum wurde gezeigt, wie Kerzen ‚veredelt‘ und mit den verschiedensten Motiven aus Wachs versehen werden. Die Dekore werden von eigenen Designern entwickelt.

Jetzt durften die Kinder noch ihre eigene Kerze einfärben und stolz behaupten, an der Herstellung war ich selbst beteiligt.

Der Abschluss des Besuches galt dem Shop der Kerzenfabrik. Hunderte der verschiedensten Artikel rund um die Kerze sind hier ausgestellt und konnten erworben werden. Gelegenheit also, selbst ein kleines Präsent für Eltern, Geschwister oder Schulfreunde/dinnen zu erwerben. Und davon wurde auch eifrig Gebrauch gemacht, wollte man die Lieben zu Hause doch überraschen. Bot sich das doch an, denn just an diesem Tag war auch ‚Valentinstag‘.

Für den interessanten Einblick „rund um, die Kerze“ bedankte sich Gemeindereferentin Eva-Maria Henn bei Isabell Grünthaler. Nun also musste man, wo die Kommunionkerze herkommt und wie sich hergestellt wird. Auch die der diesjährigen Kommunionkinder aus Hellenhahn-Schellenberg und Neustadt.

Text/Fotos : Willi Simon

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Abraham und Sara

Dies war nun wirklich eine ungewöhnliche Kommunionstunde. Wir trafen uns am 9. Februar im Haus der Bibel in Westerburg. Vor einem Nomadenzelt begrüßte uns Pfarrerin Fries von der evangelischen Kirche. In den Räumen lagen alte Schriftrollen, Gefäße mit wohlriechenden Ölen und mit Gold bestickte Gewänder und noch einiges mehr. Wir nahmen auf den Sitzhockern Platz und sprachen über die ersten Menschen der Bibel, wie Abraham und Sara und ihre Art zu Leben und Handel zu betreiben. Einige von uns schlüpften in alte Gewänder und übernahmen ihre Rollen. Damit verbunden war der Willkommensgruß am Eingang des Zeltes. Wohlriechendes Salböl wurde uns auf die Stirn gezeichnet. Danach durften wir im Zelt Platz nehmen. Jungs und Mädels getrennt, wie früher eben.

Während wir heute in Windeseile Brot beim Bäcker kaufen können, mussten die Nomaden winzige kleine Körner an einem Stein mühsam klein mahlen. Was für eine Arbeit! Das dauerte ja ewig, bis einigermaßen etwas zustande kam.

An diesen Steinen kamen die Menschen über Gott und die Welt ins Gespräch und gaben ihr Wissen und ihre Lebenserfahrung den nächsten Generationen weiter.

Besonders spannend war für uns der Versuch in ein Widderhorn zu stoßen und diesem einige Geräusche zu entlocken. Bis da einmal ein Ton herauskam!

Zum Schluss konnten wir uns noch in das Gästebuch eintragen, Fabienne überreichte eine Spende von uns allen und wir dankten Pfarrerin Fries sehr für ihre Ausführungen. Ein schöner Ausflug!

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Kommunionkinder zu Gast in Westernohe

Dreizehn Erstkommunionkinder waren vom 21.bis zum 22. Januar zu Gast bei den Pfadfindern in Westernohe. Gemeinsam mit ihren Katechetinnen Felicitas Weiße, Jaqueline Grimmer und Viola Reimann, sowie Gemeindereferentin Tanja Kaminski verbrachten sie gemeinsam eine schöne Zeit. Diese begann am Samstagnachmittag mit einer Spiel,- und Singrunde, einem Geburtstagsständchen für Julia, dem Beziehen der Zimmer und einer ersten Kuchenpause. Trotz der Schnee und Eisglätte kamen alle wohlbehalten auf dem Gelände an. Nach dem leckeren Abendessen ging es mit den Themen „Wasser und Taufe“ und dem Gestalten eines eigenen Schmuckkreuzes weiter. Jedes einmalig, bunt und wunderschön. Das Abendgebet im Meditationsraum beendete das Programm und Nachtruhe war angesagt.

Mit einer sportlichen Wettervorhersage startete das Programm am Sonntag. Das leckere Frühstück wartete bereits auf uns, anschließend folgten noch ein Kirchenquiz, Inhaltliches zur Taufe und ein Wortgottesdienst mit dem Thema „Du bist für Gott ein Schatz“. Ein letztes gemeinsames Mittagessen beendete unsere tolle Zeit. Den Nachmittag wollten die Kinder noch zum Schlittenfahren nutzen. Unser nächster Programmpunkt wartet bereits im Februar auf uns: eine Fahrt ins Bibelmuseum.



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Sternsingeraktion 2017 im Kirchort „St.Petrus in Ketten“ in Hellenhahn-Schellenberg

Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“.

Rekord bei Teilnahme und Spendenergebnis.

Die Turkana, eine Region im Nordwesten Kenias, zählt zu den trockensten Regionen dieser Welt überhaupt. Schon länger hat es dort nicht mehr geregnet, was das Leben der Menschen dort extrem verändert. Schuld daran ist der Klimawandel, der sich in vielen Ländern Afrikas besonders stark bemerkbar macht. Hierfür war schwerpunktmäßig die Sammelaktion der Sternsinger gedacht.

Gleich 25 Sternsinger/Innen, soviel mit nie zuvor, wollten mitmachen. Diese wurden in sieben Gruppen eingeteilt, um mit Begleiterinnen durch die Straßen des Dorfes zu ziehen. Vor dem Start wurden sie zunächst im Pfarrheim in festliche Gewänder eingekleidet. In einem anschließenden Aussendungsgottesdienst durch Gemeindereferentin Eva-Maria Henn erhielten die Kinder an der Krippe geweihte Kreide sowie Türaufkleber mit dem Aufdruck C + M + B Christus Mansionem Benedicat (Gott segne dieses Haus).Trotz empfindlicher Kälte zog die Schar munter los um an den Häusern zu singen, den Königsspruch aufzusagen Der Jahressegen an den Türen angebracht oder angeschrieben. Man traf fast überall auf offene Türen, Herzen und Hände. Und nicht nur dies. Zum Aufwärmen wurden Kakao oder andere wärmende Getränke angeboten und die SternsingerInnen auch zusätzlich mit Süßigkeiten bedacht.

Gegen Mittag hatten die Sternsinger den Ortsdurchgang beendet. Im Pfarrheim wurde die „Königsrunde“ mit Begleiterinnen bereits von bewährten Helferinnen erwartet, die Pizza und heißen Tee vorbereitet hatten. Von den eingesammelten Süßigkeiten durften alle einige Teile auswählen, der Großteil jedoch an die ‚Tafel‘ in Rennerod, um auch hier Hilfsbedürftigen ein Freude zu bereiten.

Im abendlichen Familiengottesdienst kam man in der Kirche wieder zusammen. In Interviewform befragte Gemeindereferentin die Sternsinger/innen nach den Erlebnissen und Eindrücken während der Sternsingeraktion. Eva-Maria Henn bedankte sich bei allen, die an der diesjährigen Aktion mitgewirkt und sich mit einbracht hatten.

Das Erfreuliche wurde zum Abschluss bekanntgegeben. 1.600 Euro wurden in die Spendenbehältnisse eingesteckt. Ein Rekordergebnis. Vielleicht war es auch das Thema der diesjährigen Aktion, das die Herzen schmelzen und die Hände öffnen ließen.

Text/Foto : Willi Simon

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Für Kenia unterwegs

waren fast vierzig Kinder und Jugendliche in den Kirchorten Elsoff und Westernohe. Die Sternsingerinnen und Sternsinger wurden am Samstag, den 7. und am Sonntag, den 8. Januar durch Kaplan Ginter und Gemeindereferentin Kaminski in einem thematischen Gottesdienst ausgesandt. Bepackt mit den Materialien, dicker Kleidung und guter Laune ging es am Sonntagmorgen los, um den Gemeindemitgliedern den Segen Gottes zu bringen.

Als Stärkung gab es für die Kinder in Westernohe einen Mittagsimbiss mit Leberkäs und Brötchen und für alle ein Dankeschönessen im Pfarrheim Elsoff um 18.00 Uhr. Schnitzel, Kroketten, Nudeln und Pudding standen auf dem Speiseplan. Zudem bekam jedes Kind noch eine Urkunde. Besonderer Dank allen Kindern und Jugendlichen, die für diese gute Aktion unterwegs waren, allen Begleitpersonen und den Betreuungsteams Felicitas Weiße, Jasmin Zoth und Torsten Heftrich Zoth, sowie Sabine Buss und Sonja Raudies. Ohne das Engagement aus den Gemeinden ist eine solche Aktion nicht mehr zu leisten.

Wenn viele Kinder und Jugendliche mitgehen ist es eine Arbeitserleichterung für alle. In Westernohe waren fünf Gruppen im Alter von 5-15 Jahren unterwegs, in Elsoff und Oberrod knapp zwei Gruppen und in Mittelhofen eine. In Zukunft wäre es wünschenswert, wenn sich in Elsoff, Mittelhofen und Oberrod noch mehr Kinder und Jugendliche, sowie Erwachsene für die Sternsinger engagieren könnten. Da die Kinder schon ein straffes Pensum zu erfüllen hatten, kann es sein, dass einige Häuser nicht besucht wurden. Aufkleber zum Mitnehmen liegen in den Kirchen und Kapellen aus. Die gesammelte Summe wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

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Die Neustädter Sternsinger sind los

Losgezogen sind sie auch dieses Jahr wieder. Zwölf Kinder der Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt, Messdiener, Kommunionkinder und Grundschulkinder, haben sich am Samstag, den 7. Januar trotz eisiger Temperaturen auf den Weg gemacht, um für Kinder in Kenia zu sammeln. Die Sternsingeraktion 2017 steht nämlich unter dem Motto:

Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“

In vier Gruppen aufgeteilt und von jeweils zwei Gruppenleitern begleitet, zogen sie durch alle Dorfstraßen. Eine Gruppe war auch diese Jahr wieder in den zur Neustädter Kirchengemeinde gehörenden Diasporagemeinden Niederroßbach, Oberrossbach, Salzburg und Stein-Neukirch unterwegs. Das ging natürlich nur mit dem Auto oder besser dem „Königsmobil“.

B evor es losging, trafen sich alle im Gemeindezentrum wo sie von den fleißigen Helfern und Helferinnen in ihre königlichen Gewänder gehüllt wurden. Danach ging es in die Kirche. Hier wurden alle von Eva-Maria Henn gesegnet und feierlich ausgesendet. Als Könige und Königinnen, schwarze und weiße, in festlichen Gewändern gehüllt, mit ihren Kronen und goldenen Sternen zogen sie von Haus zu Haus und brachten den Segen. Vor jedem Haus wurde zuerst gesungen und jedes Kind sagte seinen Königsspruch auf. Alle zusammen segneten das Haus und der neue Jahressegen wurde von den Begleitern an die Tür geschrieben.

Das Helferteam versorgte die Gruppen mit heißem Kakao und leckerem Tee. Das tat bei dem frostigen Wetter besonders gut. Gestärkt mit Süßigkeiten und Keksen, die von den Neustädtern reichlich gespendet wurden, ging es dann weiter bis auch das letzte Haus gesegnet war. Müde, durchgefroren und hungrig fanden sich die fleißigen Sternsinger gegen Abend wieder im Gemeindezentrum ein. Hier wartete schon ein leckeres Abendessen mit reichlich Pizza und Getränken. Zum anschließenden Wortgottesdienst zogen die prächtigen Könige und Königinnen zusammen mit dem Helferteam und Gemeindereferentin Eva-Maria Henn in die Kirche ein. Im feierlichen Gottesdienst wurde auch das Ergebnis der Sternsingersammlung in Neustadt bekanntgegeben: Rund 1.100 Euro haben die tüchtigen Helfer gesammelt. Ein stolzer Betrag für einen guten Zweck. Herzlichen Dank und ein „Vergelt’s Gott“ an alle Spender!

Feierlicher Abschlussgottesdienst mit Eva-Maria Henn“

Müde, aber mit der guten Tat zufrieden, durfte sich jedes Kind noch eine Tüte voll gespendeter Süßigkeiten mit nach Hause nehmen. Da wieder so viele Süßigkeiten gespendet wurden, kann auch dieses Jahr ein Großteil an die Tafel in Rennerod weitergegeben werden.

D amit unsere Sternsingeraktion gelingen konnte, waren wieder viele fleißige Hände nötig. Die Vorbereitungen begannen ja bereits im Herbst letzten Jahres mit dem Sternsingertag des Pastoralen Raumes Rennerod in Irmtraut. Allen Helferinnen und Helfern nochmals ein ganz herzliches Dankeschön!!!

Text/Bilder: Andra und Klaus Groth

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Sternsingeraktion 2017

Am 2. und 7. Januar zogen die Sternsinger von Rennerod und Waldmühlen durch die Straßen, um Menschen in Kenia und weltweit zu helfen, die unter den Folgen des Klimawandels leiden. Mit einem Lied und den Segenswunsch brachten über 20 Sternsinger den Segen an die Häuser und schrieben dazu: 20*C+M+B+17, d. h. "Christus mansionem benedicat", "Christus segne dieses Haus". Dafür sei den Sternsingern und den Spendern ein herzliches Dankeschön gesagt. Weitere Infos zur Aktion sind auf der Internet Seite www.sternsinger.de zu finden. Die Auszählung der Spendengelder erfolgt noch und wird später an dieser Stelle bekannt gemacht. (Bild: Dapprich/Diehl, Sternsinger von Rennerod und Waldmühlen)

Die Auszählung der Spenden der Sternsingeraktion aus Rennerod, Waldmühlen und den umliegenden Ortschaften ist erfolgt und wir sind froh über die Großzügigkeit der Spender. In Rennerod wurden 3350,17 € eingesammelt. In Waldmühlen wurden 394,40 € gespendet. Aus den Diasporagebieten unserer Pfarrei kamen insgesamt 335 € zusammen. Allen, die geholfen haben, dass die Sternsingeraktion in diesem Jahr wieder helfen konnte, sagen wir ein herzliches „Vergelt’s Gott“!

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Weihnachtsgottesdienste sehr gut besucht

Am 24. Dezember fand in der festlich geschmückten Pfarrkirche in Elsoff das liebevoll vorbereitete Krippenspiel der Kinder statt. Nach einer Eröffnungsmelodie von Niklas Schüssler und der Begrüßung durch Gemref. Tanja Kaminski, berichteten die Hirten von jener besonderen Nacht, in der das Jesuskind geboren wurde.

Die Texte und Lieder wurden von den Kindern schön vorgetragen. Besonderer Dank an Patrizia Rückwardt und ihren Gesang, Sabine Buss, Sonja Raudies für ihr Einüben mit den Kindern und den beiden Helferinnen.

Bis auf den letzten Platz war auch die Pfarrkirche in Westernohe belegt. Nach einer festlichen Einstimmung mit Beiträgen des Kirchenchores, Lina Jung, Achim Reif und unseren Lektorinnen, ging es mit einem Adventsruf durch Zelebrant Pfarrer Sahl weiter. Gefolgt von vielen Messdienern und Gemeindereferentin Kaminski zogen alle in die dunkle Kirche ein. Besonders bewegend war die Übertragung des Kindes in die Krippe mit dem Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Mitwirkenden in der Liturgie und Musik, allen Küstern und Ehrenamtlichen, die unsere Gebetsorte so wunderschön weihnachtlich geschmückt haben.

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Frühschicht gehört ins feste Programm

Am Freitag vor Weihnachten bot das Lektorenteam von Elsoff und Gemref. Tanja Kaminski wieder eine Frühschicht in der Pfarrkirche an. Knapp über zwanzig Mitfeiernde kamen zur frühen Morgenstunde, um sich von den Texten, Liedern und Gebeten auf die Feiertage einstimmen zu lassen. Das Friedenslicht von Betlehem wurde eifrig austeilt und das abschließende Frühstück gerne angenommen.

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Spielnachmittag voller Erfolg

Am Mittwoch vor Weihnachten trafen sich fast dreißig Kinder im Pfarrheim Westernohe, um der Einladung von Gemref. Tanja Kaminski, Felicitas Weiße und Jasmin Zoth zu einem Spielnachmittag zu folgen. Kennen Sie „Halli Galli“ oder „Double“? Oder die Klassiker wie „Monopoly“ und „Uno“ ,die auch nicht fehlen durften. Flüchtlingskind Hamsa fragte im Anschluss, ob wir am nächsten Tag mit dem Spielen weitermachen würden. Ein gutes Anzeichen, dass es den Kindern gefallen hat. Zur Stärkung gab es leckere Plätzchen, Marmor und Gewürzkuchen. Vielleicht gibt es im neuen Jahr eine Fortsetzung, denn Spielen verbindet und macht unglaublich viel Spaß.

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Stimmungsvolle Weihnachtsfeier der ‚Schellenberg-Grundschule‘ Hellenhahn-Schellenberg

Tragt ein Licht in die Welt‘

Vollbesetzt war die katholische Pfarrkirche in Hellenhahn-Schellenberg. Die Grundschule hatte zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Der Kirchenraum bot dazu den passenden Rahmen. Das Kollegium der ‚Schellenberg-Grundschule‘ mit ihrer kommissarischen Leiterin Anja Pfeil-Stickel hatte mit allen vier Klassen wochenlang geübt und einstudiert. Was herauskam war eine geradezu anrührende Weihnachtsfeier, die den Schwerpunkt ‚Licht‘ gesetzt hatte.

Katharina Steinebach aus der 4.Klasse begrüßte gekonnt die Besucher und stellte das Programm mit Liedern, Gedichten und Geschichten vor. Es hatte schon etwas Geheimnisvolles, als die Kinder mit kleinen elektrischen Lichtern in die abgedunkelte Kirche eingezogen, die ansonsten nur noch durch Kerzen erhellt war. Diese Lichter deuteten bereits auf die Thematik der Darbietungen hin.

Zu den einzelnen Vorträgen aller vier Klassen gab es eine Überleitung zum Inhalt der nachfolgenden Vorträge. Licht solle eine Orientierung geben im Advent und im Dunkeln.

So zeigte die 1. Klasse einen Lichtertanz, der an Hoffnung und Mut erinnern sollte. Sie wollten mit dem Lichtkreis eine Brücke bauen.

Die 2.Klasse verdeutlichte in Theaterform die klassische Geschichte von den

‘4 Kerzen am Adventskranz‘ . Friede, Glauben und Liebe verlöschen nacheinander. Erst als die Hoffnung hinzukommt, können alle Kerzen wieder entzündet werden.

Mit Unterstützung eines Beamers erzählte die 3.Klasse von einem kleinen Stern, der den anderen Stern auf dem Weg zur Krippe nicht folgen konnte. Mit den verschiedensten Gegenständen wurden Tiere nachgeahmt, die dem Stern auf seinem Weg begegnen. Der kleine Stern trifft auf eine Blume, die ihn bittet, dem Jesuskind ihren Duft zu bringen und er findet schließlich den Weg zum neugeborenen Heiland. Christrose heißt fortan diese Blume.

Mit einem Gedicht und einer eindrucksvollen Lichtermediation schloss die 4. Klasse abschließend den Reigen der Darbietungen.

Großen Applaus der Geschwister, Eltern, Großeltern und Gästen durften alle Mitwirkenden einheimsen. Anja Pfeil-Stickel dankte auch im Namen ihres Kollegiums Czialla Schweitzer, Nicole Schlemmer und Beate Schnabel (sie hatte das Programm am Keyboard begleitet) den Zöglingen der Grundschule und allen, die zum Gelingen der Weihnachtsfeier beigetragen hatten.

Gemeinderefentin Eva-Maria Henn sprach von einer wunderbaren Stunde, die die Besucher erleben durften und lobte die Mitwirkenden: „Ihr habt Weihnachtsstimmung in unsere Herzen gebracht“. Besser kann man ein Schlusswort nicht formulieren.

Die Gemeindereferentin bat danach zu einem Gebet für die Opfer des Anschlages auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin, aber auch denen von Krieg und Terror in Syrien und der ganzen Welt.

Die Besucher waren anschließend zu einem Imbiss und wärmenden Getränken in das Pfarrheim eingeladen. Einige Grundschulmütter hatten dieses zuvor bereits liebevoll dekoriert und eine kleine Gruppe der Eltern übernahm auch die Bewirtung.

Man ging auseinander mit dem Wissen, dass ein Licht der Hoffnung, das um die ganze Welt reichen möge, in dieser Feier von den Kindern aufgesteckt worden war.

Text / Fotos : Willi Simon

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Interessante Lesetipps für lange Winterabende

Im Rahmen der Bibliothekstage in Rheinland - Pfalz hatte die Bücherei St. Hubertus in Rennerod zu einer Buchvorstellung eingeladen.

Die Bücherei war mit handwerklichen Holzarbeiten, die von Anja Chaberny und Mira Klein angefertigt wurden, winterlich dekoriert. Die vielen kleinen Lichter vermittelten eine sehr gemütliche Atmosphäre.

Gisela Müller gliederte die Vorstellung der Bücher in drei unterschiedliche Bereiche. Zunächst stellte sie Biografien und Autobiografien mit unterschiedlichsten Hintergründen vor, gefolgt von Büchern zum Thema Nahost- Konflikt. Den dritten und umfangreichsten Teil bildeten Empfehlungen aus dem Bereich Belletristik wie aktuelle Jugendliteratur, Krimis, Kurzgeschichten und Romane.

Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion und alle kamen zu dem Ergebnis, dass eine solche Aktion noch einmal angeboten werden sollte.

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Elsoffer Markt 2016

Bereits um 4.00 morgens regte sich Leben im Missionszelt des Pfarrgemeinderates und der erste Kaffee wurde gekocht. Nachdem am Vortag fleißige Hände beim Aufbau geholfen hatten, stand dem Marktreiben nun nichts mehr im Wege. An der Theke wurden über dreißig selbstgebackene Kuchen, Waffeln und Brötchen zum Verzehr angeboten. Dank der Heizstrahler war es angenehm warm und die Besucher von nah und fern machten gern Halt und spendeten für eine gute Sache. Ein Teil des Erlöses bleibt vor Ort, die Hälfte bekommt Pfr. Keller für seine Kontakte in Brasilien. Er selbst schaute mit einer Wandergruppe von Fussingen im Zelt vorbei. Gegen 15.00 Uhr war alles verkauft und die Abbauarbeiten konnten beginnen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön allen Helferinnen und Helfern, die für den Pfarrgemeinderat im Einsatz waren. Wenn sich genügend Aktive im Ortsausschuss finden, kann das Angebot des Missionszeltes auch im nächsten Jahr bestehen bleiben.

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Firmung in Höhn 2016

Am Freitag den 30.09.16 wurden die ca. 50 Firmlinge der Pfarrei Höhn, der Pfarrei Schönberg, und Hellenhahn Schellenberg und einigen von außerhalb in der Pfarrkirche "Maria Heimsuchung" in Höhn. Das Sakrament der Firmung spendete der Abt des Zistersenserklosters Marienstatt Andreas Range unter der Mitwirkung des gesamten Pastoralteams, des Pastoralen Raumes Rennerod. Die Kirche war Voll besetzt, ein gutes Zeichen, das es doch noch sowas wir Kirche in dem Ausmaß gibt. In der Predigt sprach der Abt nach der Lesung des Apostels Paulus von den Gnadengaben und wie man seine von Gott gegebenen Talenten doch auch in der heutigen Zeit wichtig sind. Der Chor Psalite gestaltete den schönen Gottesdienst mit.

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Wallfahrt nach Westerburg 2016

Am 02.10.2016 sind wir mit 34 Gläubigen von der St. Wendlinkirche in Ailertchen, bei durchwachsenem Wetter losgegangen mit Pfarrer Keller und leider nur 2 Meßdiener begleitet von einer Abordnung des Musikvereins-Neuhochstein Schönberg. Mit unseren Vorbetern der PGR Vorsitzende Birgit Becher und der Liturkreisleiterin Marianne Weber im Rosenkranz gut geleitet.Leider hatte uns das Wetter mit Segen von oben später auch begleitet, es regnete ganz gut. Aber Westerwälder sind Wetterfest. Paralell Wallfahrten die Pfarrei "St.Peter in Ketten" von Hellenhahn Schellenberg mit Neustadt und nahmen die Pottumer (eigentlich Pfarrei Liebfrauen Westerburg) zur Wallfahrtsmesse mit. Die Wallfahrtskirche "Unsere Liebe Frau vom Reichenstein" auf der Marienhöhe war eigentlich gut gefüllt. Wir wurden vom Westerburger Pfarrer herzlich begrüßt. pfarrer Keller hielt einen sehr schönen Gottedienst. Gemeinderefentin Eva-Maria Henn legte in der Predigt einmal was eigenlich das Kirchenrecht zum Christsein sagt. Wie soolen wir Christen sein.

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Katholische Kindertagesstätte in Hellenhahn-Schellenberg mit Qualitätssiegel ausgezeichnet

Jördis Gluch (Unfallkasse RLP) überreicht Kita-Leiter Christoph Wenzel die begehrte Plakette „Bewegungskita“
Übergabe Urkunde
Riesenjubel bei Kindern und Erziehern bei der Übergabe der Auszeichnung „Bewegungskita“ für die katholische Kindertagesstätte in Hellenhahn-Schellenberg
Beim ‚Bewegungsspiel‘ machten alle mit

Sie führt nun das Siegel „Bewegungskita Rheinland-Pfalz

Die herbstliche Sonne strahlte vom Firmament und auch das Erzieher/-innenteam mit ihren Kindern, Eltern, Geschwister und Großeltern strahlte um die Wette.

Die kath. Kita „St. Petrus i.K.“ wurde als erste und einzige Kindertagesstätte in der Verbandsgemeinde Rennerod mit dem landesweit anerkannten Qualitätssiegel „Bewegungskita Rheinland-Pfalz“ ausgezeichnet.

Sportlich begann es. Die Kinder zeigten mit einem Lied-/Bewegungsspiel „Frühsport-Max“ wie ein Tag beginnen kann.

Kita-Leiter Christoph Wenzel begrüßte die Kinder und Gäste, dazu Gemeindereferentin Eva-Maria Henn (katholische Kirchengemeinde) und die Ortsbürgermeisterin Birgit Schmidt sowie Jördis Gluch (Unfallkasse RLP), für die Aktion ‚Bewegungskita‘. Christoph Wenzel freute sich mit seinem Team, dass er nach erfolgreicher Erfüllung aller Kriterien das begehrte Qualitätssiegel aus den Händen von Vereins-Vorstandsmitglied Jördis Gluch (Unfallkasse RLP) entgegennehmen durfte.

In ihrer Laudatio würdigte Frau Gluch die Leistungen des Kita-Teams, das auf ihrem Weg zur ‚Bewegungskita‘ nicht nur besondere Qualifikationen im Bereich „Entwicklungsförderung durch Bewegung“, sondern auch in ihrem Konzept möglichst viel Bewegungs- und Spielzeit für die Kinder durch täglich angeleitete Bewegungseinheiten sowie wöchentliche Bewegungsstunden verankert habe. Zudem verfüge die Kindertagesstätte über kindgerechte Ausstattung der Innen- und Außenbereiche. Bewegungsförderung trage zu einer gesunden körperlichen Entwicklung von Kindern bei. Diese könnten dabei ihre Umwelt erkunden, eigene Kraft erproben und an Selbstbewusstsein gewinnen. Durch die Positionierung als Bewegungskita zeige die katholische Kindertagesstätte nun auch nach außen, dass sie die gesellschaftlichen Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Bewegungsmangel annehme. Das pädagogische Konzept einer Bewegungskita fördere die körperlich-motorische, geistige, soziale und emotionale Entwicklung der Kinder durch vielfältige Angebote in Bewegung und Spiel.

Unter großem Applaus überreichte Jördis Gluch die entsprechende Auszeichnung in Form von Urkunde und Plakette an Christoph Wenzel und sein Team.

Vor den Erfolg aber haben bekanntlich die Götter den Schweiß gesetzt. Dazu KiTa-Leiter Christoph Wenzel: Im Herbst 2014 beschloss man, die Aktion zu starten. Voraussetzung für die Zertifizierung war auch, dass vom Team zunächst entsprechende Fortbildungsmaßnahmen besucht würden. Ein Konzept wurde erarbeitet. Die Räumlichkeiten im Kindergarten wurden angepasst, Material beschafft sowie einmal wöchentlich zusätzlich Sport in der Mehrzweckhalle der Ortsgemeinde durchgeführt. Außerdem musste das marode Klettergerüst ersetzt werden. Hier halfen die Ortsgemeinde und zahlreiche Spender bei der Finanzierung. Dazu kamen eigene Veranstaltungen der Kita.

Für den Träger des Kindergartens, die katholische Kirchengemeinde führte Gemeindeassistentin Eva-Maria Henn in einem Gespräch an, dass sie sich freue, wenn Kinder sich bewegen lernten. Dazu trage das neue Konzept der Kindertagesstätte bei.

Der offiziellen Übergabe schloss sich ein gemütliches Zusammensein an, um den Anlass gemeinsam mit dem Kita-Team zu feiern. Zuvor hatten die Kinder noch einen ‚Zipfelmützen-Reigen‘ aufgeführt, in den auch Eltern und Großeltern einbezogen wurden.

Text/Fotos : Willi Simon.

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„Euch schickt der Himmel“

Am Sonntag, den 18. September wurden unsere neuen Messdienerinnen und Messdiener in ihren Dienst eingeführt. Wir freuen uns Tjark, Jonathan, Aaron, Luis, Theo, Fynn, Jana, Mia, Amy, Mathilda und Lea Maria künftig dabei zu haben.

Im Gottesdienst wirkten die Kinder schon eifrig mit, zudem gab es ein kurzes Anspiel zum Thema „Messdiener sein“ von Anna und Elias. Gemeindereferentin Tanja Kaminski dankte den beiden Betreuerinnen Jasmin Zoth und Felicitas Weiße für die tolle Unterstützung der Kinder und wirkte in diesem Gottesdienst mit der Querflöte mit. Kaplan Ginter unterstrich die Bedeutung dieses Dienstes und segnete anschließend die Kinder.

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Messdiener und Messdienerinnen unterwegs..................

25 Messdiener und Messdienerinnen aus den Kirchengemeinden St. Petrus in Ketten, Hellenhahn-Schellenberg, und Mariä Himmelfahrt, Neustadt, trafen sich zum Kegeln im Haus am Alsberg in Rennerod. Es wurden drei Mannschaften gebildet und dann gings los: mit Begeisterung wurde auf die Kegel gezielt und gejubelt – je mehr Kegel umfielen, desto lauter.

Manche hatten schon praktische Erfahrung und es klappte auf Anhieb – andere hatten vorher noch nie gekegelt, aber bei jedem Wurf ging es besser.

Allen machte es sehr viel Spaß, und nach zwei Stunden machte sich dann allmählich der Hunger bemerkbar. In der Pizzeria in Emmerichenhain war schon alles vorbestellt, und so brauchten wir nicht lange zu warten, bis Pizza, Pasta und Co. serviert wurden. Auf dem Heimweg fanden dann alle: Einen solchen Abend muss es auch nächstes Jahr wieder geben!!!

Ein besonderes Dankeschön gilt unseren Betreuerinnen, die sich immer wieder gerne Zeit nehmen, um unsere Aktionen und Wochenenden für die Messdiener und Messdienerinnen zu begleiten – ohne sie, unsere Ehrenamtlichen, wäre das nicht möglich! - Ein herzliches Vergelts Gott dafür!!!

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Messdiener/innen zu Besuch beim Elspe Festvial

Western Live in freier Natur ist das Markenzeichen der berühmten Karl May Festspiele Elspe. Über 60 Darsteller, 40 Pferde, mitreißende Musik und tolle Soundeffekte erwarteten die 24 Messdienerinnen und Messdiener der Pfarreien Elsoff und Westernohe, die sich mit ihren Betreuerinnen Jasmin Zoth, Felicitas Weiße, Sabine Buss und Tanja Kaminski auf den Weg dorthin gemacht hatten. Während einige ihr Glück noch bei der Goldsuche auf die Probe stellten, schauten sich andere bereits eine Show mit den Pferden an oder probierten die Leckereien auf dem Festivalgelände. Gegen 14.45 Uhr führte uns das Stück „Im Tal des Todes“ an die Grenze zwischen Arizona und Mexiko. Neben Old Shatterhand gab es eine Begegnung mit den Marikopa- Indianern, dem Bösewicht Leflor und natürlich Winnetou. Eine spannende und aufregende Geschichte! Vor allem als der Vulkan losging und ein Bergwerk zusammenbrach. Letztlich ging doch wieder einmal alles gut aus, die berühmte Titelmusik erklang und alle Kinder, Jugendlichen und Betreuerinnen konnten zufrieden in den Sonnenuntergang reiten, ähm fahren.

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In Würde leben bis zuletzt

Firmprojekt: Hospizarbeit im Westerwald

Während der Firmvorbereitung hat sich eine Firmgruppe, (10 Jugendliche aus dem pastoralen Raum Rennerod) unter der Leitung von Petra Bandlow eingehend mit dem Thema Hospizarbeit auseinandergesetzt. Zunächst besuchte uns Frau Schmidt, die Einsatzleitern des Hospizvereins Westerwald. Sie berichtete über ihre Tätigkeiten beim Hospizverein Westerwald und die Aufgaben der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Anhand eines Weges, der anschaulich mit Tüchern und Symbolen vor unseren Augen entstand, erklärte sie uns den Verlauf einer Begleitung, forderte uns auf uns in die Lage des Kranken zu versetzen und den Empfindungen und Gefühlen nachzuspüren. Wir waren tiefbeeindruckt von den Berichten über ihre Erfahrungen im Umgang und der Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase und der Hilfe für die Angehörigen.

Zum Projekt gehörte auch die Planung und Durchführung einer Spendenaktion zur Unterstützung der Hospizarbeit im Westerwald. Am Samstag, den 25. Juli wollten wir vor dem Edeka in Höhn selbstgemachte Waffeln und selbstgebackenen Kuchen verkaufen. Doch wie so oft in diesem Jahr ist die Aktion sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Heftige Regenfälle machten die Durchführung unmöglich. Da jedoch die Kuchen schon gebacken waren, wurden diese kurzerhand am Sonntag nach dem Gottesdienst angeboten. Schnell waren die Kuchen verkauft und mit Spenden kamen insgesamt 100,50 € zusammen, die von der Kirchengemeinde auf 250 € aufgestockt wurden und die dem Hospizverein Westerwald und dem geplanten Hospiz St. Thomas zugutekommen.

Herzlichen Dank allen Kuchenkäufern, Spendern und Beteiligten, die das Projekt unterstützt haben.

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Sommerfest in der Kindertagesstätte

Gemeinde: Kinder, Eltern und ehrenamtliche Helfer feierten gemeinsam in der Kita

Elsoff. Die Kindertagesstätte (Kita) „St. Peter und Paul“ hatte zum Sommerfest eingeladen und die Pfarrei bat alle ihre ehrenamtlichen Helfer zum „Dankeschön-Tag“ hinzu. Kita-Leiterin Jutta Groß konnte so in ihrer Begrüßung neben Kindern, Eltern und Großeltern auch die vielen Pfarrhelfer im Außengelände der Kita begrüßen. Neben Pfarrer Achim W. Sahl, Kaplan Robert-Jan Ginter, Pater Joshy und Pastoralreferentin Tanja Kaminski hieß sie auch Rita Heinbach als Leiterin der Grundschule Lasterbach herzlich willkommen. Groß dankte allen Helfern, Freunden und Förderern für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Ausrichtung des Festes, das unter dem Motto „In unserer Kita ist immer etwas los“ stand.

Nach den einführenden Worten gehörte die Bühne den Kindern. Gemeinsam begrüßten sie ihre Gäste mit dem Lied „Wir sagen jetzt Hallo“. Dem folgten Aufführungen der einzelnen Gruppen. Den Anfang machten dabei „Die kleinen Zwerge“ mit ihrem Eulentanz. „Die kleinen Freunde“ sangen und tanzten „Wir sind immer in Bewegung“. Die Gruppe der „Kleinen Mäuse“ startete zu einer Reise um die Welt und machten Station in Österreich, Rußland, Amerika und Japan. Die Hortkinder führten einen Sommertanz auf und die „Kleinen Elefanten“ hatten sogar ein Theaterspiel einstudiert: „Es ist so schön ein Querk zu sein“. Die Jungen aus dem Kita-Hort führten gekonnt und in Reimform durchs Programm.

Dem Bühnenprogramm folgte ein gemütliches und unterhaltsames Beisammensein in und um die Kindertagesstätte. Das Kita-Team wurde dabei von Mitgliedern des Verwaltungs- und Pfarrgemeinderats wirkungsvoll unterstützt. Inzwischen hatten sich auch Vertreter der einzelnen Ortsgemeinden eingefunden. Während sich die Kinder bei unterschiedlichen Spielen vergnügten, ließen sich die Erwachsenen Kaffee, Kuchen, Waffel und Gegrilltes schmecken. Das gewählte Motto wurde den Gegebenheiten mehr als gerecht: In der Kita Elsoff war richtig was los!

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Spendenübergabe der Kommunionkinder aus Höhn und Schönberg

Die Kommunionkinder aus den Pfarreien Höhn und Schönberg teilen ihr Kommuniongeld, dabei sind 840,- € zusammengekommen. Nun wurde das Geld von den Kindern und Gemeindereferent Bernhard Hamacher an die Clown-Doktoren (420,- €) und an den ortsansässigen Verein „Kleine Herzen Westerwald“ (420,- €) übergeben.  Für die Kinder war es ein schöner, lustiger und informativer Nachmittag, weil Clowndoktor „Jakobus Jokus“ alias Hans Ehrlich die Kinder mit seinen Scherzen erfreute und ihnen so zeigte wie seine Arbeit im Krankenhaus bei den Kindern aussieht. Darüber hinaus bekamen die Kinder Informationen über den Verein „Kleine Herzen Westerwald“ durch den 1. Vorsitzenden Günther Mies. Er erzählte den Kindern, dass mit ihrem Spendengeld einem Kind aus einem Land, in dem es nicht operiert werden kann, eine Herzoperation in Deutschland ermöglicht wird. Gemeindereferent Bernhard Hamacher und die Spendenempfänger dankten den Kindern und Eltern noch einmal für die großzügige Spende.

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Ein Vierteljahrhundert im priesterlichen Dienst

Gottesdienst: Pfarrer Achim W. Sahl feiert in der Kirche in Elsoff sein Priesterjubiläum

Elsoff/Rennerod. Mit einem Gottesdienst und einem anschließenden Stehempfang wurde in Elsoff das 25jährige Priesterjubiläum von Achim W. Sahl gefeiert. Sahl hatte 1995 die Pfarrei in Rennerod übernommen und in der Folgezeit die Umwandlung zu einem Pastoralen Raum mitgestaltet. War er anfangs neben Rennerod noch Pfarrer für Waldmühlen und Westernohe, so umfasst sein heutiger Zuständigkeitsbereich 38 Orte im oberen Westerwald von Elsoff bis Ailertchen und von Irmtraut bis Liebenscheid. Der sprach- und sangesbegabte Priester erfreut sich in den einzelnen Kirchengemeinden großer Beliebtheit und Anerkennung. Sein beherztes Eintreten und seine Standhaftigkeit in der Flüchtlingsfrage haben ihm zuletzt großen Respekt eingebracht.


Soviel Geistlichkeit hatte die Elsoffer Pfarrkirche „St. Peter und Paul“ selten erlebt. Zum silbernen Priesterjubiläum hatten sich gleich sieben Geistliche am Hochaltar versammelt. Den festlichen Einzug begleiteten die Fahnenträger der Josefs- und Kolpingvereine aus Elsoff, Hellenhahn, Rennerod und Seck. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Rennerod und Michaela Catta an der Orgel. Von den drei mitwirkenden Pastoralreferentinnen begrüßte Tanja Kaminski die Schar der Gläubigen in der voll besetzten Kirche. Sie lobte Sahl als jemanden, der den Glauben mit Herz, Hand und Verstand lebt und vermittelt. Die Predigt stellte Rektor Stefan Scholz unter den von Sahl vorgegebenen Leitgedanken: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer.


Nach dem feierlichen Gottesdienst leitete auf dem Vorplatz der Musikverein Elsoff zum Stehempfang über. Die Schar der Gratulanten nahm dabei kein Ende. Pater Guido Dupont (Marienstatt) vertrat den verhinderten Bezirksdekan und überbrachte die Glückwünsche des Bistums. Für die Laienvertretung im Pastoralen Raum Rennerod sprach Gisela Müller (Rennerod). Sie lobte den unkomplizierten Umgang mit dem Pfarrer und hob seine Verdienste bei der Einführung der neuen kirchlichen Strukturen hervor. Für Verbandsbürgermeister Gerrit Müller ist Sahl „nach nunmehr 21 Jahren längst einer von uns.“ Eva Maria Henn sprach für das pastorale Team und bescheinigte dem Jubilar Kollegialität und Professionalität. Karin Preus (Oberrod) überbrachte die Glückwünsche von Ortsgemeinde und Ortsvereinen. Sahl dankte allen für die große Anteilnahme an seinem Jubiläum. Der Hohe Westerwald sei für ihn mehr als ein Aufgabenfeld, er „ist meine erste große Liebe“.


Lebensstationen

Der Jubilar wurde am 26. Februar 1965 als Achim Wilhelm Sahl in Limburg geboren und wuchs in Schwickershausen (bei Bad Camberg) auf. Er besuchte das Gymnasium in Limburg und legte hier 1984 auch sein Abitur ab. Danach studierte er in Frankfurt und Innsbruck Philosophie und Theologie. Das Studium schloss er 1989 ab, um danach in kirchliche Dienste zu treten. Es folgten Stationen in Frankfurt und Limburg. Am 18. Mai 1990 wurde Sahl in Herborn zum Diakon ernannt. Am 29. Juli 1991 empfing er dann durch Bischof Dr. Franz Kamphaus im Dom zu Limburg die Priesterweihe. Als Kaplan wirkte er vier Jahre in Montabaur, ehe er am 1. September 1995 die Pfarrei Rennerod übernahm. In seiner knapp bemessenen Freizeit sammelt er alte Filme und Tonaufnahmen. Im Urlaub zieht es ihn regelmäßig in die Steiermark.

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Ein neues Kapitel aufgeschlagen. Kolpingfamilien Rennerod-Waldmühlen sowie Hellenhahn-Schellenberg/Pottum/Neustadt fusionieren

Der neugewählte Vorstand der Kolpingfamilie Rennerod-Hellenhahn (s. Text im Bericht) formierte sich auf dem Hubertusplatz
Gedenkmesse für die Kolpingfamilie (v.l.) Gemeindereferentin Eva-Maria Henn, Diakon Clemens Wittek (Diözesanverband Limburg), Pfarrer Pablo Peláez, Pfarrer Achim W.Sahl, Diakon Dieter Hering

Schwindende Mitgliederzahlen bei den beiden Kolpingfamilien waren Anlass über einen Zusammenschluss nachzudenken und das Fortbestehen des Kolpingvermächtnisses zu sichern. Die Kolpingfamilie Rennerod-Waldmühlen wurde 1961 gegründet und hatte zeitweise bis zu 120 Mitglieder. Drei Jahre später gründete sich die Kolpingfamilie in Hellenhahn-Schellenberg mit den beiden Nachbarorten, der bis zu 100 Mitglieder angehörten. Heute sind es gerade einmal 40 bzw. 25 Mitglieder.

Im Herbst des vergangenen Jahres beschlossen daher beide Kolpingfamilien eine Fusionierung, die nunmehr vollzogen wurde.

Zu einem Gottesdienst trafen sich die Mitglieder in der Pfarrkirche St.Hubertus in Rennerod, der von der Musikgruppe der Kirchengemeinde Rennerod begleitet wurde. Anwesend war auch der stellvertretende Vorsitzende des Kolpingwerks der Diözese Limburg, Clemens Wittek sowie die Geschäftsführerin Dr. Gabriele Nick.

In einer kurzen Ansprache zu Beginn des Gottesdienstes ging Pfarrer Achim Sahl

auf die angedachte Fusion ein. „Es wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Wir wollen einen mutigen Schritt nach vorn wagen“ sagte Pfarrer Sahl.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde im angrenzenden Pfarrheim dann er Weg für den Zusammenschluss geebnet. Die Vorsitzende der Kolpingfamilie Rennerod-Waldmühlen, Elfriede Retagne übernahm die Sitzungsleitung. Zunächst musste eine neue, gemeinsame Satzung beschlossen werden, dessen Inhalt den Mitgliedern bereits zuvor bekommt gemacht worden war.

Die Wahlhandlung zu der nunmehr neuen Kolpingfamilie Rennerod-Hellenhahn übernahm Dr. Gabriele Nick. Auch dies war nur Formsache, da bereits im Vorfeld über die Besetzung des neuen Vorstandes Einigkeit herrschte. Gleichwohl musste die Wahl, satzungsgemäß, geheim erfolgen. Ohne Gegenstimme wurden gewählt:

1. Vorsitzende Elfriede Retagne, Stellvertreterin Rosemarie Theis, Präses: Pfarrer Achim W. Sahl, Geistlicher Leiter: Pfarrer Pablo Peláez, Schriftführer: Andrea Höbel und Gerd Schilling, Kassierer: Thomas Hilpisch. Jugendbeauftragte: Ute Klering. Beisitzerin: Anna Zoth. Als Kassenprüfer fungieren Kurt Knebel und Margit Balser.

Der Vorstand ist auf drei Jahre gewählt.

Erstes Neumitglied in der fusionierten Kolpingfamilie Rennerod-Hellenhahn wurde am gleichen Abend Gemeindereferentin Eva-Maria Henn.

Die neue Vorsitzende der Kolpingfamilie Rennerod-Hellenhahn Elfriede Retagne gab einen Ausblick auf das Programm in diesem Jahr. Am 24. September findet eine Altkleidersammlung statt, am 3. November ist eine Hubertusmesse in der Pfarrkirche Rennerod, am 7. Dezember wird der Kolpinggedenktag in Hellenhahn begangen.

Für das kommende Jahr ist ein Besuch der Passionsspiele in Rüden (Eifel) geplant, wobei auch das Kloster Maria Laach besucht werden soll. In den Herbstferien wird ein religiöses Wochenende angeboten.

Im Hinblick auf das anstehende EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich hielt sich Präses Pfarrer Sahl in seinem Schlusswort auch kurz und bündig. „Ich beglückwünsche die neuen Vorstandsmitglieder und wünsche ein ‚Glückauf’ für ein gutes Miteinander“.

Text/Fotos: Willi Simon

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Einführung neuer Messdiener/rinnen in Pfarrgemeinde St.Petrus in Ketten in Hellenhahn-Schellenberg - 100%-Quote

Die Neulinge nehmen ihre Meßdienerkreuze im Empfang.
Aufstellung zum Foto nach dem Gottesdienst : (hinten v.l.) Gemeindereferentin Eva-Maria Henn, Pater Joshy, Meßdienerausbilderin Ida Hütel; (vorne v.l.) Katharina Steinebach, Joel Wehmeier, Sarah Borbonus-Gáleanu.

Mit einem großen Einzug anlässlich der Eucharistiefeier am 25. Juni 2016 wurden drei neue Messdiener/innen in ihr Amt zum Dienst am Altar eingeführt. Gemeindereferentin Eva-Mari Henn begrüßte zu Beginn des Gottesdienstes die Neuen Katharina Steinebach, Sarah Borbonus-Gáleanu sowie Joel Wehmeier und hieß sie im Kreise der Altardiener/innen herzlich willkommen. Dafür gab es schon einmal einen Applaus, der auch über das Lampenfieber beim ersten Dienst am Altar hinweghelfen sollte. Eva-Maria Henn wies darauf hin, dass in diesem Jahr lediglich drei Kinder aus Hellenhahn-Schellenberg die erste heilige Kommunion empfangen hatten und alle sich als Messdiener/innen angemeldet hätten. Da sei eine Traumquote von 100%. Die Gemeindereferentin dankte Ida Hütel und Joline Horn (an diesem Abend verhindert) für die Ausbildung der neuen Messdiener.

Ida Hütel und Leonie Steinbach (vertretungsweise) überreichten Katharina, Sarah und Joel als äußeres Zeichen, dass sie nun offiziell Messdiener sind, ihre Meßdienerkreuze.

Am Schluss der heiligen Messe dankte Eva-Maria Henn den Debütanten/innen und wünschte, dass sie künftig treu die Messfeiern mitgestalten würden.

Text/Fotos : Willi Simon

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Messdienernachmittag ein voller Erfolg

Ende Juni trafen sich über zwanzig Messdienerinnen und Messdiener der beiden Pfarreien Elsoff und Westernohe zu einem Workshopnachmittag im Pfarrheim. Nach einer kurzen Begrüßung durch Gemeindereferentin Tanja Kaminski und einem Lied, ging es an vier Lernstationen weiter. Kennen Sie zu jedem Buchstaben im Alphabet einen kirchlichen Begriff? Unsere Kinder und Jugendlichen schon, wie sie es an den Plakaten in den Kirchen entdecken können. An einer weiteren Station ging es um den richtigen Umgang mit dem Weihrauchgefäß, eine andere beschäftigte sich mit der Beerdigungspraxis.

Um den genauen Ablauf eines Gottesdienstes ging es der vierten Station. Dabei konnten die Älteren den Jüngeren einiges zeigen und umgekehrt.

Nach dem Stationenlauf gab es für alle eine Pause mit leckerem Kuchen. Anschließend folgte die Punkteverteilung für das nächste Ausflugsziel im September. Mit zwölf Punkten Mehrheit hat ein Ziel gewonnen. Welches? In den nächsten Tagen bekommt ihr eine Einladung.

Danke auch an das Helferinnenteam Jasmin Zoth, Klara Hermann und Felicitas Weiße!

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Erstkommunionkinder aus Rennerod, Hellenhahn-Schellenberg und Neustadt spenden für ‚SchwesternHaus‘

Kommunionkind Katharina brachte es auf den Punkt: „Wir haben Geld gesammelt für Flüchtlinge“. Gemeint war die Kollekte der Erstkommunionkinder der katholischen Kirchengemeinden Rennerod, Hellenhahn-Schellenberg und Neustadt.

Dazu Gemeindereferentin Eva-Maria Henn (katholische Kirchengemeinde St.Petrus, Hellenhahn-Schellenberg und Mariä Himmelfahrt, Neustadt) bei der Übergabe :

„Die Eltern haben beschlossen, die Kollekte, die an den Erstkommuniongottesdiensten gesammelt wurden, dem ‚SchwesternHaus‘ in Rennerod für dessen Flüchtlingsarbeit zur Verfügung zu stellen“. Erfreulich das Ergebnis. 646 Euro kamen zusammen. Der Betrag wurde in Anwesenheit von Pfarrer Pablo Peláez (Kontaktperson von Pfarrei zu SchwesternHaus) sowie einer Abordnung von Kommunionkindern und deren Eltern im SchwesternHaus dem Stadtbürgermeister von Rennerod, Raimund Scharwart sowie Jugendpfleger Tim Stecker und Prisca Scharwat (in Vertretung von Gabi Schneider) symbolisch übergeben. Der Stadtbürgermeister erinnerte an die Ursprünge des früheren Schwesternhauses, wo nicht nur eine Kranken- sondern auch eine Entbindungsstation eingerichtet war. Auch damals sei in diesem Gebäude schon geholfen worden. Heute sei es eine Begegnungsstätte für Jung und Alt, aber auch für Flüchtlinge. Sprachkurse und Hausaufgabenhilfe werden hier ebenso angeboten, wie ‚Begegnungskaffee‘ oder auch gemeinsames Kochen unter dem Motto ‚Rennerod is(s)t bunt‘. Dazu wird Geld benötigt, um die Arbeit fortzuführen. Daher sei die Spende der Kommunionkinder sehr willkommen.

Dafür dankte Scharwat ebenso wie Jugendpfleger Tim Stecker: „Erfreulicherweise helfen viele Menschen mit, damit dies alles zustande kommt“.

Der große Festtag der Erstkommunion, an dem die Kinder das Sakrament der Eucharistie empfingen, wurde somit auch zu einem Festtag für jene Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen zusammenfinden wollen oder zusammengeführt werden sollen, um Gemeinschaft zu erleben. Auch Flüchtlinge, die auf Starthilfe in ein neues Leben in einem bisher fremden Land angewiesen sind und auf Integration hoffen. Hierfür steht das ‚Schwesternhaus‘ und als Träger die Jugendpflege der Verbandsgemeinde/Stadt Rennerod.

Text/Foto: Willi Simon

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Hubertusmesse unter freiem Himmel in Oberrod

Schon seit vielen Jahren ist es zu einer lieb gewordenen Gewohnheit geworden, dass die Verbandsgemeinde Rennerod in Zusammenarbeit mit einer örtlichen Gruppierung zu einer Hubertusmesse an unterschiedlichen Orten in der VG einlädt. In diesem Jahr hatten die Organisatoren Oberrod ausgewählt und im dortigen Kapellenförderverein einen lokalen Partner gefunden. Als musikalischer Partner fungiert schon fas traditionell die Jagdhornbläsergruppe "Hoher Westerwald" unter der Leitung von Hornmeister Andreas Gros (Irmtraut). Den Gottesdienst hielt Pfarrer Achim W. Sahl, unterstützt von Gemeindereferentin Tanja Kaminski. Zahlreiche Gläubige hatten sich am Vorplatz der Josefskapelle eingefunden, als Jagdhornklänge und Glockengeläut auf den Gottesdienst vor romantischer Kulisse einstimmten. Kaminski ging zunächst auf die Schönheit der Natur ein und zeigte sich dankbar, das der Heimatraum von den diesjährigen Unwetter bisher weitgehend verschont blieb. Pfarrer Sahl stellte den heiligen Hubertus in den Mittelpunkt der Predigt. Der Schützenverein "St. Hubertus" Oberrod wohnte dem Gottesdienst mit dem neuen Königspaar bei. Im Anschluss luden die Mitglieder des Vereins zu Speis und Trank ein. Der Erlös aus Verkauf und Kollekte kommt der Flüchtlingshilfe Rennerod zugute.

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Lichterprozession in Rennerod

Einer langer Tradition folgend, ziehen die Gläubigen der Pfarrei St. Hubertus Rennerod nach dem Abschluss der Maiandachten in einer Lichterprozession zu Lourdesgrotte hinauf in den Butterweck. Angeführt von Kaplan Ginter und 2 Studienkollegen pilgerten die Gläubigen bei herrlichem Wetter von der Kirche zur Mariengrotte.

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Fronleichnam in St. Josef Schönberg

Nach dem Feierlichen Gottessdienst in der Pfarrkirche St. Josef Schönberg mit Kaplan Ginter mitgestaltet vom Musikverein Neuhochstein- Schönberg zogen die Gläubigen durch Schönberg. An jedem der 4 Altäre nach der Verkündigung des Wortes Gottes und Fürbitten gewidmet den Anliegen der heutigen Zeit für eine menschenwürdige Welt wurde der Sakramentale Segen gespendet. Die Altäre werden von den einzelnen Orten der Pfarrei aufgebaut Dreisbach im Hofacker, Schönberg am Feuerwehrgerätehaus, Neuhochstein am Dorfgemeinschaftshaus und an der Kirche vor der Stehle der heiligen Familie für die Gemeinde Hahn, die bis 1972 zur Pfarrei gehörte und von Bewohnern der Ringstraße, Pfarrer-Eisel-Weg und Hofacker. Auch sinnbildlich für Ailertchen, die eine eigene Frohnleichnahmsprozession nach der Messe in der Filialkirche St. Wendelin Ailertchen. Der Himmel wurde von Mitgliedern des Carneval-Verein Schönberg getragen, die Straßenabsperrung übernahm die Freiwillige Feuerwehr Schönberg.    Fotos und Text Paul Lehnhäuser

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Mit Sara und Abraham im Bibelmuseum

Gespannt und neugierig betreten die Kommunionkinder aus Elsoff und Westernohe das Bibelmuseum. Mit Gemeindereferentin Tanja Kaminski und einigen Katechetinnen geht es am 11. Mai nach Westerburg, wo uns Frau Fries von der evangelischen Kirche begrüßt . Luis und Mathilda dürfen sich als Abraham und Sara verkleiden und die ganze Truppe nimmt in einem nachgebauten Nomadenzelt Platz. Wir hören von der besonderen Gastfreundschaft dieser Völker, ihren Traditionen und Einnahmequellen durch die Tierherden.

Die Kinder dürfen ihre Kräfte an einem Mahlstein ausprobieren und Körner zerkleinern. Ob das jemals für ein Brot reichen wird? fragen wir uns.

Mit wohlriechenden Ölen werden die Gäste am Zelteingang gesalbt und mit einem herzlichen „Schalom“ begrüßt.

Da wird die Bibel lebendig und die Entstehung von Glaubensgeschichten verdeutlicht. Zum Glück brauchen wir an diesem Tag keinen Sandsturm zu befürchten, sondern stürmen lediglich die naheliegende Eisdiele und erfrischen uns mit einem leckeren Eis.

Ein schöner und interessanter Besuch!

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Dankgottesdienst aller Kommunionkinder des Pastoralen Raumes

Einen Sonntag nach ihrer Erstkommunion waren die Kinder eingeladen um gemeinsam Danke zu sagen. Alle Kommunionkinder des gesamten pastoralen Raumes waren dazu in die sehr gut besuchten Pfarrkirche St. Kilian in Seck eingeladen. Es wäre nur schön, wenn durch das Erlebnis der Geist Gottes überspringt und Kinder wie Eltern für die Kirche begeistert. Gemeinschaft erleben, Gemeinschaft sein, gemeinsam in die Zukunft.

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Viel Beifall für Theaterspiel von der „Prinzessin Pfiffigunde“ Eltern spielten für KiTa-Einrichtung Hellenhahn-Schellenberg

So gar nicht in das Klischee einer Königstochter passte die eigenwillige Prinzessin Pfiffigunde (Kerstin Speicher).
In die Rolle der Erzählerin schlüpfte Maria Rahn
Viel Applaus gab es für die Mitwirkenden beim Theaterspiel „Prinzessin Pfiffigunde“
 

Wochenlang wurde geprobt. Für Theaterkulissen geschreinert, gemalt und gepinselt.

Dann war es soweit. Die Kindertagesstätte in Hellenhahn-Schellenberg muss ein nicht mehr abgenommenes Außenspielgerät ersetzen. 12.000 € kostet der Spaß. KiTa Eltern wollten bei der Mitfinanzierung helfen. Mit der Aufführung eines Theaterspiels. Ein Eintritt wurde nicht erhoben. Spenden jedoch dankend angenommen.

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn hatte die Erlaubnis gegeben, das Theaterspiel in der katholischen Pfarrkirche „St.Petrus in Ketten“ aufzuführen. Der Treppenaufgang zum Chorraum war dazu ideal geeignet, der eigentliche Altarraum

durch die tollen Kulissen jedoch abgeschottet.

Die Theateraufführung von „Prinzessin Pfiffigunde“ konnte beginnen. Die Erzählerin (Maria Rahn) berichtete, dass im ‚Königreich Drunter und Drüber‘ König und Königin es nun endlich an der Zeit fanden, dass ihr Töchterlein, Prinzessin Pfiffigunde, heiraten solle. Allein, die exzentrische Prinzessin und gar nicht ‚prinzessinlike‘ gekleidete Königstochter (prima dargestellt von Kerstin Speicher) fand daran aber keinen Gefallen. Sie dachte sich deshalb Aufgaben aus, die die brautwerbenden Prinzen, jeweils von einem Herold angekündigt, zunächst bewältigen sollten. Gleich acht tauchten davon nacheinander auf. Nachdem auch der Siebente nicht die Vorgabe nicht geschafft hatte, frohlockte bereits die Prinzessin. Bis der burschikos auftretende Prinz Großmaul (Sabrina Schön) erschien. Er löste alle Aufgaben, an denen die Anderen gescheitert waren, mit Bravour. Was blieb nun Prinzessin Pfiffigunde übrig. Sie musste diesen Prinzen heiraten.

Mit Szenenapplaus und auch Lachsalven wurden die Darsteller während der Aufführung bedacht und am Schluss gab es einen Riesenbeifall für die Mitwirkenden. Den gab es auch für die Mädchen und Buben, die in Tierrollen geschlüpft waren.

Für die umfangreiche Technik zeichnete Markus Jung verantwortlich.

Manuela Simon-Kurzhals bedankte sich im Besonderen bei ‚Regisseurin‘ Sabrina Schön, gleichzeitig Ideengeberin für das Theaterspiel, mit einem Frühlings-Blumenstrauß und bei Küster Hubert Theis mit einem weiteren Präsent.

Vom Leiter des Kita, Christoph Wenzel kam ein ‚ganz großes Dankeschön‘ an die ‚Schauspielertruppe‘ für die Idee zur Aufführung des Theaterspiels. Eltern hätten ebenfalls gespendet und auch die Ortsgemeinde einen Anteil zur Anschaffung des Außenspielgerätes beigesteuert.

Anzumerken wäre, dass die Materialkosten für die Erstellung der aufwendigen Kulissen von den fleißigen Kulissenbauern aus eigener Tasche gezahlt wurden.

Im Anschluss luden Eltern und KiTa-Personal zu einem Imbiss und Getränken in den Kindergarten ein.

Text/Fotos : Willi Simon

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Aktion Bibfit 2016

„Ich bin Bib-fit“, können die 24 Vorschulkinder des kath. Kindergarten Höhn seit vergangenem Mittwoch stolz von sich behaupten. An diesem Tag erhielten sie ihren Bibliotheksführerschein, auf den sie sich mehrere Wochen durch die Besuche in der Kath. Bücherei Höhn vorbereitet hatten. Die Kinder freuten sich jedes Mal darauf in die Bücherei zu gehen, lauschten mit Begeisterung der Vorlesegeschichte und lernten dabei sich in der Bücherei zurechtzufinden, ein passendes Buch zu suchen und es auszuleihen.

Bei dieser Aktion zur frühen Leseförderung werden die Kinder auf spielerische Weise mit Büchern und der Bücherei vertraut gemacht und an die Aufgaben und Benutzung einer Bücherei herangeführt. So lernen sie den Ort kennen, der ihnen ein reichhaltiges Medienangebot zur Verfügung stellt und sie können ihre Freude am Lesen entdecken.

Am Mittwoch, den 13. April 2016 feierten die Kinder zum Abschluss der Aktion gemeinsam mit ihren Eltern, den Erzieherinnen und Silvia Takes, der Büchereileiterin ein kleines Büchereifest. Frau Takes erzählte das Märchen vom Hinkefüßchen, dem die Kinder gespannt lauschten. Anschließend zeigten sie was sie gelernt hatten, beantworteten eifrig die Fragen rund um Bücher, Ausleihe und Bücherei und erhielten unter Applaus ihren Bibliotheksführerschein. Als Belohnung gab es für jedes Kind noch ein Radiergummi und etwas Süßes. Nachdem sie sich mit Getränken und Knabbereien gestärkt hatten, ging es noch einmal in die Bücherei, um sich ein Buch auszuleihen, das sie wie immer stolz in ihrem Rucksack, den sie bereits zu Beginn der Aktion geschenkt bekommen hatten, verstauten. Mit einem Luftballon in der Hand machten sie sich fröhlich auf den Rückweg in den Kindergarten.

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Kommunion in Höhn 2016

22 Kindern der Pfarreien Maria Heimsuchung Höhn und St. Josef Schönberg empfingen von Pfarrer Pablo Pealez die Erste Heilige Kommunion. Eine volle Kirche zur Kommunion in Höhn und zur Dankandacht in Schönberg.

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Die Osterkerze

Die Osterkerze in der Pfarrkirche St.Petrus in Ketten in Hellenhahn-Schellenberg in unmittelbarer Nähe der Pieta stellt eine sehr schöne Deutung und Verbindung dar.

Der tote Jesus im Schoße seiner Mutter. Dazu die Osterkerze mit dem Motiv vom „Weizenkorn, das in die Erde fällt“. Also Sinnbild für den für den gestorbenen, begrabenen und auferstandenen Herrn.

Auch im Chorraum fällt der Blick auf die Osterkerze sowie das Kruzifix mit dem gekreuzigten Heiland.

Text/Fotos : Willi Simon

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Kreuzwege

Zur Vorbereitungszeit auf Ostern hin gehört es auch mit verschiedenen Gruppen den Kreuzweg unseres Herrn zu betrachten. Ob mit Legematerialien in der Kindertagesstätte Westernohe, beim Laufen in den Stationen am Heispel mit der Kindertagesstätte Elsoff oder beim Nachdenken über den Misereorkreuzweg mit ca. 60 Frauen vor der Karwoche. Jede Generation bringt dabei ihre Fragen und aktuelle Ereignisse mit. So haben die Kinder Bilder gemalt und Texte über Kreuze in der Welt geschrieben.

Aufgrund der schlechten Wettersituation fand der Karfreitagskreuzweg in der Pfarrkirche statt. Pfarrer Sahl und Gemref. Kaminski stimmten in die einzelnen Betrachtungen ein. Es sind stets wichtige geteilte Stunden und Erfahrungen, die diesem Tag die entsprechende Bedeutung zukommen lassen.

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„Sternschnuppenbasar“ in Hellenhahn-Schellenberg

Großes Angebot und sehr guter Besuch. Erlös geht an katholischen Kindergarten und „Schellenberg-Grundschule“. 

Hellenhahn-Schellenberg. Großer Besucherandrang herrschte beim Frühjahrsbasar, wenngleich draußen noch frostige Temperaturen das Frühjahr nur erahnen ließen. Das rund 15-köpige und äußerst rührige „Sternschnuppen-Basarteam“ hatte zu einem Frühlings-Basar in das katholische Pfarrheim in Hellenhahn eingeladen.

Viele Mütter hatten ihren Hausstand nach Gebrauchten, aber noch Intaktem durchforstet. So kamen rund 1.200 Artikel von Kinder- und Babykleidung, Spielsachen, Puppenwagen oder auch sonstigen „fahrbaren Untersätzen“ zusammen, die auf Käufer warteten. Gebraucht zwar, aber trotzdem in gutem Zustand. Davon hatte sich das Team von „Sternschnuppenbasar“ zuvor überzeugt. Es galt zunächst also zu sichten, sortieren, nummerieren, übersichtlich zu ordnen und mit Preisetiketten auszuzeichnen. So hatten Mütter, interessierte Väter, Omas und Opas gleich einen guten Überblick und konnten sich mit Nützlichem für das anstehende Frühjahr oder den Sommer einzudecken. Das alles zu moderaten Preisen. Anbieter und Käufer zogen so gemeinsam einen Nutzen aus der Aktion. Kinder, die mit dabei waren, interessierten sich natürlich eher für die angebotenen Spielsachen.

Im Hinblick auf das nahende Osterfest gab es lustige, selbstgebastelte Osterhasen, die von privater Seite angeboten wurden und zum Erlös mit beitrugen.

Im Eingangsbereich lief dem Besucher beim Anblick eins großen Kuchenbüfetts,

vom „Sternschnuppenbasar-Team“ selbst gebacken, schon „das Wasser im Munde zusammen“. Der Duft von frischgebrühtem Kaffee verstärkte den Augenschmaus des vom „Sternschnuppenbasar-Team“ selbst gebacken Kuchen und „kitzelte“ in der Nase. So konnten Einkauf und ein Schwätzchen mit einander verbunden und letztendlich „Ausverkauf“ gemeldet werden.

Beim Hinausgehen konnte, wer wollte, auch gleich noch ein interessant aufgemachtes Kochbuch des katholischen Kindergartens erwerben.

Für das Basarteam war mit dem Schließen der Pforten im Pfarrheim der Tag noch nicht beendet. Es galt aufzuräumen, nicht verkaufte Artikel wieder zurückzugeben und die genutzten Räumlichkeiten zu säubern. Gleichwohl, die hilfsbereiten Damen sind gerne dabei und freuen sich nach getaner Arbeit, dass der Einsatz nicht vergebens war.

Für das Team selbst stand jetzt noch der „Nachkaffee“ an. Ein Plauderstündchen nach getaner Arbeit gehört eben auch zu einem Basar. Erfreulich, 400,00 € Erlös gehen davon zu gleichen Teilen an den katholischen Kindergarten sowie die „Schellenberg-Grundschule“ in Hellenhahn-Schellenberg.

Text/Fotos: Willi Simon

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Treffen der Kulturen in Höhn

Am Sonntag,den 21.02.16 fand in der Schule in Höhn eine ein eindrucksvolles Treffen der Kulturen statt. Begrüßt wurden alle Anwesenden von Bürgermeister Hans-Dieter Kraft, dem Ev. Pfarrer Maik Zimmermann und Bernd Hamacher. Der Höhepunkt des Tages war das gemeinsame Kochen in der Schulküche. Jeder brachte sich mit Gerichten aus der Heimat ein, so das das gemeinsamen Abendessen mit den verschieden Gerichten aus heimischer und fremder Kultur zu einem Erlebnis der Genüsse und der Seele wurde.
Als Fremde begegnet als Partner schöne Stunden verbracht, als Freunde gegangen, erlebt wir sind alle Menschen und haben nur einen Gott.

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„Ich bin BIBFIT“

Unter dem Motto „Ich bin BIBFIT – der Bibliotheksführerschein für Kindergartenkinder“ startete die Katholische Öffentliche Bücherei

St. Hubertus im Januar und Februar 2016 gemeinsam mit dem Katholischen Kindergarten St. Hubertus in Rennerod eine Aktion zur frühen Leseförderung.

An vier Vormittagen besuchten die Vorschulkinder gemeinsam mit zwei Erzieherinnen die Katholische Öffentliche Bücherei St. Hubertus (KÖB). Dort führte sie Luise Heise und Gisela Müller, Mitarbeiterinnen der Bücherei, in die Welt der Bücher ein. Sie lernten die verschiedenen Medien für alle Altersstufen kennen und wurden auch mit dem Ausleihverfahren vertraut gemacht. So erfuhren sie, dass es Bücher und CDs zur Unterhaltung und zur Information gibt und wie viel Spaß es machen kann, sich in der Bücherei mit Lesestoff zu versorgen.

Bei dem ersten Treffen erfuhren die Kinder, warum auf der Kirchturmspitze ein Hahn sitzt und konnten sich auch gleich vor Ort davon überzeugen. Zu dieser Geschichte malten die Kinder in der Kita sehr schöne Bilder, die die Besucher in der Bücherei noch einige Zeit bewundern können. An den nächsten Vormittagen standen die Themen „Märchen“ und „Sachbuch“ auf dem Programm. Zum Thema Märchen setzten die Kinder ein großes Wimmelbild mit Märchendarstellungen zusammen und zur dritten Stunde brachten sie ihre Kuscheltiere mit und fanden auch zu fast jedem Tier ein entsprechendes Sachbuch. Wissbegierig und mit großer Freude arbeiteten die Vorschulkinder mit. Nachdem sie sich ein Buch zum Mitnehmen ausgesucht hatten, endete jede Stunde mit dem „Büchereilied“.

Am letzten Vormittag konnte Frau Müller anhand von Fragen feststellen, dass die Kinder gut aufgepasst hatten und das Erklärte gut behalten und umsetzen konnten. So konnte sie jedem Kind eine Urkunde als Anerkennung und ein Lesezeichen als Erinnerung überreichen.

Wenn die Kinder in diesem Jahr eingeschult werden, haben sie den frühen Umgang mit Büchern nicht nur im Kindergarten und zu Hause geübt, sondern auch in der Bücherei. So werden sie in der Schule keine Schwierigkeiten haben, sich mit zusätzlichem Wissen und der Auswahl der notwendigen Leselektüre zu versorgen.

Alle Familien sind auch nach dieser Aktion herzlich eingeladen, das umfangreiche Angebot an Büchern und Tonträgern in der Bücherei St. Hubertus zu nutzen.

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Sternsingeraktion in Rennerod

Liebe Gemeinde, in diesem Jahr haben die Sternsinger in Rennerod und Waldmühlen die stolze Summe von 3819,65 € eingesammelt. Allen Sternsingern und Wohltätern sei für ihre Hilfsbereitschaft an dieser Stelle herzlich gedankt! Gemeinsam haben die Sternsinger am 2. und 3. Januar den Segen zu Ihnen nach Hause gebracht und einen schönen Tag verbracht. Dank der Hilfe engagierter Helferinnen wurde der Tag sehr gut koordiniert und es gab wieder Mittags ein leckeres, warmes Essen (Reis mit einer Curryhackfleischsoße).Von den Süßigkeiten, die sie gespendet haben, ging ein Teil an die Sternsinger und ein großer Teil an das Schwesternhaus der Begegnung, die sich über soviel Schokolade sehrgefreut haben.

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Erstkommunionkinder erleben tolle Übernachtung

Mitte Januar machen sich die zehn Kommunionkinder der Pfarreien Elsoff und  Westernohe auf den Weg zu den Pfadfindern, um oberhalb der Ortschaft zu übernachten. Was für ein Abenteuer!

Endlich ist der ersehnte Schnee da und lädt zum Schlittenfahren ein.  Nach einer ersten Ankommrunde und der Zimmereinteilung geht es inhaltlich um die Geschichte der Taufe. Was gehört eigentlich alles zu einem Taufgottesdienst und wie wurde früher getauft? Diese Fragen beschäftigen uns an diesem Nachmittag. Das Essen am Abend erfreut uns, ebenso der Liederabend mit einem Keyboard, den Spielen und einem Bastelangebot. Baby Hai, der Obstsalat und die Kitzelschlucht gehören zweifelsohne zu den Höhepunkten aus der Spielkiste.  Ein Abendgebet rundet den Tag ab. Von der Nachtruhe sprechen wir lieber noch nicht, da die Letzten erst gegen 1.00 Uhr in die Federn fallen.

Die Sonne lacht an diesem Sonntag und nach dem Frühstück geht es für alle zum Schlittenfahren hinter das Haus. Darauf haben alle so lange gewartet.

Anschließend feiern wir einen gemeinsamen Abschlussgottesdienst mit dem Thema „jeder von uns ist wie ein kostbarer Schatz“. Eine Auswertungsrunde und einige Spiele folgen und nach dem Mittagessen ist die schöne Zeit leider wieder vorbei.

Danke an alle Katechetinnen, das freundliche Team von den Pfadfindern und allen Kuchenbäckerinnen. 

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Die Sternsinger in Schönberg

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Die Sternsinger von Neustadt sind los

Losgezogen sind sie auch dieses Jahr wieder. Dreizehn Kinder aus Neustadt, Messdiener, Kommunionkinder und Grundschulkinder, haben sich trotz strömendem Regen am Samstag, den 2. Januar auf den Weg gemacht um für Kinder in Bolivien zu sammeln. Die Sternsingeraktion 2016 steht nämlich unter  dem Motto:

„Respekt für dich, für mich, für andere - in Bolivien und weltweit“

In vier Gruppen aufgeteilt und von jeweils zwei Gruppenleitern begleitet, zogen sie durch alle Dorfstraßen. Eine Gruppe war auch diese Jahr wieder in den zur Neustädter Kirchengemeinde gehörenden Diasporagemeinden Niederroßbach, Oberrossbach, Salzburg und Stein-Neukirch unterwegs. Das ging natürlich nur mit dem Auto oder besser dem „Königsmobil“.

Bevor es losging, trafen sich alle im Gemeindezentrum wo sie von den fleißigen Helfern und Helferinnen in ihre königlichen Gewänder gehüllt wurden. Danach ging in die Kirche. Hier wurden alle von Eva-Maria Henn gesegnet und feierlich ausgesendet. Als Könige und Königinnen, schwarze und weiße, in festlichen Gewändern gehüllt, mit ihren Kronen und goldenen Sternen zogen sie von Haus zu Haus und brachten den Segen. Vor jedem Haus wurde zuerst gesungen und jedes Kind sagte seinen Königsspruch auf. Alle zusammen segneten das Haus und der neue Jahressegen wurde von den Begleitern an die Tür geschrieben.

Das Helferteam versorgte die Gruppen mit heißem Kakao und leckerem Tee. Das tat bei diesem nasskalten Wetter besonders gut. Gestärkt mit Süßigkeiten und Keksen, die von den Neustädtern reichlich gespendet wurden, ging es dann weiter bis auch das letzte Haus gesegnet war. Müde, kalt und durchnässt fanden sich die fleißigen Sternsinger gegen Abend wieder im Gemeindezentrum ein. Hier wartete schon ein leckeres Abendessen mit reichlich Pizza und Getränken. Müde, aber mit der guten Tat zufrieden, durfte  sich jedes Kind noch eine Tüte voll gespendeter Süßigkeiten mit nach Hause nehmen. Da wieder so viele Süßigkeiten gespendet wurden, kann auch dieses Jahr ein Großteil an die Tafel in Rennerod weitergegeben werden.

„Sonntags sind alle Sternsinger und Helfer wieder aktiv“

Ausgeschlafen und stolz auf die Sammelleistung des Vortages trafen sich am Sonntag in der Früh wieder alle zum Dankgottesdienst. Feierlich zogen die prächtigen Könige und Königinnen zusammen mit dem Helferteam, Pfarrer Sahl und Gemeindereferentin Eva-Maria Henn in die Kirche ein. Hier wurde auch das Ergebnis der Sternsingersammlung in Neustadt bekanntgegeben: Rund 1.100 Euro haben die tüchtigen Helfer gesammelt. Ein stolzer Betrag für einen guten Zweck. Herzlichen Dank und ein „Vergelt’s Gott“ an alle Spender!

Damit unsere Sternsingeraktion gelingen konnte, waren wieder viele fleißige Hände nötig. Die Vorbereitungen begannen ja bereits im Herbst letzten Jahres mit dem Sternsingertag des Pastoralen Raumes Rennerod in Irmtraut. Allen Helferinnen und Helfern nochmals ein ganz herzliches Dankeschön!!!

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Sternsingeraktion 2016 in Elsoff und Westernohe

Nach den feierlichen Aussendungsgottesdiensten Anfang des Jahres ging es für die knapp zwanzig Kinder in Westernohe und zwanzig Kinder in Elsoff, Oberrod und Mittelhofen hinein in die Sternsingeraktion 2016. Durch den Sternsingertag und ein Vortreffen waren die Kinder gut vorbereitet und besuchten die Familien unserer Gemeinden. Das Thema „Respekt“ stand diesmal als Leitgedanke über der Aktion und rückte das Land Bolivien in den Mittelpunkt. Es zählt zu den ärmsten Ländern Südamerikas, daher unterstützen die zahlreichen Spenden die konkreten Hilfsprojekte vor Ort.

Trotz des trüben Wetters ließen sich die Kinder die Stimmung nicht verderben und erlebten eine schöne Gemeinschaft und nette Begegnungen an den Haustüren. In den meisten Familien wurden sie freundlich aufgenommen und bereits erwartet. Einen Großteil der Süßigkeiten durften sie natürlich für sich behalten. Der genaue Spendenbetrag wird im nächsten Pfarrbrief bekannt gegeben. Vielen Dank allen,  die unsere Kinder und Jugendlichen motiviert, begleitet, bekocht und unterstützt haben. Hut ab auch vor den Gruppen, die krankheitsbedingt mit zwei Sternsingern losgezogen sind oder einen ganzen Ort alleine betreut haben.

Neben den erfahrenen Sternsingerinnen und Sternsinger waren in diesem Jahr erfreulich viele neue und jüngere Kinder dabei. Ein großes Lob an euch. Ihr habt das Spitze gemacht. Ein gemeinsames Dankeschönessen mit Pizza rundete einen erlebnisreichen Tag im Pfarrheim in Westernohe ab. Zum Glück noch eine Woche Ferien zum Erholen!!!

Besinnliche Stunden

Das Lektorenteam aus Elsoff lud am 23.Dezember zur Frühschicht in die festlich geschmückte Pfarrkirche St. Peter und Paul ein. Die Geschichte vom Weihnachtslicht stand im Mittelpunkt der Betrachtungen. Sehr passend, da das Licht von Betlehem auch bereits angekommen war und uns mit der Geburtsstätte Jesu verband. Bei einem gemeinsamen Frühstück ließen die knapp dreißig Mitfeiernden den Morgen gemütlich ausklingen. Eine lieb gewordene Tradition in der Lasterbach.

Kinderkrippenfeier war ein voller Erfolg

Am 24. Dezember fand zum Glück wieder ein Kinderkrippenspiel in Elsoff statt. Dank des tollen Einsatzes von Sabine Buss, Sonja Raudies, sowie den Helferinnen Iris Elsner, Anna Gros, Vanessa Raudies, der Sängerin Patricia Rückwardt und unserem Musiker Niklas Schüssler und der über zwanzig mitwirkenden Kinder, konnte das Spiel die Herzen der Gemeinde in der voll besetzten Kirche erfreuen. Lieder wie „Sterne hoch am Himmelszelt“, „Weihnachtsstern“ oder die „Sehnsucht nach dem Frieden“  stimmten in besonderer Weise auf den Heiligen Abend ein.

Jeden Donnerstag probten die Kinder im Pfarrheim in Elsoff und der Erfolg konnte sich sehen lassen. Ende Oktober wird es wieder soweit sein und wir freuen uns auf viele helfende Hände und begeisterte Kinder, wenn es wieder heißt das Krippenspiel steht an.

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Der Vortrag „Achtsamkeit im Alltag“ stößt auf großes Interesse:

Die Kath. „Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt“ in Neustadt hatte im Rahmen der Katholischen Erwachsenenbildung des Pastoralen Raumes Rennerod die Referentin Konstanze Quirmbach zu Gast.

Viele Zuhörer waren der Einladung gefolgt und lauschten gespannt den Ausführungen der Gestalttherapeutin und Autorin.

Durch einfache und wirkungsvolle Übungen, meditative Texte und persönliche Erfahrungen zeigte sie Beispiele für eine Lebensreise zu mehr Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung. Die Ausführungen von Frau Quirmbach animierten die Teilnehmer in der Pause zu einem intensiven Gedankenaustausch bei Kerzenschein und warmen Getränken. Am Ende der Veranstaltung bekamen die Zuhörer sogenannte Achtsamkeits-Inseln mit auf den Weg.

Ein gelungener Abend, bei dem viele Impulse für eine positive Lebensgestaltung weitergegeben wurden.

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Kindergartenkinder gestalteten Nikolaus-Familiengottesdienst in Pfarrkirche „St.Petrus in Ketten“ in Hellenhahn-Schellenberg mit

Am Nikolaustag bot es sich geradezu an, dass gerade Kinder einen Familien-Gottesdienst mitgestalten würden.

Dazu hatten Mädchen und Buben der Kindertagesstätte mit ihren Erzieherinnen und dem Leiter Christof Wenzel kräftig geprobt.

In dem von Pfarrer Achim Sahl zelebrierten Gottesdienst begrüßte Gemeindereferentin Eva-Maria Henn die Mitwirkenden vom Kindergarten. Mit Gitarrenbegleitung sangen sie ‚Kleiner grüner Kranz‘. Während sich KiTa Leiter Wenzel ein Bischofsgewand anzog, erläuterte die Gemeindereferentin parallel dazu die einzelnen Kleidungsstücke und erzählte davon, dass dieser Bischof für alle da war, die in Not zu ihm kamen.

Die Kinder spielten danach das ‚Kornwunder‘ nach. In Myra, der Heimat des Bischofs Nikolaus herrschte große Hungersnot. Ein Schiff legte im Hafen an, beladen mit Getreide. Die Schiffsleute aber wollten nur Wasservorräte auffüllen. Es war ihnen jedoch bei Strafe verboten, von der Ladung etwas abzugeben. Der Bischof konnte den Kapitän überzeugen, von dem Korn abzugeben. Keiner werde bestraft. Der Kapitän willigte schließlich ein. Von dem erhaltenen Korn konnte man wieder Brot backen und der gab der Bischof noch einen Sack davon an einen Bauern, der damit neues Getreide aussäen konnte.  In Konstantinopel stellte die Schiffsbesatzung dann fest, dass kein Sack Getreide fehlte. Die Gottesdienstbesucher spendeten am Schluss des kurzen Spiels kräftigen Applaus.

Am Schluss des Gottesdienstes sangen alle gemeinsam „Lasst uns froh und munter sein“. Die Kinder durften sich noch einen ‚Nikolausapfel‘ und einen fein verpackten Spruch abholen, den das KiTa-Personal verfasst und liebevoll gestaltet hatte.

Text/Fotos : Willi Simon

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Firmlinge aus dem Pastoralen Raum Rennerod spendeten für ‚SchwesternHaus der Begegnung‘ in Rennerod

Spendenübergabe Firmlinge aus dem Pastoralen Raum Rennerod. (v.l.) Bernhard Hamacher (Gemeindereferent ‚Mariä Himmelfahrt‘ Höhn), Pfarrer Pablo Peláez, Gemeindereferentin Eva-Maria Henn (‚St.Petrus i.K.‘ Hellenhahn-Schellenberg), Tim Stecker (Jugendpfleger VG Rennerod), Raimund Scharwat (Stadtbürgermeister Rennerod), Kaplan Robert-Jan Ginter.

Für eine Spendenübergabe der Firmlinge 2015 aus dem Pastoralen Raum Rennerod

hatten sich die Verantwortlichen passenderweise die Adventszeit ausgesucht.

Im Oktober dieses Jahres empfingen 83 junge Christen/Innen in den katholischen Pfarrkirchen „St. Hubertus“ in Rennerod und „Mariä Heimsuchung“ in Höhn das Sakrament der Firmung. Den Anstoß, die Kollekten aus den Gottesdiensten und den Spendengaben der Firmlinge dem „Schwesternhaus der Begegnung“ in Rennerod zur Verfügung zu stellen, gab Gemeindereferentin Eva-Maria Henn (Kirchengemeinde Hellenhahn-Schellenberg und Neustadt). Dem schloss sich die Kirchengemeinde Höhn mit ihrem Gemeindereferenten Bernhard Hamacher an.

Das ‚SchwesternHaus der Begegnung‘ ist ein wichtiger Ort für Menschen jeder Altersgruppe. Hier begegnen sich Jung und Alt - egal welcher Nationalität.

Da die Einrichtung in der Trägerschaft der Stadt Rennerod steht, musste über die Spendenannahme und Verwendung, so Stadtbürgermeister Raimund Scharwat, der Stadtrat entscheiden.

Die Entscheidung fiel leicht, denn das ‚SchwesternHaus‘ benötigt dringend Mobiliar und Gerätschaften für die Kücheneinrichtung, so Jugendpfleger Tim Stecker und auch die Kontaktperson des Pastoralen Raumes Rennerod, Pfarrer Pablo Peláez. Letzterer ist Unterstützer und Mitarbeiter bei der der Aktion ‚Rennerod is(s)t‘, wo sich Menschen verschiedener Nationen zum gemeinsamen Kochen der jeweiligen nationalen Gerichte zusammenfinden. Ein weiteres Ziel sei es, so Peláez und Stecker, bei der Arbeitssuche für Asylbewerber behilflich zu sein  sowie die

Jugend- und Familienpflege.

Den Spendenerlös aus den Firmgottesdiensten, immerhin stattliche 812,49 Euro,  übergaben nun Pfarrer Pablo Peláez, Kaplan Robert-Jan Ginter, Eva-Maria Henn und Bernd Hamacher an Stadtbürgermeister Raimund und Scharwat sowie Jugendpfleger Stecker. Den Dank der Stadt Rennerod sowie dem ‚Haus der Begegnung‘  werden die Spendenüberbringer mit in ihre Pfarrgemeinden nehmen.Text/Foto: Willi Simon

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Spendenübergabe

Mitte November konnten Gemref. Kaminski und Florian Schilling vom PGR Vorstand Elsoff, 500 Euro vom Elsoffer Markt für die fast vierzig begleitlosen jugendlichen Flüchtlinge im Hildegardishof übergeben. Das Geld stammte aus dem Erlös des Missionszeltes vom Elsoffer Markt.  Julia Speicher von der Hausleitung nahm den Betrag dankbar entgegen. Das Geld wird für den Kauf einer Waschmaschine und eines Trockners verwendet.  Wer noch Winterkleidung, dicke Wollsocken o.a. spenden möchte, kann dies im Pfarrbüro Elsoff abgeben. Wir reichen dies an die Jugendlichen weiter. ( diese sind zwischen 13 und 16 Jahren alt, Größe S, M ) Ein großes Dankeschön allen Kuchenbäckerinnen und Helfern!

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Stamm „Stella Maris Hoher Westerwald“: Wölflinge spenden für Flüchtlinge vor Ort

Die aktuelle Flüchtlingsthematik wurde kürzlich zur Aufgabe in der Wölflingsgruppenstunde. Die Kinder haben dazu selbst die Idee entwickelt, Selbstgebasteltes zugunsten der Flüchtlinge in unserem Pastoralen Raum zu verkaufen. In den folgenden Wochen wurde dann fleißig gesammelt, gebastelt und gewerkelt.

Nach der Kinderkirche in Waldmühlen am 17. Oktober wurden die Basteleien schließlich zusammen mit Waffeln und Getränken verkauft. Natürlich waren auch für den Verkauf die Kinder der Wölflingsstufe selbst verantwortlich und mit großem Eifer dabei. Insgesamt wurden dabei 150€ eingenommen.

Die Kinder kauften davon dringend benötigte Mal- und Bastelutensilien, die sie zusammen mit einem Gutschein für weitere Materialien im Schwesternhaus direkt vor Ort überbringen konnten. Gabi Schneider nahm die Spenden stellvertretend an und dankte den Kindern und ihren Gruppenleiterinnen für das Engagement.

Insgesamt war dies eine sehr schöne Aktion, die von den Kindern selbständig geplant und durchgeführt wurde; wir bedanken uns bei den Eltern für die Hilfe.

Wer uns bei unserer Pfadfinderarbeit in Pastoralen Raum unterstützen möchte – wir suchen vor allem dringend weitere Gruppenleiter/-innen – kann gerne mit dem Vorstand [A. Schnorr (02664 993663) und Jasmin Jung (02664 220)] Kontakt aufnehmen. Dafür bereits im Voraus herzlichen Dank.

Die nächste Aktion unseres Stammes findet am Montag, den 14. Dezember 2015 statt. Dann wird um 18 Uhr im Rahmen einer Aussendungsfeier in der Katholischen Kirche in Rennerod das Friedenslicht in unseren Pastoralen Raum gebracht. Die Aktion Friedenslicht aus Bethlehem steht dieses Jahr unter dem Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden“. Dazu eine herzliche Einladung an alle Interessierten. Selbstgebastelte Friedenslichtkerzen können vor der Aussendungsfeier gegen eine Geldspende erworben werden.

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Elsoffer Markt

Der Pfarrgemeinderat und etliche fleißige Helferinnen und Helfer hatten sich einiges einfallen lassen, um die Marktbesucher zu verwöhnen. Neben frisch gebackenen Waffeln, Kaffee, Kakao und Brötchen, wurden dreißig Kuchen zum Verkauf angeboten.

In der Zeit von 10.00 bis 12.00 war das Zelt bis auf den letzten Platz belegt.

Zahlreiche Besucher von nah und fern kamen dort vorbei, ebenso Pfarrer Keller mit seiner Wandergruppe aus Fussingen und Kaplan Ginter.

Der Erlös wird in einem der nächsten Pfarrbriefe bekannt gegeben und bleibt zum Teil in der Pfarrei Elsoff und zum anderen Teil wird er an die Jugendlichen Flüchtlinge im Hildegardishof übergeben. Wir vom Pfarrgemeinderat danken allen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen, sowie den fleißigen Kuchenbäckerinnen.

 

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Katholischer Kindergarten Hellenhahn-Schellenberg feierte Erntedankfest. Gottesdienst mitgestaltet und Einladung zum Mittagessen und Kaffeetrinken.

Eine tolle Bereicherung des Erntedank-Gottesdiensts in der Pfarrkirche St.Petrus in Ketten in Hellenhahn-Schellenberg war das Mitwirken einer Gruppe des katholischen „Regenbogen-Kinderartens“.

Im Rahmen des Familiengottesdienstes spielten die Mädchen und Buben mit ihrer Betreuerin Elisabeth Prange eine gereimte Lebensgeschichte einer Sonnenblume. Ein Sonnenblumenkern, der zunächst noch in der schlummert lässt Gott wachsen und gedeihen,  bis sie sich, gehegt und gepflegt von den Kindergartenkindern, schließlich zu einer prächtigen Sonnenblume entwickelt. Sie weiß aber auch, dass aus ihren Kern wiederum neue Blumen wachsen oder diese zu Öl gepresst werden. Wachsen und Vergehen liegen nahe beieinander. Eine wunderschöne Geschichte, begleitet vom Lied „Ich, die Sonnenblume“.

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn erinnerte in ihrer Ansprache, dass sich die Sonnenblume stets zur Sonne wendet. So sollten auch wir uns stets zu Gott hin wenden und sich in allen Lebenslagen an ihn wenden. 

Mit einem Singspiel, in das auch die Gemeinde eingebunden wurde, verabschiedeten sich die Kinder und hielten für ihren Auftritt anhaltenden  Applaus, aber auch die Erzieherinnen.

KiTa-Leiter Christoph Wenzel lud die Gottesdienstbesucher zu einer deftigen Kartoffelsuppe in den Kindergarten ein. Am Nachmittag gab es dann eine große Auswahl an Kuchen und herrlichen duftenden Kaffee. In gemütlicher Runde saßen Kinder, Eltern und Großeltern zusammen. Für die Kinder waren Spiele angesagt. Großen Zuspruch fand das Kinderschminken. Jeder durfte sich ein Motiv aussuchen.

Toller Sonnenschein war Begleiter dieses Festes. Die (vielleicht) letzten wärmenden Sonnenstrahlen für diesen Herbst.

Text/Foto: Willi Simon

 

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Bilder der Firmung in Höhn 2015

 

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Sternwallfahrt der Frauengemeinschaften im Pastoralen Raum

90 Frauen fanden sich in Hellenhahn-Schellenberg zur diesjährigen Sternwallfahrt ein.

Begonnen wurde mit einer Wortgottesfeier in der Pfarrkirche St. Petrus in Ketten, bei der eine biblische Frauengestalt aus dem Neuen Testament – die „Mutter der Söhne des Zebedäus“ aus dem Lukas-Evangelium näher betrachtet wurde.

Nach dem Gottesdienst wurde nebenan im Pfarrheim die Geselligkeit gepflegt. Natürlich hatte die gastgebende Frauengemeinschaft bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Ein fünf Meter langes Salatbüffet lud die Frauen ein, sich nach Herzenslust zu bedienen.

In fröhlicher Runde ging der Gesprächsstoff lange nicht aus. Bei der Verabschiedung wünschten sich die Frauen, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine Sternwallfahrt in unserem Pastoralen Raum gibt.

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn

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MessdienerInnen-Ausflug der Pfarrgemeinde St. Petrus in Ketten

Schon lange war der Ausflug geplant – am vergangenen Samstag war es dann endlich so weit:

Die Hellenhahner MessdienerInnen-Gruppe machte sich auf den Weg nach Koblenz.

Zunächst ging es auf die Festung Ehrenbreitstein. Dort hatten wir eine tolle Führung durch die „Playmobil-Welt“. Vieles kam uns bekannt vor: die kleinen Figuren als Bauhandwerker, Polizisten, Märchenfiguren, Piraten, Drachen und Dinosaurier….

Unsere Museumsführerin erzählte uns spannende Geschichten und gab uns viele interessante Infos über die Playmobil-Welt.

In großen Schau-Vitrinen waren tolle Spielszenen aufgebaut, die zum Teil aus privaten Sammlungen nahe Koblenz gekommen waren.

Eine zusätzliche Besonderheit war der „Zeitreisende“, eine Figur, die sich in jeder Szene versteckt hatte. Er hatte aber keine Chance - unsere MessdienerInnen entdeckten ihn jeweils im Handumdrehen.

Im Anschluss an den Besuch der Ausstellung ging es mit der Seilbahn hinunter in die Stadt. Einigen war es ein bisschen mulmig zumute bei der Fahrt über den Rhein in schwindelnder Höhe.

Unten gut angekommen, stillten wir erst mal in der Pizzeria unseren Hunger. Der Nachmittag in Koblenz endete mit einer Shopping-Tour. Dabei wurden allerhand Mitbringsel eingekauft – schließlich musste das Taschengeld ja ausgegeben werden….

Per Gondel – diesmal sogar mit der legendären „Nummer 17 mit Glasboden“ – ging es zurück auf die Festung. Dort gönnten wir uns zum Abschluss noch eine Runde leckeres Eis, bevor wir in Richtung Heimat starteten.

Ein herzliches Dankeschön gilt Alexandra Hütel, Ida Hütel und Joline Horn, die unseren Ausflug als Betreuerinnen begleitet und ihn dadurch erst möglich gemacht haben!!!

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn

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Prozession mit Premieren

Foto: Wolfgang Gerz

Brauchtum: Wallfahrt zur Wendelinuskapelle verzeichnete zahlreiche Teilnehmer ausgezeichnet

Westernohe. Alljährlich im August startet an der Westernoher Kirche eine Wallfahrt zur Wendelinuskapelle. Auch in diesem Jahr hatten sich dazu zahlreiche Gläubige eingefunden. Nach rund 90 Minuten ist der Aufstieg auf die Höhen der ehemaligen Viehweide geschafft. Die Andacht an der Kapelle verzeichnete in diesem Jahr gleich zwei Neuheiten. Erstmals umrahmte die Bläsergruppe des Musikvereins Elsoff den Gottesdienst musikalisch und zudem erklang erstmals ein indisches Lied zu Ehren des heiligen Wendelin. Die Kapelle wurde 1888 von Johannes Gerz errichtet. Der damalige Bildstock erfuhr 1933 einen Ausbau und erhielt dabei seine heutige Form. Die Errichtung geht zurück auf ein Gelübde. Der Überlieferung nach hatte der dörfliche Hirte bei einem fürchterlichen Unwetter Angst um die Herde der Gemeinde. Für deren unversehrte Rückkehr gelobte er den Bau einer Kapelle. Dies soll im August 1887 geschehen sein.

Zwar war die Wallfahrt zu Zeiten einer noch bedeutenden Landwirtschaft besser besucht, aber ein Anziehungspunkt ist sie bis heute geblieben. Auch wenn der heilige Wendelin nicht mehr über Hirten und Herden seine schützende Hand halten muss. Heute bewegen die Menschen andere Sorgen und Probleme, wie Pastoralreferentin Tanja Kaminski in ihrer Predigt ausführte. Angesichts heutigen Wohlstands sei eine verschiedentlich festzustellende Unzufriedenheit nur schwer nachvollziehbar. Vom heutigen Lebensstandard hätten die Vorfahren nicht einmal zu träumen gewagt. Umso mehr sei unsere Hilfe für die vielen Flüchtlinge geboten, die in Europa Schutz suchen.

Die Andacht an der Kapelle zelebrierte sie zusammen mit Pater Joshy, der mit einem Lied aus seiner Heimat Indien die Wallfahrer erfreute und dafür mit viel Beifall bedacht wurde. Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat zu Kaffee, Kuchen und kalten Getränken ein. Hinter der Kapelle waren die Tische gut besetzt und boten auch Gästen aus Oberrod, Elsoff und Rennerod Platz. Allgemein war der Wunsch zu hören, dass die Tradition dieser Wallfahrt noch möglichst lange Bestand habe.

Wolfgang Gerz

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Messdienerinnen und Messdiener stürmen Phantasialand

Am letzten Freitag in den Sommerferien ging es für 37 Kinder und Jugendliche aus den Pfarreien Elsoff und Westernohe ins Phantasialand nach Brühl. Nach der Besichtigung des Flughafens Frankfurt und des Zoos im Vorjahr, stand diesmal ausdrücklich ein Freizeitpark auf der Wunschliste der Messdienerinnen und Messdiener.

Neben der Achterbahn Black Mamba, der neuen Wildwasserattraktion Chiapas, sowie der Talocanfahrt, galt es bei Maus-au- Chocolat auf lustige Mäusjagd zu gehen und bei dem Wellenflug über den Kaiserplatz zu wirbeln.

Nach einer Fahrt mit den River Quest Booten waren einige von uns bis auf die Socken nass geworden.

Das Wetter spielte mit, alle waren gut gelaunt und ließen sich vom Parkambiente begeistern. Es war ein abwechslungsreicher und spannender Tag, der gegen 19.00 Uhr in der Heimat zu Ende ging.

Nochmals „Danke“ allen aktiven Messdienerinnen und Messdienern, sowie an jene, die in den letzten Jahren mit von der Partie waren.

„Danke“ auch an Sonja Raudies, Sonja Jung, Birgit und Julia Schütz, die als Betreuerinnen und teils auch als mutige Achterbahnbegleiterin die Truppe begleitet haben.

Für das Team Tanja Kaminski, Gemref.

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Kirchengemeinde – Zivilgemeinde – Ortvereine, alle in „in einem Boot“ Kirmes in Hellenhahn-Schellenberg war voller Erfolg Ortsbürgermeisterin Birgit Schmidt war Initiator zur Neubelebung.

Ortsbürgermeisterin Birgit Schmidt beim Bierzapfen
auf dem Kinderkarussel
Kinderschminken war ein Renner
Kirmesbaumaufstellen mit der Kirmesjugend
in fröhlicher Runde
Pfarrer Pablo Pealéz mit Kirmesjugend-T-Shirt

Die Ausrichtung der Kirmes in Hellenhahn-Schellenberg drohte zu kippen. Hatte bislang die Kirchengemeinde und der Sportverein (im jährlichen Wechsel mit dem ‚Kartoffelfest‘ des Möhnenvereins) die Veranstaltung ausgerichtet, so schien es, dass die Kirmes in diesem Jahr auszufallen drohte. Da nahm Birgit Schmidt, seit dem letzten Jahr engagierte Ortsbürgermeistern, die Zügel couragiert in die Hand. Nach ihren Vorstellungen sollten alle Ortsvereine gemeinsam mit Orts- und Kirchengemeinde „ins Boote genommen werden“.

Nach einiger Überzeugungsarbeit stand schließlich fest: die Kirmes ist gerettet und findet statt. Und wie. Sie  gestaltete sich zum wahren Volksfest und vereinte alle Bürger des Ortes, von Jung bis Alt.

Als neuen Standort wählte man das weitläufige Gelände am Sportplatz. Hier war ausreichend Platz, auch für Schausteller, Kirmesbuden und Verkaufsstände. Zusätzlich stand die Sporthalle des Sportheimes zur Verfügung. Ursprüngliche Bedenken einer Gefährdung durch die vorführende Bundesstraße B 225 erwiesen sich als unbegründet.    

Der Kirmessamstag stand zunächst im Zeichen des Kirmesbaumstellen. Die Kirmesjugend, in schicke kornblaue T-Shirts gekleidet, wuchteten den blau-weiß geschmückten Kirmesbaum in den vorbereiteten Ständer. Ortsbürgermeisterin Birgit Schmidt konnte stolz verkünden „Die Kirmes 2015 ist eröffnet“ und trieb anschließend mit wuchtigen Schlägen den Zapfhahn in das vorbereitete Bierfass. Schon jetzt hatten sich viele Besucher eingefunden. Sie wurden von Helfern der Ortsvereine mit Getränken versorgt, durften sich an dem Imbissstand stärken und dabei generationenübergreifend miteinander plauschen und auch Erinnerungen an frühere Zeiten austauschen. Ein buntes Kinderkarussell drehte sich und rasante Fahrten auf der Berg- und Talbahn waren möglich. Die große  Hüpfburg wurde stark frequentiert. Mehrere Stände zogen insbesondere die kleineren Besucher magisch an und halfen, die Geldbörsen von Eltern und Großeltern ‚zu erleichtern‘. Für tolle Stimmung sorgte am Abend bis tief in die Nacht die Live-Band „The Kolbs“ aus Rennerod.

Der Sonntag begann mit einem festlichen Gottesdienst, der „Kirchweihmesse“, wovon auch Kirmes letztendlich abgeleitet ist. Die „Kirmesmaadcher und Kirmesboue“ waren komplett erschienen und führten ihr Banner mit. Gemeindereferentin Eva-Maria Henn hatte zu ihrer symbolischen Ansprache Legosteine mitgebracht. Wie diese Steine nur zusammengefügt festen Halt gäben, wäre es auch mit der Dorfgemeinschaft. Die Gemeindereferentin dankte aber auch allen, die zum Gelingen der Kirmes beigetragen hatten. Eine Überraschung hatte die Kirmesjugend dann für Pfarrer Pablo Pealéz parat. Für „ihren Pablo“ gab es ein Kirmes-T-Shirt mit aufgedrucktem Namen und dem Ortswappen auf dem Rücken.

Nach dem Gottesdienst lockte der Frühschoppen. Es schien, als sei der ganze Ort auf den Beinen. Für die musikalische Umrahmung und zünftige Unterhaltung sorgten mit modernen aber auch volkstümlichen Weisen die Pottumer Blasmusikanten „Die Synchronschwimmer“. Ein Gewinn beim fröhlichen Feiern und Grund zum Sitzenbleiben.

Vom Mittagessen konnte man direkt hinüberwechseln zum Kaffeetrinken ins Sportheim.

Eine Riesenauswahl von Kuchen (dank Kuchenspenden aus der ganzen Gemeinde)  ließ schon beim Anblick „das Wasser im Mund zusammenlaufen“. Die katholische Frauengemeinschaft  hatte die Bewirtung übernommen, wovon rege und dankbar Gebrauch gemacht wurde. Und es konnte „vu aale Zeire vu fruijer verzallt wern“.

Schlange stehen, insbesondere bei den Kindern, hieß es beim Kinderschminken. Beate Wesselkamp von der „Kreativwerkstatt“  ‚Der Bleistift‘ zauberte traumhafte Variationen vom Schmetterlingen, Blüten, Tiermotiven oder Prinzessinnen in Kindergesichter.

Derweil rüstete die Kirmesjugend zur Auslosung einer großen Tombola. Große und kleine Gewinne und deren Gewinner wurden beklatscht. Den Hauptpreis, der komplette Kirmesbaum, ging an Vanessa Krischer.

Ortsbürgermeisterin Birgit Schmidt war überglücklich, dass die Idee einer neugestalteten Kirmes so gut eingeschlagen hatte. Ihr ist es „ein großes Anliegen“ allen zu danken, die bei der Ausrichtung der Kirmes mitgeholfen hatten, aber auch den Bürgern für ihr Kommen zu danken. In der Tat, es war „wie in alten Zeiten“. Auch Dank der Idee  Bürgermeisterin. Das sei auch einmal erwähnt.

Der gesamte Erlös fließt nicht in die Vereinskassen, sondern „bleibt im Dorf“. Er soll zur Anschaffung von Ruhebänken in der Ortslage verwendet werden. Dann haben alle Bürger/innen etwas davon.                 Text/Fotos : Willi Simon

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MessdienerInnen-Wochenende der Kirchengemeinden Hellenhahn-Schellenberg und Neustadt/Ww und BezirksmessdienerInnen-Tag Westerwald/Rhein-Lahn

Am Freitag, 17. Juli 2015, machten sich die MessdienerInnen aus unseren beiden Kirchengemeinden mit ihren Teamerinnen auf den Weg zu ihrem traditionellen Kirchähr-Wochenende. Das Karlsheim wartete schon. Und so bezogen wir unsere Zimmer im Thomas-Morus-Haus (uff... die vielen Treppen!) Schnell waren die Betten bezogen und es ging zum Abendessen. Die Mahlzeiten im Karlsheim waren wieder Spitze - wir fühlten uns wie im Hotel! Mit dem Gestalten von Bilderrahmen verging der Abend wie im Flug.

Erfahrungsgemäß sind die Nächte in Kirchähr immer sehr kurz – aber am Samstagmorgen mussten wir fit sein, da der MessdienerInnen-Tag der katholischen Bezirke Westerwald und Rhein-Lahn auf dem Gelände gegenüber dem Karlsheim stattfand.

Unser Pastoraler Raum bildete die stärkste TeilnehmerInnen-Gruppe: außer uns Hellenhahnern und Neustädtern kamen noch MessdienerInnen aus Höhn und Elsoff. Somit waren wir insgesamt 30 Kinder/Jugendliche und ca. 10 BetreuerInnen. Bei einer Gesamtzahl von ca. 100 eine beachtliche Zahl!!

Der Tag hielt viele Überraschungen für uns bereit. Da gab es Fußball-Kegeln, Bibel-Quiz, Detektiv-Rätsel und vieles mehr. Manche Aufgaben waren ziemlich knifflig - besonders die heimtückische „Erbsenzertrümmerungs-Maschine“ machte vielen zu schaffen.

Zwischen den Spielen gab es Hot Dogs satt (sogar in vegetarischer Variante!). Den Abschluß machten wir mit einem fetzigen Gottesdienst (mit Life-Band) in der schönen Kirche von Kirchähr.

Danach verabschiedeten sich die MessdienerInnen der beiden Bezirke voneinander und traten die Heimreise an. Außer uns Hellenhahnern und Neustädtern. Wir genossen noch den Rest unseres Wochenendes. Nach dem anstrengenden Tag war für viele noch ein kurzes Bad im Gelbach der krönende Abschluss. Der Tag klang aus mit einem gemütlichen Film-Abend: Paddington, der Bär, entzückte Groß und Klein.

Am Sonntagmorgen war es Zeit, die Koffer wieder zu packen. Alle bedauerten, dass das Wochenende schon wieder vorbei war. Bei der Abschluss-Reflexion wurde dringend darum gebeten, im nächsten Jahr wieder einen Shopping-Samstag einzuplanen – das wurde von den Teamerinnen auch schon zugesagt.

Der nächste Termin steht schon fest – bitte vormerken:

MessdienerInnen-Wochenende in Kirchähr vom 01. - 03. Juli 2016

Ein herzliches Dankeschön sei unserem Team gesagt, ohne das unser alljährliches Wochenende nicht stattfinden könnte: Bärbel Groth, Gundi Gros, Andrea Groth und Anne Zirfas aus Neustadt sowie Ann-Kathrin Theis, Alexandra Hütel und Ida Hütel aus Hellenhahn-Schellenberg!

Text:      Gemeindereferentin Eva-Maria Henn
Bilder:  Klaus Groth

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Pfarrwallfahrt

Am Donnerstag, dem 09.07.2015 fand unsere alljährliche Pfarrwallfahrt statt; dieses Mal in den Rheingau und in den Taunus. Mit einer Gruppe von 43 Teilnehmern fuhren wir zuerst mit dem Bus zum Kloster in Schönau im Taunus, wo wir einen Gottesdienst mit Pfarrer Kurt Weigel feierten. Anschließend erhielten wir Informationen zu unserer Bistumsheiligen Elisabeth von Schönau. Mittags ging es weiter in ein Restaurant im Wispertal, in dem ein leckeres und reichliches Mittagessen auf die Truppe wartete. Mit gefülltem Bauch fuhren wir weiter zur nächsten Station, die Kirche in Marienhausen. Sie wird gerade renoviert. Das Besondere daran ist, dass die Fenster und eine sehr große Christusfigur von beeinträchtigten Künstlern gestaltet und erschaffen werden. Zur kurzen Entspannung des Tages war der nächste Halt in Rüdesheim, wo wir genügend Zeit hatten, um gemütlich einen Kaffee zu trinken oder ein leckeres Eis zu Essen. Denn der Wettergott meinte es dieses Jahr gut mit uns und wir konnten den Aufenthalt im Freien genießen. Zum Abschluss des Tages fand in der Pfarrkirche St. Hildegard in Eibingen am Schrein der Heiligen Hildegard die Schlussandacht mit Bernhard Hamacher statt, die allen sehr gut gefallen hat. Gegen 20 Uhr kamen alle zufrieden wieder in Höhn an.

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Irmtrauter Seniorenausflug im Juni 2015

Ende Juni fand der diesjährige von der Kirchen- und Ortsgemeinde gemeinsam veranstaltete und von den Frauen des Irmtrauter Caritaskreises organisierte Tagesausflug statt. Als Willkommensgruß und um den Tag schon gleich zu Beginn ein wenig zu Versüßen, gab es für jeden kurz nach Fahrtantritt ein kleines Praliné.

Die erste Etappe unserer Fahrt führte uns nach Flörsheim, wo uns im Anschluss an die von Herrn Hans Dieter Darmstadt erfolgte Führung durch die Flörsheimer Altstadt, Pfarrer Sascha Jung in der Pfarrkirche St. Gallus willkommen hieß und uns einiges zu Kirche und Orgel erzählte, bevor er für uns auf letzterer drei Musikstücke spielte.

Nach einer Stärkung in der Gaststätte „Joffche“ fuhren wir weiter nach Frankfurt am Main. Pünktlich zu der ab mittags gebuchten Schifffahrt klarte der Himmel auf und so konnten wir bei strahlendem Sonnenschein vom Wasser aus die Skyline von Frankfurt betrachten und die eineinhalbstündige Fahrt genießen. Zum Abendessen kehrten wir dann, schon wieder in Heimatnähe, im„Wissegiggle“ in Villmar-Weyer ein.

Für den Caritaskreis: Jasmin Jung, Gemeindereferentin

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Neuer Messdiener in Seck eingeführt

Im Rahmen des Secker Patronatsgottesdienstes am Gedenktag des Heiligen Kilian, haben wir einen neuen Messdiener in die Gemeinschaft unserer Messdiener/innen und Messdiener aufnehmen dürfen.

Wir freuen uns sehr darüber, dass Tim Botzet jetzt dabei ist. Er ist das einzige Secker Kommunionkind aus dem diesjährigen und dem vorjährigen Kommunionjahrgang, das sich dazu entschlossen hat Messdiener zu werden – deshalb besonders toll, dass er das macht. Es gehört was dazu, als Einziger einen solchen Schritt zu gehen.

Wir wünschen ihm viel Freude bei diesem wichtigen Dienst (und uns, dass er lange dabei bleibt)

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Beliebte Gemeindeassistentin verabschiedet. Carola Müller verlässt katholischen Kirchengemeinde in Hellenhahn-Schellenberg und Neustadt

Verabschiedungsgottesdienst für Gemeindeassistentin Carola Müller (rechts außen) in der Pfarrkirche „Sankt Petrus in Ketten“ Hellenhahn-Schellenberg
Gemeindereferentin Eva-Maria Henn, die PGR-Vorsitzenden Christa Gasser (St.Petrus in Ketten) und Annerose Zirfas (Mariä Himmelfahrt), verabschieden Carola Müller.

Es war schon fast symbolisch. Auch der Himmel weinte (zunächst) Tränen. Und diese flossen auch beim feierlichen und emotionell geprägten Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche „Sankt Petrus in Ketten“. Es galt die Gemeindeassistentin Carola Müller zu verabschieden, deren zweijährige Ausbildungszeit nun zu Ende ging und während der sie überwiegend  in „St.Petrus“ bzw. in der Kirchengemeinde „Mariä Himmelfahrt“ in Neustadt tätig war.

Es war ein ‚Großaufgebot‘ in der vollbesetzten Kirche. Pfarrer Pablo Pelaez, Pfarrer i.R. Albert Keller, Pater Joshi sowie Gemeindereferentin Eva-Maria Henn gestalteten den Abschiedsgottesdienst für Carola Müller, in dem gleichzeitig die neuen Messdiener/innen vorgestellt wurden. Deshalb sprach auch Eva-Maria Henn in der Begrüßung von einem ‚Abschied und Neubeginn‘.

Die Predigt hielt die zu Verabschiedende. Passend zum Tagesevangelium vom Sturm auf dem See Genezareth. Auch sie steige nun in ein neues Boot in der Pfarrei ‚Sankt Bonifatius‘ in Wiesbaden. Sie wisse nicht, was sie erwarte, aber alle säßen ‚in einem Boot mit Jesus‘. Er lasse uns nicht allein. Auch die neuen Messdiener/innen, die heute vorgestellt würden, säßen mit in diesem Boot.

Christa Gasser und Anne Zirfas, Pfarrgemeineratsvorsitzende der Kirchengemeinde „St.Petrus“ und ‚Mariä Himmelfahrt‘ kamen mit Dankesworten und Präsenten.

Gemeindereferentin Henn sprach von einem ‚stark sein beim Abschied‘. Sie wolle ‚Auf Wiedersehen‘ sagen und danken für zwei Jahre Kollegialität, ständige Bereitschaft und für neue Ideen, die Carola Müller eingebracht habe. Dank für die Arbeit an den alten Menschen, so auch im Altenheim in Neustadt. Wir hatten eine ‚gute Zeit‘ miteinander. Wünsche gab sie Carola mit auf den Weg:  Freude am Beruf zu behalten und in der neuen Gemeinde recht bald Fuß zu fassen, in der ‚Menschen auf sie warteten‘.

Launige Worte, teilweise im ‚Westerwälder Platt‘ fand Pfarrer Pablo Peláez. Vor zwei Jahren habe man sich gefragt, wer ist die neue Gemeindeassistentin und recht bald gemerkt, dass ‚die Neue‘ Initiativen ergriffen habe. Er wünschte Carola Müller, auch im Namen des erkrankten Pfarrers  Achim Sahl, alles Gute.

In einer sehr bewegten Rede, in der auch Tränen ob des Abschieds flossen, dankte die scheidende Gemeindeassistentin allen für die gute Zeit. Sie sei ‚vorgewarnt gewesen‘ aber schnell festgestellt, dass hier keine ‚Westerwälder Basaltköpfen‘ zu Hause sind, sondern weltoffene und freundliche Menschen. Der Pastorale Raum Rennerod sei ihr zur Heimat geworden und habe sie auf ihrem Weg gestärkt. Carola Müller dankte einer Vielzahl von Personen, die sie begleitet hätten. Im Besonderen dankte sie ihrer Mentorin Eva-Maria Henn, die sie ‚behütet und beschützt  auf all ihren Wegen begleitet habe‘.

Die Kids vom katholischen Kindergarten verabschiedeten Carola Müller mit dem Lied ‚Gottes Liebe ist so wunderbar‘ und einem Präsent.

Sehr passend dann auch das Schlußlied „Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein“, was auch auf ein Wiedersehen schließen sollte.

Im Anschluss an den Gottesdienst durfte Carola Müller im Pfarrheim noch viele Hände schütteln, sich bedanken und gute Wünsche entgegennehmen.

Text/Fotos : Willi Simon

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Große Ehre für Chor „Good News“ aus Hellenhahn-Schellenberg Beeindruckende Mitgestaltung von Gottesdienst im Hohen Dom zu Limburg

In einem feierlichen Aussendungsgottesdienst für Gemeinde- und Pastoralreferentinnen im Limburger Dom am Samstag, dem 27. Juni wurden

durch den Apostolischen Administrator Weihbischof Manfred Grothe u.a. Jessica Horn (Pfarrgemeinde „St.Petrus in Ketten“, Hellenhahn-Schellenberg) und Carola Müller, bisher als Gemeindeassistentin (in der gleichen Pfarrei tätig) in ihre neuen Wirkungsorte (Pfarrgemeinden in Wiesbaden) entsandt. Mitgestalten durfte diesen Gottesdienst der Chor „Good News“ aus Hellenhahn-Schellenberg.

Schon auf dem Domvorplatz spitzte man die Ohren. Der Chor sang sich im Dom ein und ließ Interessierte bereits in das Gotteshaus stürmen und erleben, bildlich gesprochen, wie dieses mit Gesang gleichsam angefüllt war.         

„Good News“  war eingeladen, drei Chorsätze zu singen und die Gemeinde bei einigen Liedern zu unterstützen. Schon bei der Probe im Dom einige Tage vor dem Ereignis war zu hören, dass in diesem akustischen Ambiente der Chor seinen homogenen Klang bestens entfalten konnte. Chöre sind regelmäßig im linken Seitenschiff positioniert. Aufgrund der akustischen Verhältnisse ist jedoch an jedem Platz im Dom der Gesang präsent und genau zu hören. Vor dem Wissen und den Leistungen der Baumeister jener alten Zeit kann man heute nur den Hut ziehen. "Good News", stets der Ehre bewusst, in diesem Dom zu singen, ließ die Lieder andachtsvoll erklingen und bewegte alle Anwesenden.

Den würdigen Rahmen des Gottesdienstes gestaltet der Chor mit Liedbeiträgen.  

1. Während der Altarinzens zur Gabenbereitung, "Nearer, still nearer“, einem ruhigen Stück, das die Nähe zum gekreuzigten Heiland beschreibt.

 2. Bei der Kommunionausteilung mit dem bewegenden Vortrag "Come, praise the Lord" (nach Psalm 134).

3. Mit dem Schlußlied  "Alle Dinge dieser Welt" auf Deutsch gesungener Chorsatz von John Rutter. Der Text erzählt von der Schönheit der Schöpfung, frisch, leicht, dankend. 

Den Dirigentenstab führte die engagierte Chorleiterin Dorothea Raukes, begleitet von Pianistin Hannah Kaiser.

Wenn man schon nicht während des Gottesdienstes applaudieren durfte, so geschah dies am Schluss nach den Dankesworten von Prälat Helmut Wanka. Dieser stellte auch eine Verbindung vom Chornamen „Good News“ – gute Nachrichten – zu den Aufgabengebieten der neuen Gemeindereferentinnen her, die ebensolche Nachrichten künftig verbreiten sollen.

Im Anschluss gab es großes Lob der Gottesdienstbesucher für die Vorträge des Chores. In der Tat, er hatte beeindruckt und wohl auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Der Chor „Good News“ ging aus  dem Gemischten Chor „Liedertafel“ und dem ursprünglichen Kinderchor hervor und  hat sich überwiegend der modernen, englischsprachigen Musik der vergangenen fünf Jahrzehnte verschrieben, hat aber auch klassische Stücke alter Meister im Programm.

Text: Willi Simon / DR / AT; Foto: Willi Simon

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„FIDELIO“ begeisterte in Hellenhahn-Schellenberg Benefizkonzert zugunsten der Rumänienhilfe.

Vorweg: Wer nicht zu diesem Konzert  in die Pfarrkirche „St. Petrus in Ketten“ in Hellenhahn-Schellenberg gekommen war, hatte einen absoluten musikalischen Hochgenuss versäumt. Die Siegbrunn-Musiktheater-Akademie Waldmühlen präsentierte unter der Leitung von Kammersänger Prof. Dr.hc. Erwin Stephan ein Benefiz-Konzert zugunsten der Rumänienhilfe Kirburg.

Carola Müller, die ehemalige Gemeindeassistentin der Gemeinde „St. Petrus in Ketten“ begrüßte in der hell erleuchteten Kirche von Hellenhahn die zahlreichen Gäste. Sie bedankte sich für die Bereitschaft, die Rumänienhilfe Kirburg zu unterstützen, was ihr seit langem ein Herzensanliegen sei.

Der große Chorraum bildete eine prächtige Kulisse für die zu erwartende Darbietung.  

Die Sängerinnen und Sänger der Siegbrunn-Musiktheater-Akademie zeigten in einer konzertanten Aufführung von Beethovens einziger Oper „Fidelio“ ihr Können. Moderatorin Renate Brenschede erzählte einfühlsam von der Entstehung der Oper und führte gekonnt in die Handlung ein. Die Oper ist in der Operngeschichte ein  einmaliges Plädoyer für Menschlichkeit und Gerechtigkeit  im Gewand eines deutschen Singspiels. Die Partie der Leonore, der Frau, die als Mann verkleidet ihren Gatten  aus dem Gefängnis befreit, sang die Irmtrauter Sopranistin Jessica Schneider, einfühlsam in den weichen Tönen, und entschlossen in ihrem Kampf um die Befreiung ihres Gatten. Gänsehaut-Feeling kam auf, als Kammersänger Erwin Stephan als Florestan die berühmte Arie „Gott, welch Dunkel hier“ sang. Erwin Stephan hat auf fast allen großen Bühnen der Welt gesungen, und in der Kirche in Hellenhahn war es ein besonderes Erlebnis, ihn mit dieser Arie zu hören. Die  Zuschauer fühlten sich in die unteren Katakomben eines Gefängnisses versetzt.

Anika Köpge überzeugte als verliebte Marzelline, die Tochter des Gefängniswärters Rocco, der von Andreas Kaun, einem Gast aus Frankfurt, gesungen wurde. Den grausamen Gouverneur Don Pizarro sang Klaus Schuy mit seiner sonoren Bass-Stimme. Und als verliebten Pförtner Jaquino erlebten die Zuschauer Christian Reim, der voller Sorgen mit ansehen musste, wie seine Marzelline sich in den Gehilfen Fidelio verliebte. Alle Sänger, mit Ausnahme von Andreas Kaun, wurden von Kammersänger Erwin Stephan ausgebildet, der in Waldmühlen ein Gesangsstudio betreibt. Großen Beifall erntete die Pianistin Larissa Kurmatschewa, die gekonnt wie immer die Begleitung der Sänger übernommen hatte. Mit dem großartigen Duett „Oh namenlose Freude“ mit Jessica Schneider und Erwin Stephan wurden die Gäste in den Sonntagabend entlassen.

Als symbolischen Dank überreichte Carola Müller allen Mitwirkenden eine Rose. Dank aber auch von den Besuchern in Form eines lang anhaltenden Applauses,  die einen unvergesslichen Abend erleben durften. Musikalisch, aber auch mimisch eine glanzvolle Darbietung. Die bisherige Gemeindeassistentin hatte mit der Verpflichtung der Künstler ihrer Gemeinde ein einmaliges Abschiedsgeschenk bereitet, das Erlebnis und Hochgenuss zugleich war. 

Carola Müller freute sich, dass die Sängerinnen und Sänger auf Gage verzichtet hatten.  Der Reinerlös wird der Rumänienhilfe zur Finanzierung von Hilfsmitteltransporten zur Verfügung gestellt.

Text: Willi Simon / RB .   Foto: Willi Simon

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Kirchengemeinde „St.Petrus in Ketten“ Hellenhahn-Schellenberg Fünf neue Meßdiener/innen vorgestellt

Gleich fünf von sieben Erstkommunikanten/innen von 2015 wollen sich zum Dienst am Altar zur Verfügung stellen.

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn sprach bereits zuvor bei der Verabschiedung von Gemeindeassistentin Carola Müller von einem „Abschied und Neubeginn“. Abschied für Carola Müller und ‚Neubeginn für neue Ministranten‘.  Die Neulinge am Altar: Lina-Marie Theis, Fabian Bär, Lillith Bär, Zoé Speicher und Mirja Salmon erhielten während des Gottesdienstes von ihren Ausbilderinnen Ida Hütel und Joline Horn die Meßdienerkreuze, als äußeres Zeichen zur Zugehörigkeit zum Altardienst ausgehändigt. Eva-Maria Henn dankte Ida und Joline für die Bereitschaft, Meßdiener auszubilden.  Geübt wird aber auch künftig noch mit den Neulingen, insbesondere wenn  Feiertage oder besondere Gottesdienste anstehen. Damit stehen in „St.Petrus“ insgesamt 18 Meßdiener/innen zur Verfügung.

Mit herzlichen Dankesworten wurde Ann-Kathrin Theis von der  Gemeindereferentin verabschiedet. Sie hatte gleich 13 Jahre die Ausbildung geleitet und dabei Ministranten/innen unter ihre ‚Fittich genommen‘. 

Die fünf Neuen freuen sich, künftig bei Messfeiern mitwirken zu dürfen. Dazu alles Gute und Gottes Segen.

Text/Foto : Willi Simon

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Messdienerausflug ins Phantasialand

Am Samstag, 20. Juni verbrachten 17 Messdiener/innen aus Seck und Irmtraut und 31 Messdiener/innen aus Rennerod und Waldmühlen einen wunderschönen Tag im Phantasialand in Brühl. Begleitet wurden sie von Tabea Schneider, Laura Schmidt (beide selbst noch aktive Messdienerinnen), Ilona Jung, Kaplan Robert-Jan Ginter und Gemeindereferentin Jasmin Jung.

Bepackt mit guter Laune und ausgerüstet mit einem Übersichtsplan des Phantasialandes stürzten sich die Kinder und Jugendlichen ins Getümmel und auf die vielen neuen und bereits bekannten Attraktionen. Nach aufregenden Fahrten mit der Achterbahn „Colorado Adventure“ und der gefürchteten „Black Mama“, einer wilden Fahrt in der noch recht neuen Wasserbahn „Chiapas“ oder einem Bungee Drop im freien Fall aus 65 m Höhe kam dem ein oder anderen eine ruhige und entspannte Fahrt durch die Geisterbahn „Geister Rikscha“, ein Besuch des ver-rückten Hotels Tartüff oder einer Fahrt mit dem großen Kettenkarussell gerade recht. Dank der für das Phantasialand recht kurzen Anstehzeiten von 15-30 Minuten pro Fahrgeschäft, konnten alle viele der Attraktionen nutzen und die Zeit voll auskosten, bis es um 18.00 Uhr dann wieder Richtung Heimat ging.

Jasmin Jung, Gemeindereferentin

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Fahrt ins Diözesanmuseum

Die Ausstellung „Gotik im Westerwald“, die vom 1. April bis zum 28. Juni im Diözesanmuseum zu sehen ist, zeigt unter anderem zwei aus unserem Pastoralen Raum stammende Exponate. Die Statue des Hl. Valentin aus der Pfarrkirche in Höhn und die Statue des Hl. Lubentius aus der Pfarrkirche in Seck. Rund dreißig Personen aus Höhn, Seck, Irmtraut und Mittelhofen und Kaplan Robert-Jan Ginter nutzten die Gelegenheit und nahmen an der von Gemeindereferent Bernhard Hamacher und Gemeindereferentin Jasmin Jung organisierten Fahrt nach Limburg teil. Aufgeteilt in zwei Gruppen führte uns Herr Christopher Campbell durch die Ausstellung, wo wir neben unseren Statuen des Hl. Lubentius und des Hl. Valentin weitere sehr schöne Exponate aus Kirchen des Westerwaldes bewundern konnten. Nur die aus dem ehemaligen Secker Kloster Seligenstatt stammende Wirzenborner Madonna, die eigentlich auch im Rahmen dieser Ausstellung gezeigt wird, war an dem Tag leider nicht zu sehen. Im Anschluss an die Führung durch die Sonderausstellung zeigte uns Herr Campbell noch den Domschatz mit der Limburger Staurothek und die Insignien früherer Limburger Bischöfe.

Jasmin Jung, Gemeinderefentin

Fotos: Kaplan Robert-Jan Ginter

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In Würde leben bis zuletzt Firmprojekt: Hospizarbeit im Westerwald

Während der Firmvorbereitung hat sich unsere Firmgruppe, (11 Jugendliche aus dem pastoralen Raum Rennerod) unter der Leitung von Petra Bandlow eingehend mit dem Thema Hospizarbeit auseinandergesetzt. Zunächst besuchte uns Frau Schmidt, die Einsatzleitern des Hospizvereins Westerwald. Sie berichtete über die Entstehung der Hospizvereine, ihre Tätigkeiten beim Hospizverein Westerwald, die Aufgaben der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und erklärte uns die Symbole aus dem Notfalltäschchen. Mit Hilfe einer mit Playmobilfiguren nachgestellte Szene am Krankenbett, versetzten wir uns in die Lage der einzelnen Personen und spürten ihren Empfindungen und Gefühlen nach. Tiefbeeindruckt waren wir von den Berichten über ihre Erfahrungen im Umgang und der Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase und der Hilfe für die Angehörigen. So erzählte sie von manchen mitunter frohen Begegnungen bei der Begleitung der Sterbenden, von ihren Wünschen und Ängsten.

Ergänzend sahen wir den Film „Blaubeerblau“ über das Sterben in einem Hospiz, der Lusts aufs Leben macht.

Zum Projekt gehörte auch die Planung und Durchführung einer Spendenaktion zur Unterstützung der Hospizarbeit im Westerwald. Am Samstag, den 09.05.2015 verkauften wir vor dem Edeka in Höhn selbstgemachte Waffeln und selbstgebackenen Kuchen. Schnell fanden sich Kauflustige und Interessierte, die mit Begeisterung die Köstlichkeiten genossen. Statt "nur einfache" Waffeln wurden auch Schoko-Waffeln verkauft und sogar die Eigenkreation: Marmorwaffeln. Dank der zahlreichen Kunden und vieler Spenden wurde die Aktion ein Erfolg: 307,60 € kamen zusammen!
Nun wurde die Spende an den Hospizverein Westerwald übergeben. Frau Schmidt,  nahm unseren Scheck dankend entgegen. 150 € sind für das stationäre Hospiz St. Thomas in Dernbach bestimmt. Durch die bereits seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit bei der Firmvorbereitung in Höhn ist eine herzliche Verbundenheit entstanden, betonte Frau Schmidt. Für uns alle war die Auseinandersetzung mit dem Thema eine gute Erfahrung, die gezeigt hat, wie wichtig es ist, in schweren Zeiten nicht alleine zu sein und wie der Glaube einem in Krisen und schweren Zeiten Kraft und Halt geben kann.

Wir freuen uns, dass unsere Aktion ein so großer Erfolg war und bedanken uns ganz herzlich bei allen Käufern, Spendern und Beteiligten, die unser Projekt großzügig unterstützt haben. Ganz besonderen Dank der Firma EDEKA Osterkamp, die die kirchlichen Aktivitäten stets unterstützt.

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Bittprozession in Schönberg

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Workshop Blüten filzen

Viel Freude hatten Mitte April einige Kinder beim Blüten filzen, einem Workshop der kath. öffentlichen Bücherei. Zusammen mit Silvia Takes und Eva Helsper konnten die Mädchen aus bunter, weicher Wolle wunderschöne, phantasievolle Blüten durch Nassfilzen selbst herstellen. Bei dieser Technik werden auf einer wasserdichten Unterlage kreuz und quer mehrere Lagen gezupfter Wolle aufgetragen. Anschließend wird alles mit warmen Wasser und Seife in Form gedrückt, gedreht, gerollt, gewalkt, ausgespült und getrocknet. Wie immer bei einer Aktion der Bücherei  wurden die Kinder zwischendurch mit leckeren Keksen und Saft verwöhnt und während die Werkstücke trockneten, blieb noch genügend Zeit um in dem reichhaltigen Bücherangebot zu stöbern. Die Kinder hatten viel Freude an diesem Nachmittag und konnten stolz ihre gelungenen Arbeiten präsentieren.

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Waffel- und Kuchenverkauf vor dem Edeka in Höhn

Am Samstag, den 9. Mai 2015 werden von 10.00 Uhr bis ca 14.00 Uhr vor dem EDEKA-Markt in Höhn frische Waffeln und leckerer Kuchen angeboten. Es ist eine Aktion von Firmlingen aus dem Past. Raum Rennerod. Unter der Leitung von Petra Bandlow haben sie sich die während der Firmvorbereitung mit dem Thema Hospizarbeit beschäftigt und möchten nun eine Spendenaktion zugunsten dieser Arbeit organisieren.

Den Erlös der Aktion wird zwischen dem Hospizverein Westerwald e.V. und dem gs Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe gespendet.

Herzliche Einladung, die Aktion der Firmlinge zu unterstützen und köstliche Waffeln und leckeren Kuchen zu genießen. planten stationären Hospiz St. Thomas in Dernbach aufgeteilt.

Sie sind herzlich eingeladen uns Firmlinge bei dieser Aktion zu unterstützen und köstliche Waffeln und leckeren Kuchen zu genießen.

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„Kommt herbei, singt dem Herrn“

so lautete die Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung  für eine Veranstaltung der katholischen Kirchengemeinde „Mariä Himmelfahrt“ in Neustadt. Chorleiter Ludwig Schmidt gab eine Einführung in unbekanntes Liedgut aus dem neuen „Gotteslob“. Mit viel Freude am Gesang wurden die Teilnehmer stimmungsvoll von der Organistin Birthe Schmidt begleitet .Der Anspruch der Lieder, die Verkündigung des Glaubens im Gesang lebendig und erfahrbar zu machen, stimmte die Teilnehmer heiter und dankbar in eine gute Nacht. Die Lust auf weitere Liederabende wurde geweckt.

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Kreuzweg im Jubiläumsjahr 2015

Es ist Karfreitag. Hinter uns liegen Tage mit Regen, stürmischen Böen und Kälte.

Kaum einer von uns hat noch daran geglaubt, dass wir den Kreuzweg draußen veranstalten können. Doch das Wetter meint es an diesem Nachmittag gut mit uns. Rund 250 Gläubige versammeln sich am Heispel, um mit Pfarrer Sahl, Gemref. Kaminski und anderen Vertretern des Pastoralteams, des Arbeitervereines  und des hiesigen Pfarrgemeinderates die Stationen betend und singend zu betrachten.

In seiner Begrüßung geht Pfarrer Sahl auf das aktuelle Geschehen in der Welt ein und ermutigt alle Mitfeiernden an die vielen Opfer der schlimmen Flugzeugkatastrophe, in den Kriegs, und Krisengebieten zu denken und für sie zu beten. Ein Bläserensemble des Musikvereins Elsoff- Mittelhofen trägt mit seinen Musikstücken auf sehr ansprechende Weise zur Würdigung dieses Tages und seiner Kreuzesthematik bei.

Gut angenommen werden die neu zusammengestellten Gebetstexte.

Erfreulich ist auch, dass so viele junge Erwachsene aus unterschiedlichen Orten mitgehen und diesen Tag in Ehren halten.

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Kinderkreuzweg am Heispel in Elsoff

Bei trockenem Wetter machten sich etwa dreißig Kinder aus den unterschiedlichsten Orten  mit ihren Eltern, Katechetinnen, Gemref. T. Kaminski und R. Catta auf den Weg in die Stationen.

Unterwegs nahmen die Teilnehmer/innen ein gebasteltes Kreuz mit, stellvertretend für die vielen Lebenskreuze, die schon Gleichaltrige in ihrem Leben erfahren. An den jeweiligen Stationen blieb Zeit zur Betrachtung der Bilder, zum Austausch und Singen eines Liedes.

Das gemeinsame Vater unser und das Entzünden einer Kerze am Grab bildeten den Abschluss dieses Karfreitagsauftaktes.

Es ist gut, wenn Familien sich die Zeit dafür nehmen und diesen Tag bewusst erleben und gestalten.

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Einen Igel ohne Stacheln,

den haben 15 Kinder an einem Vorlese – und Bastelabend in der Bücherei hergestellt.

Los ging es um 18 Uhr mit einem Stuhlkreis und einer Vorstellungsrunde. Danach wurden an alle Quizfragen verteilt. Zur Lösung dieser Fragen mussten die Kinder sich intensiv in der Bücherei umschauen, auf die Farben der Rückenschilder, den Standort des Buches und andere Dinge genau achten. Alle Kinder lösten ihre Frage sehr gut, manche hatten sogar noch Zeit für ein zweites Rätsel. Danach erzählte Gisela mit Hilfe des Kamishibai, des japanischen Erzähltheaters, die Geschichte vom „Fischer und seiner Frau“, über die anschließend noch ausgiebig diskutiert wurde.

Nachdem sich alle mit einem Abendessen gestärkt hatten, ging es mit dem Basteln los. Schnell hatte alle die Falttechnik verstanden und nach dem Falten wurden die Tiere mit aufgeklebter Nase und Augen vervollständigt. So entstanden aus alten Taschenbüchern lustige Igel. Es gab dicke Igel, große und kleine und sogar ein bunter war dabei.

Nach dem langen Sitzen war erst einmal wieder etwas Bewegung angesagt. Danach folgte die schon obligatorische Gruselgeschichte in der jetzt dunklen Bücherei. Schnell war die Zeit auch schon vorbei und die Eltern kamen, um ihre Kinder abzuholen.

Es hat wieder allen Kindern und dem Team der Bücherei viel Spaß gemacht.

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Höhner Vorschulkinder erwerben den Bibliotheksführerschein

In den vergangenen Wochen besuchten die Vorschulkinder des katholischen Kindergartens Höhn mit ihren Erzieherinnen an drei Vormittagen die kath. öffentliche Bücherei Höhn, um den Bibliotheksführerschein zu erwerben. Bei dieser Aktion zur frühen Leseförderung werden die Kinder auf spielerische Weise mit Büchern und der Bücherei vertraut gemacht und an die Aufgaben und Benutzung einer Bücherei herangeführt. So lernen sie den Ort kennen, der ihnen ein reichhaltiges Medienangebot zur Verfügung stellt und sie können ihre Freude am Lesen entdecken.

Am Mittwoch, den 25. März ging die sogenannte „Bibfit“-Aktion  für die Vorschulkinder  zu Ende. Deshalb feierten sie gemeinsam mit ihren Eltern, den Erzieherinnen und Silvia Takes und Eva Helsper vom Büchereiteam ein kleines Büchereifest. Zu Beginn nahm Eva Helsper Kinder und Erwachsene mit ins Märchenland und erzählte lebendig und fesselnd mit dem Kamishibai (Erzähltheater mit Bildkarten) das Märchen von Schneewittchen und den 7 Zwergen. Gebannt hörten die Kinder zu und waren erleichtert, dass es der bösen Königin nicht gelungen war Schneewittchen zu töten, sondern dass es durch den Prinzen gerettet wurde.

Anschließend zeigten die Kinder was sie gelernt hatten, beantworteten eifrig die Fragen rund um Bücher, Ausleihe und Bücherei und erhielten unter Applaus ihren Bibliotheksführerschein. Als Belohnung gab es für jedes Kind noch ein Radiergummi und etwas Süßes.

Bei Getränken und Knabbereien blieb am Ende noch genügend Zeit in der Bücherei zu verweilen und sich Bücher auszuleihen, die sie, wie immer stolz in ihrem Rucksack, den sie bereits zu Beginn der Aktion geschenkt bekommen hatten, verstauten. Mit einem Luftballon in der Hand machten sie sich fröhlich auf den Rückweg in den Kindergarten.

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Kinderkrippenfeier 2015 in Höhn

In der vollbesetzten Höhner Kirche führten 28 Kinder der Pfarreien Höhn und Schönberg das diesjährige Krippenspiel auf. „Das Wunder von Bethlehem im Internet“ hieß das Stück. Die zwei parallelen Handlungen zeigten auf der einen Seite Oma und Enkel am Laptop, die auf der anderen Seite die Geschehnisse vor 2000 Jahren in Bethlehem. Durch das Aufrufen der Internetseite von Bethlehem konnten Oma und die Enkel, das Wunder der Heiligen Nacht live erleben, genauso wie die Menschen in der Kirche. Live erlebten sie die Herbergssuche, die Verkündigung der frohen Botschaft durch die Engel, die Hirten auf dem Feld, die nach Bethlehem eilen und die drei Weisen, die dem Stern folgten. Sie alle kommen zur Krippe und spüren: Das Kind ist der Retter der Welt! Und auf einmal spüren es auch die „Kinder“ am Computer. Damals in Bethlehem ist etwas ganz Besonderes passiert. Gott wird Mensch – damals im Kind in der Krippe und heute wird er immer wieder neu in uns geboren, wenn wir ihn einlassen in unser Herz. Diese Botschaft nahmen die Menschen aus der Kinderkrippenfeier mit nach Hause. Sie hat noch immer bei vielen Familien einen festen Platz an Weihnachten. Mit ihr beginnt der Heilige Abend.

Das Mitmachen beim Krippenspiel ist bei den Kindern sehr beliebt. Bereits Anfang November fragen sie nach und melden ihre Teilnahme an. Rollenwünsche werden an Frau Bandlow herangetragen, die schon seit vielen Jahren, gemeinsam mit Gemeindereferent Bernhard Hamacher, dafür sorgt, dass die Aufführungen zustande kommen.

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an alle Schauspieler, die ihre Sache sehr gut gemacht haben, an Frau Zerella und Frau Baumann, für ihre Unterstützung bei den Proben und beim Einkleiden der Kinder. Ein besonderer Dank geht an die Schauspielerin Leonie Fritsch, die in diesem Jahr ein seltenes Jubiläum feiern konnte. Schon 10 Jahre macht sie beim Krippenspiel mit und die Rolle der Oma war für sie besonders geeignet.

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Kommunionkinder-Wochenende Hellenhahn-Schellenberg/Neustadt

Schneeflöckchen, Weißröckchen, da kommst du geschneit…..“

Unter dieses Motto hätten wir unser gemeinsames Wochenende im Hildegardishof stellen können, denn der Winter kam mit Eis und Schnee noch einmal zurück. Aber im Haus war es gemütlich und warm, wir konnten einmal mehr das gute Essen im „HiHo“ genießen und hatten viel

Spaß miteinander. Es wurden Kerzen, Lesezeichen und bunte Kreuze gestaltet. Auch das Beten im „Raum der Stille“ sowie ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst gefiel allen gut. Natürlich kam auch das Lernen für den Kommunionkurs nicht zu kurz.

Samstags gings ins Dorf zum Supermärktchen und zur Besichtigung der Waldernbacher Kirche. Pünktlich dazu traf Pfarrer Pelaez (in Begleitung seiner Tante) ein. Die Kinder durften ihn später bei einer Fragestunde „löchern“ – z. B. über sein Heimatland, seine Arbeit hier, seine Katze und... und… und….

Die Nächte waren – wie üblich beim KoKi-Wochenende – ziemlich kurz. Vor dem Einschlafen gab es eine Gruselgeschichte, vorgelesen von Gemeindeassistentin Carola Müller. Bis dann Kleine und Große endlich zur Ruhe kamen und eingeschlafen waren, ging die Uhr schon auf Mitternacht zu.

Die drei Tage verfingen wie im Flug und am Sonntag waren sich alle einig: Es war ein schönes Wochenende!

Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Gruppenmüttern Tanja Theis, Marion Bär und Kerstin Speicher, die das Wochenende unter der Leitung von Gemeindereferentin Eva-Maria Henn begleitet und mit gestaltet haben.

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Erstkommunionkinder unterwegs

Vom 16.-18. Februar waren 29 Erstkommunionkinder der Pfarreien Elsoff, Westernohe, Irmtraut und Seck zu Gast im Hildegardishof in Waldernbach.

Die schönen Spiele und das Basteln, ein Spaziergang am Samstag und der bunte Abend haben den Kindern besonders gut gefallen. Die gemeinsame Zeit wurde durch einen gemeinsamen Gottesdienst abgerundet. Hier einige Ausschnitte aus der Nachrichtensendung, die von Mattheo, Marius, Melina, Lukas und Maja aufgeführt wurde. „Sehr geehrte Damen und Herren, wir begrüßen Sie ganz herzlich aus dem wunderschönen Waldernbach. Gestern reisten 29 verrückte Hühner in den schönen Hildegardishof. In den Zimmern 32,33 und 28 soll es den Gerüchten nach eine riesige Kissenschlacht gegeben haben. Manches Kind wurde sogar mit Zahnpasta im Gesicht gesichtet. Sind das etwa Bärte? Das Tiefdruckgebiet der Müden zieht weiter. Das neue Hochdruckgebiet ist gegen 23.00 Uhr zu erwarten und endet wieder mit einer schlaflosen Nacht für die Betreuerinnen. Und wie Aschenputtel an dieser Stelle sagen würde: OK !“

Bei der Rückmeldung der Kinder war sehr häufig zu lesen: „es ist schön, dass ich neue Freunde kennenlernen durfte.“ Die Kinder aus den unterschiedlichen Orten zeigten keinerlei Berührungsängste und fanden sehr schnell zueinander, wie es das gemeinsame Gruppenfoto hier zeigt.

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„Segen bringen – Segen sein . Sternsinger sammeln für gesunde Ernährung der Kinder auf den Philippinen und weltweit“

Unter diesem Motto wurden am 4. Januar in Seck die Sternsinger im Gottesdienst ausgesendet, und gingen dann von Haus zu Haus um den Segen zu bringen, und um eine Spende für Kinder auf den Philippinen zu bitten.

Dabei kamen 1.429,64 Euro für die Sternsingeraktion , und jede Menge Süßigkeiten für die Sternsinger zusammen .Die Sternsinger haben auch in diesem Jahr einen Teil der Süßigkeiten an die TAFEL in Rennerod gespendet.

Ein herzliches Dankeschön an die Sternsinger/innen Melanie Hühnergarth , Sebastian Becker , Moritz Huth, Torben Simon , Till Simon und Maylo  Stähler , sowie die Begleitpersonen Petra Hering , Johanna Janßen , Julia Dielmann , Tim Stuppi und Luke Stähler

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Höhner Sternsinger in Limburg

Die Höhner Sternsinger fuhren als Dankeschön für die Teilnahme an der Sternsinger Aktion mit dem Zug nach Limburg und erkundeten bei einer kleinen Führung den Dom. Anschließend blieb noch ein wenig Zeit durch die Geschäfte zu bummeln. Ein toller Ausflug – waren sich alle einig.

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Die Sternsinger sind da

Am 1. Wochenende im neuen Jahr hieß es in der Pfarrei Maria Heimsuchung wieder an vielen Türen: Die Sternsinger sind da! 30 Kinder waren an zwei Tagen bei Wind und Schneeregen in den Dörfern der Gemeinde mit ihren Begleiterinnen und Begleitern unterwegs, sangen ihr Lied und brachten den Menschen den Segen. Über die Türen schrieben sie den Segensspruch „20*C+M+B+15“, Christus Mansionem Benedicat- Gott segne dieses Haus und baten um eine Spende für Kinder auf den Philippinen und weltweit. So kam auch in diesem Jahr wieder der stolze Betrag von über 4002,07 € zusammen. Auch die vielen Süßigkeiten, die die Sternsinger an den Türen erhielten wurden noch einmal geteilt. Jedes Kind bekam eine Tüte mit selbst ausgesuchten Süßigkeiten und der andere Teil ging an die Tafel Bad Marienberg.

    Durchweg wurden die Sternsinger freundlich aufgenommen, manchmal bereits sehnsüchtig erwartet. Mitunter hingen an den Türen bereits liebevoll gepackte Tüten mit Süßigkeiten mit der Aufschrift „für die Sternsinger“, Spenden wurden im Pfarrhaus abgegeben.

    Ein herzliches Dankeschön an alle Spender!

    Ein besonderer Dank geht aber auch an alle Kinder, an die großen Messdiener, PGR-Mitglieder und engagierten Mütter, die die Gruppen begleiteten, sowie dem Küchendienst und dem Innendienst, der immer telefonisch erreichbar war und bereit die schweren Tüten abzuholen.

    Es ist schon erfreulich, dass sich Jahr für Jahr immer noch genügend Kinder bereit erklären bei den Sternsingern mitzumachen, wenn auch die obligatorische Telefon Aktion zwischen den Jahren dabei unumgänglich ist. Der Pfarrgemeinderat war der Meinung, dass dieses Engagement einen besonderen Dank verdient und beschloss, für die Kinder eine Fahrt nach Limburg mit Domführung zu organisieren.

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Die Sternsinger aus Schönberg, Neuhochstein und Dreisbach

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Segen bringen, Segen sein

 

Hintere Reihe von links nach rechts: Tobias Diehl, David Diehl, Leonie Güth, Lara Kraft, Cecile Zeller

Vordere Reihe von links nach rechts: Nils Böge, Moritz Höbel, Kim Kraft, Hanna Groß, Helena Groß

 

Auch dieses Jahr waren wieder fleißige Helfer für die Sternsingeraktion 2015 unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein – gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit“ unterwegs. Am 03.Januar zogen 10  prächtig gekleidete Waisen und Sternträger in Waldmühlen von Haus zu Haus, um den Segen Gottes zu bringen. Dank ihres Einsatzes konnten wieder mehr als 530,00 Euro gesammelt werden. Auch an Spenden von Süßigkeiten mangelte es nicht. Diese wurden, nachdem sich die Sternsinger eingedeckt hatten, an die Kinderpsychiatrie in Wetzlar weitergegeben. Den freiwilligen Helfern ein großes Lob und herzlichen Dank für ihren Einsatz!

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Könniginnen und Könige auf den Straßen

Was für ein schönes Bild ist es doch, wenn sich Anfang des Jahres die Sternsingerinnen und Sternsinger auf den Weg durch die Straßen unserer Gemeinde machen. Im Vorfeld rief Gemref. Kaminski viele Familien an und konnte somit fünfzehn Kinder für den Kapellort Oberrod , fünf Kinder für den Kapellort Mittelhofen und zwanzig Kinder für die Pfarrei Westernohe gewinnen. Zudem fand im Vorfeld ein Sternsingertag in Irmtraut statt,  der auf das diesjährige Projektland aufmerksam machen konnte. Die Alterspanne zog sich bei der Dreikönigsaktion der Lasterbach von fünf bis fünfzehn Jahren.

Die Kinder ließen es sich nicht nehmen, trotz der Schneefälle vom Vortag, den Segen Gottes zu den Familien zu bringen und Geld für benachteiligte Kinder auf den Philippinen zu sammeln. Nach den beiden Aussendungsgottesdiensten mit Pfarrer Pelaez und Gemref. Kaminski , ging es für die insgesamt acht Gruppen los. Ein langer Tag für alle und so gab es bei dem gemeinsamen Abendessen im Pfarrheim in Elsoff einiges zu berichten. Die Stimmung war gut und die Kinder wurden größtenteils freundlich empfangen.

Leider war es aufgrund mangelnder Bereitschaft und geringer werdenden Kinderzahlen nicht möglich, Gruppen für Elsoff  aufzustellen. Dies ist bedauerlich, aber nicht zu ändern. Wir legen Ihnen die Aufkleber im Pfarrbüro und in der Kirche aus. Spenden können Sie gern im Pfarrbüro abgeben.

Die Weitergabe des Glaubens und eine Bewusstseinsbildung für die wertvollen Traditionen unserer Heimat beginnen in den Familien. Von dort aus wächst auch die Bereitschaft bei solchen Aktionen mitzumachen und der „Kirche vor Ort“ wohlwollend zu begegnen. Ohne diese Unterstützung geht es nicht, dies muss uns allen bewusst sein. Da reicht die bloße Haltung des „Konsumierens“ nicht aus.

Besonderer Dank  daher an alle Kinder, begleitenden Jugendlichen und Erwachsenen, sowie dem Küchenteam in Westernohe, den Anlaufstellen um die Mittagszeit, dem PGR Elsoff für die Bewirtung am Abend und allen, die den Gruppen aufgeschlossen und freundlich begegnet sind. Die gesammelten Beträge werden noch bekannt gegeben, einige Süßigkeiten behalten die Kinder selbst und der Rest wird an die Kinderklinik in Herborn weitergegeben.

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Sternsinger waren in Rennerod unterwegs

Wie in den Jahren zuvor, sind die Sternsinger in Rennerod unterwegs gewesen. Trotz widriger Wetterverhältnissen mit Eisregen, sind die Sternsinger in Rennerod von Familie zu Familie gezogen und haben einen Geldwert von insgesamt 2939,72 € für das päpstliche Kindermissionswerk gesammelt. In unserer Kapellengemeinde von Waldmühlen kamen über 530 € zusammen. Ein Teil der von Ihnen gespendeten Süßigkeiten ging in diesem Jahr an die Kinderpsychiatrie in Wetzlar.

Die Sternsinger sammeln dabei Geld für verschiedene Projekte, das unter anderem Kindern auf den Philippinen zu Gute kommt. Dort ist jedes dritte Kind unterernährt. Hier setzt die Sternsingeraktion an und stellt Lösungsansätze der Projektpartner auf den Philippinen vor. Dazu gehören etwa eine fachkundige Betreuung und Begleitung gefährdeter Kinder und Jugendlicher sowie schwangerer Frauen, einem Schulfach Ernährung (dazu gehört auch die Mitarbeit in Schulgärten) oder einer Versorgung durch ausgewogene Mahlzeiten.

Seit den frühen Anfängen ist das päpstliche Kinderwerk in Aachen eine Aktion, die von Kindern für Kinder in Not organisiert wird. Dabei haben die Kinder, die bei dieser Aktion mithelfen viel Freude durch die Straßen zu ziehen und mit ihrer Hilfe und Engagement anderen Kindern in Not zu helfen. Dafür gebührt allen Helfern der diesjährigen Aktion dankbare Anerkennung und ein herzliches Lob.

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Abschied von Pater Valentine

Nach dreijähriger Tätigkeit, erst im Pastoralen Raum Bad Marienberg und nach dessen Auflösung im Pastolaren Raum Rennerod, wurde Pater Valentine Okafor aus Nigeria in einem feierlichen Gottesdienst am Freitag, den 19. Dezember verabschiedet. Das Pastoralteam des Pastoralen Raumes Rennerod unter Pfarrer Achim Sahl, gestaltete einen würdevollen Abschiedsgottesdienst. In seiner Predigt würdigte Pfr. Sahl die Opferbereitschaft von Pater Valentin und überreichte als Geschenk des pastoralen Raumes einen Engel, mit den Worten, „Du warst für uns ein Engel.“ Im Namen der Pfarreien "Maria Heimsuchung" Höhn und "St.Josef" Schönberg überreichte PGR Mitglied Petra Bandlo nach gelungenen Abschiedsworten Geschenke an Pater Valentin. Sichtlich gerührt dankte er zum Schluss und spendete den Segen.
Im Pfarrheim Schönberg spielte der Mandolienenclub Dreisbach noch ein Ständchen.
Hier hatten alle die Gelegenheit sich in das Fotobuch über das Wirken von Pater Valentin einzutragen, um es zu einer einzigartigen Erinnerung zu machen.

Pater Valentine wird nach Schönstatt zurückkehren. Wir danken ihm, das er bei uns war und wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg alle Gute und Gottes Segen.

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Frühschicht und Weihnachtsspiel in Elsoff

Frühschicht im Dezember stimmte auf Weihnachten ein

Das Lektorenteam der Pfarrei Elsoff , sowie Gemref. T. Kaminski hatten am 10. Dezember zur Frühschicht in die Kirche eingeladen. Ca. 25 Teilnehmer/innen waren der Einladung gefolgt und erfreuten sich an den ausgesuchten Texten und Liedern. Das Lied „O Heiland reiß die Himmel auf“ war im Mittelpunkt der Betrachtung. Anschließend ging es zu einem gemütlichen Frühstück in das Pfarrheim.

Krippenspiel erzählt die Weihnachtsgeschichte

Bereits im Oktober trafen sich die Kinder mit Sabine Buss und Michaela Catta im Pfarrheim in Elsoff, um das neue Krippenspiel einzuüben. Schnell stand fest, wer im Chor oder in der Schauspielgruppe mitmachen wollte. Jeden Donnerstag wurde eifrig geprobt. Die aufgeweckte Truppe forderte vor allem die beiden Leiterinnen, sowie Frau Raudies und Frau Schurmann. Die Aufführung stand dann endlich bevor. Am 24. Dezember war es soweit. In einer voll besetzten Kirche zogen die Kinder unter den Klängen des Liedes „Dezemberträume“ ein. Das Spiel der Kinder begann bei der Situation des Landes Israels zur damaligen Zeit und endete bei der Anbetung der Könige vor dem Kind im Stall. Lieder wie „Gloria, Ehre sei Gott“ und „Seht am Himmel dort ein Stern“ ließen die weihnachtliche Stimmung aufkommen. Besonderen Dank an dieser Stelle allen Mitwirkenden in der Musik, im Spiel oder im Aufbau und allen, die unsere Kirche, sowie die Kapellen so schön geschmückt haben.

Michaela Catta hat fünfzehn Jahre lang die Proben zum Krippenspiel begleitet und für die wunderschöne Musik gesorgt. Sie möchte die Probenarbeit nun beenden und steht in diesem Jahr für das Krippenspiel nicht mehr zur Verfügung.

Wir danken ihr herzlich für ihr Engagement und die Geduld mit den Kindern.

Wir suchen demzufolge freiwillige Helferinnen und Helfer, die die Proben und die Aufführung des nächsten Krippenspieles verlässlich begleiten. Für die Textproben erklärt sich Sabine Buss weiterhin bereit unterstützend mitzumachen. Bitte melden Sie sich bei Interesse im Pfarrbüro. Sollten sich keine Ehrenamtlichen finden, wird das Krippenspiel der Pfarrei Elsoff ausfallen. Das wäre schade und bedauerlich. Geben Sie sich einen Ruck und machen sie mit. Es lohnt sich etwas Schönes für die Kleinsten am heiligen Abend auf die Beine zu stellen.

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Messdienerwochenende in Dreifelden

Unter dem Motto „ Mit meinem Gott spring ich über Mauern“ fand Mitte November das diesjährige Messdienerwochenende für Messdiener und Messdienerinnen aus den Pfarreien Höhn und Schönberg in Dreifelden statt. Gemeinsam mit Gemeindereferent Bernhard Hamacher und 5 weiteren Teamern startete die Gruppe freitags abends. Gleich nach der Ankunft wurden die Zimmer bezogen, die Materialien ausgepackt und das Abendessen vorbereitet.

Im großen Gruppenraum begann der Abend mit vielen lustigen Spielen, die Julien Steines und Benedikt Burch vorbereitet hatten. Ob Kennenlern-, Kooperations- oder Kreisspiele, die Kinder hatten viel Spaß. Gegen halb zehn brach die Gruppe auf zu einer Nachtwanderung in den nahe gelegenen Wald. Bernhard Hamacher las eine furchterregende Gruselgeschichte vor, während sich zwei Teamer im Wald versteckt hatten, um noch ein wenig mehr Schrecken zu verbreiten. Dies alles verfehlte seine Wirkung nicht, die Schreie waren bis zum Haus zu hören, und manch einer ließ die Hand des Teamers nicht los. In der Zwischenzeit hatten Kerstin Schön und Petra Bandlow als Überraschung leckere Cocktails und Knabbergebäck vorbereitet, die sie den Kindern auf der Wiese vor dem Haus im Lichtschein der Pechfackeln servierten.

Der Samstag startete mit einem üppigen Frühstück mit Rührei und Speck, Müsli, leckerem Obst und Säften.

Die inhaltliche Arbeit begann mit dem Lied „Mit meinem Gott spring ich über Mauern“ Es führte die Teilnehmer ins Thema ein und sie erfuhren im Stil von Zeitungsmeldungen von Menschen, die auf Gott vertrauten und von Jesus begeistert waren. Hinzu kamen Berichte von den außergewöhnlichen Taten Jesu. Durch eine Stilleübung sensibilisiert, schrieben die Teilnehmer auf, was sie an Jesus begeistert und entwarfen in der Kleingruppe ein Werbeplakat für Jesus.

Nach dem leckeren selbst vorbereiteten Mittagessen, es gab Spagetti mit Hackfleischsoße und Gurkensalat, blieb ausreichend Zeit im Haus zu spielen, rennen, toben.

Mit dem Quiz 1,2 oder 3, vorbereitet von Kerstin Schön, startete das Nachmittagsprogramm. Neben allgemeinen Wissensfragen gab es auch Fragen speziell für Messdiener, die von den Kindern mit Bravour richtig beantwortet wurden. Anschließend teilte sich die Gruppe. Die Jungs nahmen an den von Max Rübsamen ausgesuchten Spiele im Freien teil, während die Mädchen Badekugeln und Massagekonfekt oder kleine Körbchen aus Peddigrohr herstellen konnten

Zum Abschluss wurde im Raum der Stille Gottesdienst gefeiert. Bis die Eltern zum Abholen kamen, spielten alle zusammen Plumpsack.

„Ein tolles Wochenende“ war die einhellige Meinung der Teilnehmer und sie bedauerten es sehr, dass sie nicht noch eine Nacht bleiben konnten.

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Erfolgreiche Buchausstellung

Am Sonntag, dem 16. November 2014 fand im Höhner Pfarrheim die traditionelle Buchausstellung der kath. Bücherei Höhn statt. Bereits nach dem Gottesdienst war die Ausstellung geöffnet und lud die Besucher zum Stöbern und Verweilen ein. Das vielfältige Angebot an Kalendern, Romanen, Sachbüchern, religiöser Literatur und sehr ansprechenden Kinderbüchern fand großen Anklang und so konnten doppelt so viele Buchbestellungen wie im letzten Jahr verzeichnet werden.

Neben der Buchausstellung konnten die BesucherInnen, wie schon seit vielen Jahren, die Arbeiten einheimischer Kunsthandwerkerinnnen bewundern und käuflich erwerben. In diesem Jahr präsentierten Silvia Jung geschmackvolle Keramiksachen, Annette Gerhardus hübsche Strickwaren und Marita Schulz sehr schöne Näharbeiten, die auf großes Interesse stießen.

Das Büchereiteam freute sich über die vielen Besucher und verwöhnte die Gäste mit Kaffee und leckerem selbstgebackenen Kuchen.

Der Erlös der Veranstaltung wird zur Neuanschaffung von Büchern verwendet.

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Gemeindsames Wochenende der Ministranten aus Rennerod

Das diesjähriges Wochenende der Ministranten im Pfarrheim von Rennerod war ein voller Erfolg. Gemeinsam haben wir an diesen Tagen gebastelt, gespielt und sind auf Nachtwanderung gewesen. Die Bastelaktion und der anschließende Verkauf nach der Sonntagsmesse sind sehr gut angenommen worden und alle Bastelartikel wurden verkauft. Der Erlös dieser Tage kommt unserer Ministrantenarbeit zu Gute. Ein großer Dank gilt allen, die diese Tage mitgemacht haben.

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Eintauchen ins Märchen-Reich

Die kath. öffentliche Bücherei Höhn lud im Zusammenhang mit den Bibliothekstagen in Rheinland-Pfalz zu einem Abend mit Märchen für Erwachsene ein.

Die Märchenerzählerin und Montessori-Pädagogin Sieglinde Reich entführte die zahlreichen Zuschauer in Märchenwelten der verschiedenen Länder, deren großes verbindendes Thema die Liebe ist.

Die Erzählerin fesselte die Besucher mit ihrem ausdrucksstarken Vortrag. Geschickt setzte sie ihre verschiedenen Klanginstrumente ein um das Ende des Märchens ausklingen zu lassen. Ebenso erwachte ein neues Märchen mit Klängen und stimmte die Zuhörer auf das jeweilige Land ein.

Den eindrucksvollen Abend genossen die Teilnehmer in gemütlicher Runde und der Wunsch solch eine Veranstaltung zu wiederholen wurde vielfach geäußert.

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Kinderkirche Rennerod-Waldmühlen erhält Spende

Im September überreichten Frau Reeh und Frau Beil vom Max und Moritz Basar in Rennerod

der Kinderkirche eine Spende in Höhe von 500 €.

Über diesen großzügigen Betrag freuten sich die Kinder, sowie die Erwachsenen und bedankten sich mit einem dicken Applaus.

Die Mitarbeiterinnen der Kinderkirche planen mit diesem Geld biblische Erzählfiguren und einen CD-Player anzuschaffen.

Ein herzliches Dankeschön nochmals an das ganze Max und Moritz Team!

Die Kinderkirche für 2-10jährige findet immer am 3. Sonntag im Monat, um 10:30 Uhr, im kath. Pfarrheim in Rennerod statt.

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Wer sagt, dass man Gänseblümchen nicht essen kann?

Das war der Titel unserer Kinderaktion, die am Montag, dem 28. Juli 2014 stattgefunden hat.

Acht Kinder mit ihren Müttern fanden sich am frühen Nachmittag in der Bücherei ein. Gisela Müller, Mitglied des Büchereiteams, begrüßte sie und stellte ihnen die Kräuterpädagogin Gabriele Fischer vor. Diese übernahm danach auch die Leitung des Nachmittags. Zunächst gingen alle, mit Körben, Scheren und Lupen versorgt, zum nahen Steinsberg. Unterwegs machte Frau Fischer auf viele Pflanzen aufmerksam, die in der Regel als „Unkraut“ abgetan und für wertlos gehalten werden. Viele davon kannten die Kinder natürlich, wie das Gänseblümchen, den Klee oder den Löwenzahn. Auf der Wiese und am Waldrand gab es weitere Pflanzen zu entdecken, wie den Spitz - und den Breitwegerich, den Sauerampfer, das Waldweidenröschen, das Hirtentäschel und die Brennnessel. Frau Fischer wusste zu jeder Pflanze etwas über ihren Namen, ihre Nutzung und Heilwirkung zu erzählen und zeigte die typischen Erkennungszeichen auf. Die meisten Wildkräuter sind essbar, Blätter und Blüten können als Salat und/oder Gemüse zubereitet werden und sind sehr gesund. So kann man z.B. aus Spitzwegerich einen Hustensirup zubereiten und die Blätter lindern nach einem Stich den Schmerz und den Juckreiz. Tees aus Brennnessel und Löwenzahn haben blutreinigende Wirkung. Auch die Samen vieler Pflanzen finden Verwendung.

Die Kinder ernteten nach Anweisung Blüten und Blätter der Pflanzen.

Danach ging es zurück ins Pfarrheim. Drei Gerichte sollten aus den Kräutern zubereitetet werden und in drei Gruppen machten sich die Kinder mit ihren Müttern an die Arbeit. Es wurde gezupft und geschnitten, geknetet, püriert und gerührt und nach einer angemessenen Zeit konnte man die Ergebnisse bewundern. Auf dem schön gedeckten Tisch, der mit Blättern, Rosenblüten und Ringelblumen dekoriert war, konnte man nun einen Fitnessdrink aus Gänseblümchen und anderen Zutaten, gebackene Kräuterschnecken und Frischkäsepralinen, gewälzt in Blüten und Samen bewundern. Danach ging es ans Probieren und erfreut stellte jeder, dass man Gänseblümchen und Co nicht nur essen kann, sondern dass sie auch wunderbar schmecken.

Dieser Nachmittag war für alle eine große Bereicherung und Spaß gemacht hat es auch.

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Gruppe aus dem Pastoralen Raum Rennerod auf christlichen Spuren in Sachsen

Feierlicher Gottesdienst im Dom zu Erfurt, im Bild Pfarrer Albert Keller und Lektor Eberhard Müller
Ein Gruppenfoto unter der weltberühmten Goldenen Pforte des Mariendoms von Freiberg bildete den Abschluss einer gelungenen Reise nach Sachsen.

Unter dem Thema „Klöster und Kirchen in Sachsen“ reisten 48 Frauen und Männer für fünf Tage nach Sachsen, um alte Klöster und Kirchen zu besichtigen und sich ein Bild über die seelsorgliche und pastorale Situation in einem der neuen Bundesländer zu machen.
Nach dem Reisesegen durch Pfarrer Albert Keller, der die Reise seelsorglich in hervorragender Weise begleitete, war die erste Station die thüringische Landehauptstadt Erfurt, wo man im Dom einen gemeinsamen Gottesdienst feierte. Seit 1994 ist der Dom wieder Kathedrale des neu geschaffenen Bistums Erfurt.
Am Nachmittag stand ein Besuch im Kloster Wechselburg an. Die Stiftskirche des 1168 gegründeten Klosters an der Mulde ist eine der am besten erhaltenen romanischen Großbauten östlich der Saale. 1993 gründeten Benediktinermönche der Abtei Ettal das Kloster als Niederlassung erneut. In einer einstündigen Führung konnte die Reisegruppe viel über die Geschichte des Klosters und die seelsorgliche Arbeit der Mönche in der Kinder-, Jugend- und Pfarrseelsorge in den weit verstreuten Diasporagemeinden erfahren.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Klosters St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau in der Nähe von Bautzen. Seit über 800 Jahren leben und arbeiten hier Zisterzienserinnen. Nach einer einstündigen Klosterführung, der Teilnahme am Mittagsgebet der Schwestern, dem Mittagessen im Gewölbe der Klosterklause und einem Besuch der Schatzkammer ging es weiter in die stilvoll sanierte Altstadt von Bautzen.
Die sächsische Landeshautstadt Dresden zeigte sich am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein in ihrer ganzen Schönheit. Stadtrundfahrt und -rundgang eröffneten den begeisterten Teilnehmern einen Einblick in die geschichtliche Entwicklung von „Elbflorenz“. Besonders beeindruckend die Teilnahme am Mittagsgebet in der Frauenkirche mit anschließender Führung und der Besuch der Hofkirche mit der berühmten Silbermannorgel.
Die Dominikaner im 1929 gegründeten Kloster St. Albert in Leipzig stellten am folgenden Tag ihr Kloster und die Seelsorge in einer ganz überwiegend von Nichtgetauften bewohnten ostdeutschen Großstadt vor. Im anschließenden Gottesdienst ging Pfarrer Albert Keller auf die Gewaltherrschaft der Nazis und die Opfer des 20. Juli vor 70 Jahren und auf die Befreiung der DDR-Bürger von der Diktatur des Kommunismus vor 25 Jahren ein. Die friedliche Revolution ging u.a. auch von der Leipziger Nicolaikirche aus, die am Nachmittag auf dem Programm stand. Bei einer Stadtrundfahrt und einem anschließenden Rundgang wurde die sehr gelungene Aufbauarbeit nach der Wiedervereinigung sehr deutlich.
Letzter Programmpunkt der Reise war eine Führung im Dom St. Marien im sächsischen Freiberg. Dabei brachte der Domorganist in einem kurzen Konzert die Klangfülle der mächtigen Silbermannorgel zu Gehör.
Zum Abschluss der Studienreise dankte Reiseiter Karl-Heinz Stinner insbesondere Pfarrer Albert Keller für Gestaltung der täglichen Morgenandachten und die feierlichen Gottesdienste mit beeindruckenden Predigten in Erfurt und Leipzig und Josef Müller für seinen Dienst an der Orgel. Mit einem kräftig gesungenen „Großer Gott wir loben dich“ kehrte die Gruppe mit vielen neu gewonnen Eidrücken zurück in den Westerwald.

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Neue Messdiener für Rennerod

Seit Juni haben sich sieben Kommunionkinder des Jahrgangs 2014 wöchentlich mit Victoria Simon und Sophia Dapprich in der Kirche St. Hubertus in Rennerod getroffen, um sich für den Messdienerdienst vorzubereiten.

Es wurden dabei unter anderem die Regeln in der Sakristei, der Einzug in die Kirche, der Umgang mit den Flambos, die Gabenbereitung und die Rituale des Gottesdienstablaufes vermittelt.

Am Sonntag, den 20.07.2014 wurden dann die neuen Messdiener im Gottesdienst vorgestellt und eingeführt. Sie erhielten eine Urkunde und ein Kreuz, welches bei jedem Messdienerdienst getragen wird.

Für den wichtigen Dienst in der Kirche wünschen wir den neuen Messdienern, Sarah Bader, Sophie Bader, Luca Bellinger, Lorena Chaberny, Tom Grahl, Laurenz Klein und Fabian Simon alles Gute und viel Freude in der Gemeinschaft der Messdiener.

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Pfarrfest in Höhn

Unter dem Motto „Lass uns Schritt für Schritt auf deinen Wegen gehen“ feierte die kath. Pfarrgemeinde Mariä Heimsuchung Höhn ihr Pfarrfest. Die gute Organisation und das endlich mal wieder schöne Wetter machten die Veranstaltung rund um die Kirche zu einem vollen Erfolg und zu einem Tag vieler wertvoller Begegnungen.

Der Tag begann mit einem Festgottesdienst. Die musikalische Gestaltung war bereits der erste Höhepunkt des Tages. Der Kirchenchor unter der Leitung von Oliver Mohr sang begleitet vom Blockflötenensemble der Kreismusikschule Bad Marienberg die Messe von Maierhofer.

Musikalisch geprägt war auch die Predigt von Bernhard Hamacher. Er orientierte sich an den Zeilen des Liedrufes: „Lass uns Schritt für Schritt….“, der gemeinsam gesungen wurde und stellte die Frage: Was heißt es eigentlich, Schritt für Schritt auf Jesu Wegen zu gehen. Tun wir das heute noch? Was bedeutet es für unseren Pfarreiwerdungsprozess und wie können wir heute die Welt mit Jesu Augen sehen?

Nach dem Gottesdienst eröffneten die Oellinger Blasmusikanten das Fest mit dem traditionellen Frühschoppenkonzert und sorgten sofort für gute Stimmung.

Die Angebote für Kinder wie z.B. Hüpfburg, Spielstraße, Glitzertattos, Schminken und Bastelangebot des Kindergartens, die es über den ganzen Tag verteilt gab, wurden sehr gut angenommen. Zum Schluss konnten die Kinder noch Stockbrote backen.

Am Büchereistand, an dem wunderschöner Glasperlenschmuck hergestellt werden konnte, herrschte den ganzen Tag über reger Betrieb und die Hobbydesignerinnen waren stolz auf ihre Schmuckstücke.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Neben der Erbsensuppe mit Würstchen gab es leckere Grillerzeugnisse. Viele fleißige Helferinnen und Helfer aus den verschiedenen Gruppen und Dorfvereinen sorgten für ausreichenden Getränkenachschub. Zur Kaffeezeit gab es ein reichhaltiges Kuchenbüfett und bei den Kindern waren die frischen Waffeln sehr beliebt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die durch ihre tatkräftige Mithilfe und ihr großes Engagement zum Gelingen des Pfarrfestes beigetragen haben. Es war ein schönes Fest und es ist gut, dass es noch immer Menschen gibt, die sich für die Pfarrgemeinde einsetzen.

Der Erlös des Pfarrfestes geht je zur Hälfte an ein Schul- und Krankenhausprojekt in Burundi und an das Brunnenbauprojekt des Eine-Welt-Arbeitskreises in Burkina Faso.

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Neue Gesichter in den Reihen der Messdienerinnen und Messdiener

Im Juni hat die Messdienerausbildung der ehemaligen Kommunionkinder unter der Leitung von Gemref. Kaminski angefangen. Erfreulicherweise haben sich neun Kinder mit ihr auf den Weg gemacht, um künftig diese wichtige Aufgabe in den einzelnen Gemeinden und Kapellorten zu übernehmen.

Neben dem großen Einzug haben sie schon den Leuchterdienst, das Klingeln geübt und einige Begriffe neu kennengelernt.

Im September werden sich Jenny, Kim, Lucas aus Oberrod, Jasmin, David aus Mittelhofen, Alexander, Etienne aus Elsoff und Mathilda , Emily in den Gemeinden vorstellen. Bis dahin wünschen wir euch viel Freude bei der Ausbildung und danken schon jetzt den Familien, die ihre Kinder dabei unterstützen.

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„St. Kilian“ feierte Pfarrfest an Fronleichnam

Der Pfarrgemeinderat hatte eingeladen, im Anschluss an den Festgottesdienst und die Prozession bei Musik, Essen und Getränken noch ein paar Stunden im Pfarrhof zu verbringen. Begrüßt von den Klängen des Musikvereins Seck und einer dampfenden Gulaschkanone nahmen etliche feierbereite Besucher an den bereitgestellten Tischen Platz. Spärliche Sonnenstrahlen und manche dunkle Wolke waren dem gemütlichen Beisammensein im Freien jedoch nicht gerade förderlich. So zogen es viele Besucher vor, am frühen Nachmittag im Pfarrsaal das eine oder andere Stück Kuchen (von einem reichhaltigen Angebot) bei einer Tasse heißen Kaffees zu genießen.

Allen, die zum Gelingen des Festes beitrugen, sei es durch eine Kuchenspende, Unterhaltung oder tatkräftige Hilfe vor, während oder nach dem Fest, aber auch allen Besuchern sagen wir ein herzliches „Dankeschön“.

Mit dem Erlös des Festes von mehr als 900 € soll eine weitere Krippenfigur restauriert werden.

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50 Jahre Kolpingfamilie Hellenhahn-Schellenberg, Neustadt und Pottum Der Gründung mit festlichem Gottesdienst und Jubilarenehrung gedacht.

Es war, als würde sich der Himmel mitfreuen, an diesem Jubiläum der Kolpingfamilie.

Mit strahlendem Sonnenschein empfing er die Gottesdienstbesucher, die zur Pfarrkirche „St.Petrus in Ketten“ zum feierlichen Gottesdienst gekommen waren.

Bannerabordnungen von befreundeten Kolpingfamilien zogen mit den Zelebranten und Messdienern in die Kirche ein. Der Gospelchor „Good News“ (Leitung Dorothea Raukes) und Organist Helmut Meuser bereicherten angenehm den Gottesdienst und sorgten für einen würdigen musikalischen Rahmen.

Gemeindereferentin Eva-Mari Henn ging in ihren Grußworten auf die Gründung ein. Was damals war, also 1963, gelte auch noch heute. Geselligkeit, offene Augen und Ohren, Nothilfe und Gott Platz einräumen in unserem Leben.

Die Festpredigt hielt Diözesanpräses, Diakon Bernhard Trost (Frankfurt). Er spannte einen Bogen vom Fest „Christi Himmelfahrt (wenige Tage zuvor begangen) zu den Aposteln und viele Anderen die sich auf den Weg gemacht hatten, um die Botschaft Christi in alle Welt zu tragen. Auch der Gründer der katholischen Gesellenvereine, aus denen die Kolpingbewegung hervorging, Adolph Kolping habe Viele und Vieles in Bewegung gebracht. Er war ein „Handwerker auf Wanderschaft“, der auch „auf der Walz“ war. Auf der Suche Arbeit, Einkommen und Unterkunft. Seine Erfahrung wurde zur Berufung. Nach seiner Idee setzte die Gesellenbewegung ein. Es entstanden, zunächst in Köln das Gesellenhospizium, später europaweit Gesellenvereine und Gesellenhäuser. Hilfe, Fürsorge, Solidarität sollten gelebter Alltag und keine Worthülsen werden. Heute gäbe es weltweit Kolpingfamilien, Projekte und Einrichtungen, die sich der Idee Adolph Kolpings verpflichtet fühlten und unterstützten. Wir alle, sagte der Diözesanpräses, sind berufen, es den Aposteln und Zeugen wie Adolph Kolping nach zu tun, uns nicht beirren zu lassen und unseren Weg voll Gottvertrauen und Beharrlichkeit zu gehen, an dem Platz, an den Gott uns hingestellt habe. An die Jubilars-Kolpingfamilie gerichtet dankte Bernhard Trost für ein halbes Jahrhundert Glaube, Gemeinschaft, gelebte Solidarität und Geschwisterlichkeit.

Bevor der Gottesdienst mit einem feierlichen „Te Deum“ schloss, gratulierte Gemeindereferentin Eva-Maria Henn der Kolpingfamilie im Namen der Pfarrei und aller Gremien und bedankte sich bei allen Mitwirkenden am Gottesdienst.

Jubilarenehrung.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Kolpingfamilie zur Ehrung der Gründungsmitglieder und zum gemütlichen Beisammensein in das benachbarte Pfarrheim ein. Der Vorsitzende der Kolpingfamilie, Christof Ehl ging in seinen Begrüßungsworten auch auf die Gründung der Kolpingfamilie am 8. Mai 1964 ein, der zunächst 32 Mitglieder aus Hellenhahn-Schellenberg und Neustadt angehörten.

Am 24. Mai 1964 hatten sich die Kolpingfamilie zum Gründungsfest zum Gottesdienst in der (im Protokoll steht ist zu lesen: überfüllten) Pfarrkirche eingefunden. 1974 wurden erstmals auch Frauen in die Kolpingfamilie aufgenommen, der auch seit 1967 Pottum angehörte. Eine Vielfalt von Aktivitäten ging von der Kolpingfamilie aus, zu denen auch Basare der „Bastelgruppe“ gehörten, mit deren Erlös Einrichtungen in Chile, Indonesien, Lateinamerika und Tansania unterstützt wurden. Zur Förderung der Geselligkeit trifft man sich heute noch einmal im Monat zum „Spieleabend“ im Pfarrheim.

Für 50 Jahre Zugehörigkeit zur Kolpingfamilie wurden durch Diözesanpräses Bernhard Trost und Christof Ehl noch vier Gründungsmitglieder geehrt:

Ewald Schmidt (Neustadt, 95 Jahre alt!), Bernhard Frensch, Antonius Kraft und Gerd Schilling. Neben den Dankesworten von dem Diözesanpräses erhielten die Geehrten Ehrenurkunde, -Nadel sowie einen Gutschein für ein Wochenende in einer Kolpingseinrichtung mit Familienheim.

Glückwünsche:

Den Reigen der Gratulanten, alle mit „Scheck oder Schein“ eröffnete Pfarrer Achim Sahl für den erkrankten Präses der Kolpingfamilie, Pablo Pelaez. Sahl bezeichnete es in diesem Zusammenhang „ als ein Wunder“, dass Pelaez nach einer erfolgreichen und lebensrettenden Lebertransplantation auf dem Wege der Genesung sei.

Es schlossen sich mit Glückwünschen an: Peter Müller (3.Beigeordneter der Verbandsgemeinde Rennerod als Vertreter für Bürgermeister Werner Daum), Ortsbürgermeister Horst Henne, Beate Schilling (als Sprecherin für alle Ortsvereine von Hellenhahn-Schellenberg) sowie die Vertreter der Kolpingfamilien Langenhahn, Marienstatt, Ransbach-Baumbach, Seck (Arbeiterverein St. Josef), Molsberg, Meudt sowie Rennerod-Waldmühlen.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen, in denen Erfahrungen und Erinnerungen untereinander ausgetauscht wurden, schloss die Jubiläumsveranstaltung.

Bildunterschrift:

Ehrungen

Diözesanpräses Bernhard Trost (rechts) und Kolpingvorsitzender Christof Ehl (links)

ehrten für 50-jährige Mitgliedschaft und gleichzeitig Gründungsmitglieder : v.l.: Bernhard Frensch, Gerd Schilling, Antonius Kraft sowie den 95-jährigen Ewald Schmidt (sitzend).

Foto 2: Feierlicher Abschluss des Jubiläums-Gottesdienstes.

Namhaft“

Die Präsides der Kolpingfamilie seit der Gründung: Pfr. Wilhelm Böß, Pfr. Friedhelm Fischer (legte nach nur 5 Monaten Amt nieder, Posten danach zunächst vakant), Pfarrer Albert Heil, Diakon Dieter Hering, Pfarrer Pablo Pelaez.

Vorsitzende (damals „Altsenior) : Hermann Gros, Werner Ehl, Gottfried Zimmermann, Erich Schäfer, Christof Ehl.

Historisches :

Die Idee zur Gründung einer Kolpingfamilie stammte von dem damaligen Pfarrer Wilhelm Böß. Im Winter 1963 lud er Hermann Gros und Werner Ehl (beide spätere Vorsitzende) zu einem Gespräch ein. Im Winterhalbjahr 1963/64 erläuterte der von Pfr.Böß eingeladene Ernst Schwaderlapp aus Ransbach im Café Roth vor 74 männlichen Pfarrangehörigen über das Leben und Wirken des Priesters Adolph Kolping. Hermann Gros und Werner Ehl nahmen an einer Schulung des Bezirks und an der Kolping-Diözesanversammlung teil. Zur Gründungsversammlung am 8. Mai 1964 im Cafe´ Roth in Hellenhahn waren neben 32 Männern und Jugendlichen Bezirkspräses Pfr. Siebenmorgen, Bezirkssenior Stefan Stinner, Bezirksaltsenior Willi Heidrich, Bezirkssenior Bernold Steinbeach sowie als Gäste Martin Gold von der Kolpingfamilie Rotenhain und Dekanatsjugendführer Friedel Stahl (Bad Marienberg). Stefan Stinner begrüßte die Gäste und Neumitglieder und referierte über das Kolpingwerk und den technischen Ablauf der Gründungsfeier, die für Sonntag, 24. Mai 1963 festgesetzt wurde. Man verabschiedete eine Satzung, legte Mitgliederbeiträge fest, wählte einen Vorstand und gab sich den Namen: „Kolpingfamilie Hellenhahn-Schellenberg“. So sah der erste Vorstand aus : Präses Pfarrer Wilhelm Böß, Altsenior Hermann Gros, Stellvertreter Werner Groth, Schriftführer Alfred Zimmermann, Kassierer Wendelin Hering, Vizepräses Ewald Schmidt (Neustadt). Der Anfang war gemacht. Seit 50 Jahren wirkt nunmehr diese Kolpingfamilie und ist fest verwurzelt in der Dorfgemeinschaft.

Alles Gute und Gottes Segen auf dem weiteren Weg.

Text/Fotos: Willi Simon

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SPENDE AN DIE KATHOLISCHE ÖFFENTLICHE BÜCHEREI!

Am 22. Mai stattete Hans Jürgen Heene der Katholischen Öffentlichen Bücherei (KÖB)

St.Hubertus in Rennerod einen Besuch ab. Zum letzten Mal kam er in seiner Eigenschaft als Stadtbürgermeister und er kam auch in diesem Jahr nicht mit leeren Händen. Seit vielen Jahren unterstützt die Stadt die Bücherei mit einem Geldbetrag, die diese stets gut gebrauchen kann.

Herr Heene betonte noch einmal, wie froh er sei, dass durch den Bau des neuen Pfarrheims die Bücherei nun in einem so schönen Raum untergebracht sei und wie wertvoll diese Einrichtung für das soziale Leben in der Gemeinde sei. Das sei ihm immer sehr wichtig gewesen. Er überreichte Gisela Müller stellvertretend für das ganze Team einen Scheck über 500 € und dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für deren wertvolles ehrenamtliches Engagement.

Gisela Müller bedankte sich im Namen des Teams bei Herrn Heene. Sie erklärte, wie hilfreich es in den vergangenen Jahren war, mit einem zuverlässigen Betrag rechnen zu können. Auch der neue Bürgermeister sei jederzeit in der Bibliothek willkommen.

Als Dank überreichte sie Herrn Heene ein Buchgeschenk (was soll eine Bücherei anderes schenken!) mit den Worten, dass er demnächst hoffentlich mehr Zeit und Muse zum Lesen habe.

Für die 500 € werden demnächst neue Medien erworben.

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Messdiener/innen auf Bowlingtour

Am Freitag, den 16. Mai 2014 trafen sich Messdienerinnen und Messdiener aus Rennerod und Waldmühlen und starteten zu einer Bowlingtour.

Los ging es in Rennerod um 14.30Uhr, ab 15Uhr waren die Bahnen in Bad Marienberg gebucht. Elf Kinder und drei Begleiterinnen machten sich auf den Weg, Kaplan Engels kam etwas später noch dazu.

Nach der Ankunft in der Bowlinghalle wurden zunächst die Schuhe gewechselt und dann konnte es losgehen. Es zeigte sich, dass einige Kinder schon Erfahrung hatten, für andere war es das erste Mal. Nach den ersten vorsichtigen Versuchen waren dann aber alle mit großer Begeisterung dabei und manche entwickelten ungeahnte Fähigkeiten und erstaunliches Können. Pauline (Rechtshänderin)versuchte es sogar sehr erfolgreich mit der linken Hand, Gisela (Linkshänderin) weniger erfolgreich mit der rechten. Die Kugeln rollten und die Pins stürzten krachend um und die Ergebnisse konnte jeder gleich auf der Anzeigetafel ablesen. Zwischendurch konnte man sich mit Getränken aller Art stärken.

Nach zwei Stunden und zwei Runden war der Spaß zu Ende. Es zeigte sich, dass die Mädchen schneller, ausdauernder und besser als die Jungen gespielt hatten. Die besten Bowler waren eindeutig Laura, Leonie und Falk.

Zum Abschluss gab es in der Eisdiele direkt nebenan noch ein Eis auf die Hand und danach kehrten alle zufrieden nach Rennerod zurück.

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Osterferien Malaktion

Einen Nachmittag in den Osterferien nutzten 10 Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren um in der katholischen öffentlichen Bücherei in Höhn mit bunten Acrylfarben, Sand und Wellpappe ausdrucksstarke Bilder anzufertigen.

Ob Variationen von Herzen oder poppige Kreise - unter der Anleitung von Silvia Takes und Petra Bandlow entstanden ganz unterschiedliche Kunstwerke in den Lieblingsfarben der Kinder. Zunächst wurden die Muster mit Hilfe von Schablonen auf den Malgrund übertragen, verschiedene Felder eingeteilt und mit Kreppband abgeklebt. Dann hieß es die geeignete Farbauswahl zu treffen, was bei dem reichen Angebot an Farben gar nicht so einfach war. Endlich konnte gemalt werden. Sorgfältig wurde die Farbe aufgetragen, Sand eingestreut, neue Farbtöne gemischt und mit leichten Pinselstrichen Akzente gesetzt. Die jungen Künstler hatten viel Freude bei ihrer Arbeit. Zwischendurch bot sich die Gelegenheit bei einer kleinen Pause mit Getränken und Knabbereien in der Bücherei zu stöbern und interessante Bücher zu entdecken. Anschließend blieb noch genügend Zeit um noch ein zweites Bild nach eigenen Ideen zu gestalten.

Stolz präsentierten sie zum Abschluss ihre Kunstwerke und gingen zufrieden nach Hause.

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Höhner Vorschulkinder erwerben den Bibliotheksführerschein

In den vergangenen Wochen besuchten die Vorschulkinder des katholischen Kindergartens Höhn mit ihren Erzieherinnen jede Woche die kath. öffentliche Bücherei Höhn, um den Bibliotheksführerschein zu erwerben. Bei dieser Aktion zur frühen Leseförderung werden die Kinder auf spielerische Weise mit Büchern und der Bücherei vertraut gemacht und an die Aufgaben und Benutzung einer Bücherei herangeführt. So lernen sie den Ort kennen, der ihnen ein reichhaltiges Medienangebot zur Verfügung stellt und sie können ihre Freude am Lesen entdecken.

Am Mittwoch, den 9. April ging die sogenannte „Bibfit“-Aktion für die Vorschulkinder zu Ende. Sie feierten gemeinsam mit vielen Eltern, den Erzieherinnen und Silvia Takes, Eva Helsper und Margot Lahl vom Büchereiteam ein kleines Büchereifest. Zu Beginn nahm Eva Helsper Kinder und Erwachsene mit ins Wunderland der Märchen und erzählte lebendig und fesselnd mit dem Kamishibai (Erzähltheater mit Bildkarten) das Märchen vom Hänsel und Gretel. Gebannt hörten die Kinder zu und waren erleichtert, als die böse Hexe und nicht der kleine Hänsel im Ofen landete. Anschließend zeigten die Kinder was sie gelernt hatten, beantworteten eifrig die Fragen rund um Bücher, Ausleihe und Bücherei und erhielten unter Applaus ihren Bibliotheksführerschein.

Nun blieb noch Zeit bei Getränken und Knabbereien in der Bücherei zu verweilen und sich Bücher auszuleihen, die sie, wie immer, stolz in ihrem Rucksack, den sie bereits zu Beginn der Aktion geschenkt bekommen hatten, nach Hause trugen.

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Patronat in Schönberg am 19. März

 

Am 19. März beging die Pfarrei Schönberg ihr Patronat. Der Josefstag erhielt noch einmal eine besondere Aufwertung durch de Bombenangriff am 19.03.1945 auf einen Zug unterhalb von Schönberg. Seit dieser Zeit werden alle Priester eingeladen die früher als Pfarrer oder Kaplan in Schönberg tätig waren. Diesmal waren der Einladung sehr viele gefolgt und so konnten folgende Personen begrüßt werden. Pfr. Karl Wagner, Pfr. Dieter Lippert, Pfr. Winfried Roth, Festpredigt Pfr. Sahl, Kaplan Pater Valentine Okafor, Pfr. Schneider, Pfr. Ralpf Senft, und die Pastoralen Mitarbeiter GemRef. Bernd Hamacher, GemRef Eva-Maria Henn.
Der Musikverein Neuhochstein-Schönberg gab den gewohnten festlichen Rahmen im Gottesdienst, in einer voll besetzten Kirche. Anschließend war die Pfarrgemeinde eingeladen zum Frühschoppen ins Pfarrheim Schönberg mit Mittagsimbiss und den Velo-Musikern der Villa Sonnenmond.

 

 

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Weltgebetstag 2014 in Hellenhahn-Schellenberg „Wasserströme in der Wüste“

Am ersten Freitag im März findet alljährlich der Weltgebetstag (WGT) der christlichen Konfessionen statt.

In unserem Pastoralen Raum trafen sich aus diesem Grund mehrere Gruppen – überwiegend Frauen – zu ökumenischen Gottesdiensten. So auch in St. Petrus in Ketten, Hellenhahn-Schellenberg. Am diesjährigen Beispielland Ägypten wurde aufgezeigt, wie wertvoll und wichtig das Wasser, unser kostbarstes Lebensmittel, ist.

Im Evangelium von der Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen wurde darüber hinaus noch eine geistliche Dimension des Wassers entdeckt und gedeutet.

Die Hellenhahner Gastgeberinnen hatten im Vorfeld des Gottesdienstes die Kirche mit ägyptischen Symbolen und Wüstenpflanzen dekoriert (siehe Foto), die das Land am Nil den ca. 70 - 80 Teilnehmerinnen nahe brachte.

Im Anschluss an den Gottesdienst füllte sich das benachbarte Pfarrheim mit Frauen der evangelischen Kirchengemeinde und des Pastoralen Raumes.

Der Eine-Welt-Laden bot erfolgreich seine fair gehandelten Produkte an – darunter auch Teemischungen und Datteln aus Ägypten.

Bei Tee und einem kleinen Imbiss (Fladenbrote und Hummus-Aufstrich nach ägyptischem Rezept) ließen die Frauen den Abend in angenehmer Atmosphäre ausklingen.

Bei der Verabschiedung luden die evangelischen Frauen schon für den WGT 2015 ein, der dann von ihnen in Rennerod ausgerichtet wird.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mit dazu beigetragen haben, dass wir miteinander einen guten und informativen Abend in ökumenischer Gemeinschaft verbringen konnten: Dem Vorstand unserer Frauengemeinschaft für die Unterstützung beim Zusammensein und Imbiss im Pfarrheim und unseren PGR-Frauen für die Gestaltung des Gottesdienstes und das Schmücken der Kirche.

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn

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Die Kommunionkinder der Pfarrei Sankt Petrus in Ketten waren unterwegs……

18 Kinder aus Hellenhahn, Neustadt, Niederrossbach und Salzburg verbrachten mit ihren KatechetInnen unter der Leitung von Gemeindereferentin Eva-Maria Henn und Gemeindeassistentin Carola Müller ein erlebnisreiches Wochenende im Jugendhaus des Bistums, dem Hildegardishof in Waldernbach.

Ein bunt gemischtes Programm lud zum Mitmachen ein: es wurde gespielt, gemalt und gebastelt. Ein Spaziergang ins Dorf – mit Möglichkeit zum Shoppen ;-) und einem Besuch der Kirche – gehörte natürlich auch dazu.

Das gemeinsame Lernen für den Kommunionkurs, die täglichen Gebetszeiten, die von den Kindern sehr gut mitgestaltet wurden, sowie ein Gottesdienst am Samstagabend waren ebenso ins Wochenende integriert.

Das Küchenteam vom „HiHo“ versorgte uns – wie immer – mit sehr guten, reichlichen Mahlzeiten.

Die Nächte waren kurz – der Schlaf wollte sich bei einigen lange nicht einstellen. Aber schlafen kann man ja schließlich auch zuhause….

Am Sonntagmittag ging es dann nach einem superleckeren Mittagessen (es

Gab „SchniPoSa“) wieder in Richtung Heimat. In Hellenhahn nahmen die Eltern ihre müden aber zufriedenen Kinder wieder in Empfang.

Ein herzliches Dankeschön gilt den KatechetInnen Marleen Steinebach, Andrea Stöhr und Sabine Weißmüller aus Hellenhahn sowie Michael Fein aus Neustadt für ihr großes Engagement und ihre Mitarbeit bei unserem Koki-Wochenende!!!

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Spannender Vorlese - und Bastelabend in der Bücherei St. Hubertus Rennerod

An einem Freitagabend im Februar 2014 fand in der Bücherei St. Hubertus wieder einmal ein Abend für Kinder statt. Pünktlich um 18Uhr stürmten 25 Kinder erwartungsvoll die Bibliothek, wo sie schon von fünf Mitarbeiterinnen des Teams erwartet wurden. Mithilfe von Decken und Kuscheltieren verwandelte sich die Kinderecke schnell in eine gemütliche Vorleseecke. Nach einem kleinen Quiz, wodurch die Kinder die Bücherei etwas näher kennenlernten, las Patricia auch schon die erste Geschichte vor: „Die kleinen Leute von Swabedoo“. Es geht darin um die kleinen Leute, die sich untereinander mit kleinen weichen Pelzchen beschenken, um sich gegenseitig eine Freude zu bereiten.

Nach dieser Anstrengung war zunächst einmal eine kleine Stärkung angesagt und alle ließen sich die frischgebackenen Pizzawaffeln, Apfelsaft und Apfelschorle schmecken.

Dann konnte das Basteln beginnen. An diesem Abend wurden Steine gefilzt, aus einem harten Stein sollte durch Filzen mit Wolle ein streichelweicher Stein werden. Nachdem Ulrike die Vorgehensweise erklärt hatte, konnte es losgehen und die Kinder gaben sich sehr viel Mühe, ihren Stein durch geduldiges und behutsames Streicheln (als ob man ein kleines Küken streicheln würde!) mit der weichen Wolle zu umhüllen, die zuvor mit Seifenwasser angefeuchtet worden war. Danach wurde jeder Stein mit klarem Wasser abgespült und musste nun trocknen. Gisela, Meike und Luise halfen, wenn es etwas schwierig wurde. Wer fertig war, konnte sich an einem Spiel beteiligen, bis alle Steine zum Trocknen auf dem Tisch lagen.

Anschließend trafen sich alle wieder in der Vorleseecke und erneut erzählte Ulrike eine spannende Gruselgeschichte, die sie natürlich selbst erlebt hatte. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei und passten genau auf, damit ja kein Detail fehlte.

Als die Eltern die Kinder abholten, konnten diese stolz ihre gefilzten Steine vorzeigen.

Es war für alle ein schöner Abend!

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„Ich bin BIBFIT“

Unter dem Motto „Ich bin BIBFIT“ – der Bibliotheksführerschein für Kindergartenkinder startete die Katholische Öffentliche Bücherei St. Hubertus im Januar und Februar 2014 gemeinsam mit dem Katholischen Kindergarten St. Hubertus in Rennerod eine Aktion zur frühen Leseförderung.

An vier Vormittagen besuchten die Vorschulkinder gemeinsam mit zwei Erzieherinnen die Katholische Öffentliche Bücherei St. Hubertus (KÖB). Dort führte sie Gisela Müller, eine Mitarbeiterin der Bücherei, in die Welt der Bücher ein. Sie lernten die verschiedenen Medien für alle Altersstufen kennen und wurden auch mit dem Ausleihverfahren vertraut gemacht. So erfuhren sie, dass es Bücher und CDs zur Unterhaltung und zur Information gibt und wie viel Spaß es machen kann, sich in der Bücherei mit Lesestoff zu versorgen.

Bei dem ersten Treffen stand das Thema „Unsere Stadt“ auf dem Plan und da zu unserer Stadt auch zwei Kirchen gehören, erfuhren sie warum auf der Kirchturmspitze ein Hahn sitzt und konnten sich auch gleich vor Ort davon überzeugen. In Anschluss daran entstanden sehr schöne Bilder zu dieser Geschichte, die Besucher und Leser der Bücherei noch einige Zeit bewundern können. An den nächsten Vormittagen standen die Themen „Märchen“ und „Sachbuch“ auf dem Programm. Wissbegierig und mit großer Freude hörten die Vorschulkinder zu, arbeiteten engagiert mit und durften sich natürlich jedes Mal auch Bücher ausleihen.

Am letzten Vormittag wurde der Abschluss gefeiert. Einige Eltern und Großeltern waren der Einladung gefolgt und konnten sich davon überzeugen, dass die Kinder einiges gelernt hatten. Gemeinsam schauten sich alle die Geschichte „Ein Drachenfest für Feuerstuhl“ als Bilderbuchkino an, wofür sich die Kinder lautstark mit dem „Olchilied“ bedankten. Anschließend erhielten sie zum Abschluss den „Bibliotheksführerschein“, auf den alle sehr stolz sind. Mit diesem Bibliotheksführerschein wird ihnen bestätigt, dass sie die Bücherei kennen gelernt haben und sie selbstständig nutzen können. Die „Schnellen Hasen“ schenkten Frau Müller als Dankeschön einen selbstgebastelten Bücherigel und ein Foto ihrer Gruppe.

Wenn die Kinder in diesem Jahr eingeschult werden, haben sie den frühen Umgang mit Büchern nicht nur im Kindergarten und zu Hause geübt, sondern auch in der Bücherei. So werden sie in der Schule keine Schwierigkeiten haben, sich mit zusätzlichem Wissen und der Auswahl der notwendigen Leselektüre zu versorgen.

Alle Familien sind auch nach dieser Aktion herzlich eingeladen, das umfangreiche Angebot an Büchern, Tonträgern in der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Hubertus zu nutzen.

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„Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“

Unter diesem Motto waren auch im Jahr 2014 vom 2. – 4. Januar 18 Kinder mit ihren Begleitern in Rennerod und den Diasporagemeinden unterwegs. Sie klopften in diesem Jahr zum ersten Mal nur auf Einladung an die Türen der Häuser, brachten den Bewohnern den traditionellen Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ und sammelten Spenden für das Kindermissionswerk.

Mit diesem Geld werden in diesem Jahr vor allem Kinder in Malawi, aber auch in anderen Ländern der Welt unterstützt, die mit ihrem Familien aufgrund von Krieg oder Verfolgung aus ihrer Heimat fliehen mussten.

Allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die bei der diesjährigen Sternsingeraktion in der Vorbereitung und Durchführung, der Begleitung der Gruppen in Rennerod und in den Diasporagemeinden mitgewirkt haben ein herzliches Dankeschön.

Ein besonderer Dank geht an Frau Marlies Reubold und Frau Margit Balser, die wie in den vergangenen Jahren am 2. Und 3. Januar für die mittägliche Verpflegung der Sternsingerinnen und Sternsinger sowie der Begleitpersonen gesorgt haben.

Ein weiterer Dank geht an die Mitglieder der Familie Widera, die dafür gesorgt haben, dass unsere Gruppen am 4.1. sicher die Häuser in den umliegenden Diasporagemeinden erreicht und die Kinder an diesem Tag auch mit einem Mittagessen versorgt haben.

Ein letzter, aber keinesfalls geringerer Dank, geht an alle Menschen, die auch in diesem Jahr die Sternsingerinnen und Sternsinger und damit Kindermissionswerk mit ihren Spenden unterstützt haben.

Insgesamt wurde in unserer Pfarrei Rennerod ein Betrag von 3.955,59 € gespendet, inklusive 564,75 € in unserer Kapellengemeinde Waldmühlen.

Kaplan Daniel Engels und Tanja Dapprich

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„Segen bringen, Segen sein“

Am vergangenen Wochenende waren 32 Sternsingerinnen und Sternsinger der Pfarrei Maria Heimsuchung Höhn unterwegs. Mit ihren prächtigen Gewändern zogen sie als Heilige Drei Könige gekleidet durch die Straßen von Höhn und Oellingen, Fehl-Ritzhausen, Hof, Nisterau und Stockhausen-Illfurth begleitet von Jugendlichen bzw. PGR-Mitliedern. Unzählige Male haben sie ihr Lied gesungen und brachten den Menschen den Segen Gottes für das neue Jahr. Über die Türen schrieben sie den Segensspruch „20*C+M+B+14“, Christus Mansionem Benedicat- Gott segne dieses Haus und baten um eine Spende für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit. Nur an wenigen Türen wurden sie abgewiesen, die überwiegende Mehrheit freute sich über den Segen der Sternsinger, füllte die Spendenbox und schenkte ihnen Süßigkeiten. Das Ergebnis ihres Engagements kann sich sehen lassen: 4130,04 Euro kamen bei der diesjährigen Aktion zusammen, mit denen Not leidende Kinder in aller Welt unterstützt werden. Eindrucksvoll stellten so die engagierten Mädchen und Jungen passend zum aktuellen Leitwort klar: Sie bringen nicht nur den Segen zu den Menschen, sie sind zugleich selbst ein Segen für die Kinder dieser Welt.
„Es hat viel Freude gemacht, etwas Gutes für Kinder in Not zu tun“ war die einhellige Meinung der Sternsinger. Auch die vielen Süßigkeiten, die sie an den Türen erhielten wurden noch einmal geteilt. Jedes Kind bekam eine Tüte mit selbst ausgesuchten Süßigkeiten und der andere Teil ging an die Tafel Bad Marienberg.

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Sternsingerinnen und Sternsinger waren unterwegs

und brachten den Segen Gottes zu den Menschen in den Pfarreien Elsoff und Westernohe. Bereits im Vorfeld wurden die Kinder beim Sternsingertag auf die Situation der Flüchtlingskinder in Malawi hingewiesen. Gestärkt durch die beiden Aussendungsgottesdienste ging es am Sonntagmorgen los. Fast vierzig Kinder und Jugendliche beteiligten sich bei der diesjährigen Aktion, zudem noch einige Erwachsene als Begleitpersonen. Trotz etlicher Bemühungen konnten nicht alle Gruppen mit drei Königen ausgestattet werden. Dennoch war es ein guter Tag und viele Geldspenden konnten gesammelt werden. An Süßigkeiten mangelte es ebenfalls nicht. Meistens wurden die Sternsinger freundlich aufgenommen und schon sehnsüchtig erwartet. Unser Dank gilt allen Beteiligten , die sich auf vielfältige Weise eingebracht haben. Da ist es ein Mittagstisch, der liebevoll bereitet ist oder ein Elternteil übernimmt den Fahrdienst oder begleitet die Kinder. Ich denke an die Frauen, die sich um den Abschlussabend kümmern oder die Großeltern, die ihre Enkel überreden noch einmal mitzumachen. Es braucht diese Unterstützung auf unterschiedliche Weise, damit die Tradition in Zukunft noch aufrecht erhalten werden kann.

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Krippenspiel erfreute viele Zuschauer

Am 24. Dezember füllte sich die festlich geschmückte Pfarrkirche St. Peter und Paul bis auf den letzten Platz.

Das Krippenspiel trug in diesem Jahr den Titel „Lucia und das Geheimnis des Weihnachtslichtes“ und begeisterte vor allem die jüngsten Besucher und die anwesenden Familien.

Liebevoll wurde die Legende der heiligen Lucia mit der heutigen Zeit verknüpft. Die dargebotenen Lieder „Mein kleines Kind, nun bist du da“ oder „Leuchte, kleines Friedenslicht“ stimmten auf diesen Heiligen Abend ein.

Das Krippenspiel in Elsoff wird immer gern angenommen. Der intensiven Vorbereitung der beiden Frauen Michaela Catta und Sabine Buss ist es zu verdanken, dass diese Aufführungen zustande kommen. Unser Dank gilt des weiteren Jürgen Stock für die Musik, sowie dem Team der jungen Musikerinnen und Musiker.

Es braucht freiwillige Helferinnen und Helfer, damit dies auch am kommenden Weihnachtsfest möglich wird. Das bedeutet ganz konkret: sich Donnerstagsnachmittags in der Zeit von 16.00-17.00 Uhr mal zu den Kindern zu setzen und sie beim Singen oder den Proben zu unterstützen und zu beaufsichtigen. Es entlastet die federführenden Frauen sehr, wenn sich noch andere in dem Bereich engagieren und ihnen dabei unter die Arme greifen. Sonst kann das Programm in dem Umfang nicht mehr Aufrecht erhalten werden. Interessierte können sich im Pfarrbüro Elsoff oder bei Frau Catta und Frau Buss direkt melden.

Ein großes Lob auch an alle Küsterinnen und Küster , für jegliche Dienste in der liturgiereichen Zeit und allen Helfer beim Aufbau in unseren Kirchen und Kapellen.

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SternsingerInnen- Aktionstag am 16.11.2013 in der Carl – Lefknecht Halle in Irmtraut

Der diesjährige SternsingerInnentag des Pastoralen Raumes Rennerod war wieder einmal sehr gut besucht. 69 Kinder und Jugendliche aus allen Gemeinden des neuen Pastoralen Raums versammelten sich in der Carl-Lefknecht Halle in Irmtraut, um sich auf die Sternsingeraktion 2014 vorzubereiten.

„Segen bringen – Segen sein, Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit“ lautet das Motto der kommenden Sternsingeraktion.

Nach der Begrüßung durch Kaplan Engels konnten sich die TeilnehmerInnen in einem Film über das Flüchtlingslager Dzaleka im afrikanischen Malawi, die Lebensumstände dort und die Situation der Kinder, die aus ihrer Heimat flüchten müssen, informieren.

Das anschließende Quiz zum Thema, in der Art der Fernsehsendung 1, 2 oder 3 durchgeführt, machte allen sehr viel Spaß.

Wie schwierig die Situation der Flüchtlingskinder oftmals ist wurde anhand einer Geschichte deutlich gemacht. Die Kinder teilten sich in Gruppen auf, erhielten einen Umschlag mit acht Bildern von verschiedenen Gegenständen (z.B. Wasserflasche, Hany, Teddy, Handtuch, u. ä.) und mussten nun an jeder Station, an der ein Teil der Geschichte vorgelesen wurde, entscheiden, welche Dinge sie z.B. für Essen, für Wasser oder eine Busfahrkarte hergeben. Am Schluss behielten sie nur ein Teil übrig. Die Kinder erzählten, wie schwierig es war, sich zu entscheiden und warum sie genau diesen Gegenstand behalten haben.

Viele Mütter hatten Kuchen gespendet und so konnten sich nun alle an dem reichhaltigen Kuchenbuffet, an Kakao und Getränken stärken. Allen Müttern ein Herzliches Dankeschön!!!

Dann war Basteln und Werken angesagt. Fünf verschiedene Musikinstrumente aus verschiedenen Materialien standen zur Auswahl und schnell hatten alle sich an den Basteltischen versammelt.

Im Anschluss daran wurden mit Unterstützung von M. Catta Lieder für den Gottesdienst eingeübt, die natürlich mit den gebastelten Instrumenten begleitet wurden.

Nachdem sich dann alle TeilnehmerInnen noch etwas an der frischen Luft bewegt und ausgetobt hatten, gingen alle zur Kirche. Auch diesmal begleiteten uns Feuerwehrleute und sicherten den Weg über die Bundesstraße.

Gemeinsam zogen nun alle in die vollbesetzte Kirche ein. Der festliche Gottesdienst, in dem auch wieder die Instrumente zum Einsatz kamen, rundete den diesjährigen SternsingerInnentag ab.

Damit der Tag gelingen konnte, waren wieder viele fleißige Hände nötig. Deshalb an dieser Stelle allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung des SternsingerInnentages geholfen haben, den beiden Männern vom DRK, der Feuerwehr, der Musikgruppe, dem Technikmann und dem Hausmeister der Halle ein ganz, ganz herzliches Dankeschön!!!

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Seck feierte 50 Jahre Kolpingsfamilie St. Josef

Der 1. Adventssonntag 2013 war in Seck ein besonderer Tag. In einem gut besuchten Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Achim W. Sahl gemeinsam mit Diakon Bernd Trost, feierte die Kolpingsfamilie St. Josef ihr 50-jähriges Bestehen.Die kirchliche Feier wurde von dem Kirchenchören St. Marien Irmtraut und St. Kilian Seck musikalisch umrahmt.

Nach dem Gottesdienst trafen sich die Vereinsmitglieder mit ihren Gästen, darunter mehrere Bannerabordnungen der benachbarten KF, zu einem Empfang im Pfarrheim um der Gründung der KF am 1.12.1963 zu gedenken.

Der stellvertr. Vorsitzende Josef Pongratz konnte neben Diözesanpräses Bernd Trost den 1. Beigeordneten der VG, Gerrit Müller, Stadtbürgermeister Heene, Rennerod, Ortsbürgermeister Johannes Jung sowie die Vertreter der Ortsvereine und der Nachbarkolpingsfamilien begrüßen.

Diözesanpräses Diakon Trost ging in seiner Festansprache anschaulich auf das Denken und Handeln Adolph Kolpings als Priester und "Gesellenvater" ein. Im Anschluss daran wurde das Gründungsmitglied Helmut Jung für seine 50-jährige Mitgliedschaft mit der Verleihung der goldenen Kolpingnadel geehrt. Nach dem offiziellen Teil saß man noch einige Stunden in geselliger Runde beisammen.

Hoffen wir, dass die Kolpingsfamilie auch weiterhin als fester Bestandteil des Secker Dorflebens bestehen bleibt und in 25 Jahren ihr 75-jähriges Bestehen feiern kann.

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Bericht über unserer Waldwoche in der kath. KiTa Hellenhahn-Schellenberg

Wir, die Kinder von der Kita Hellenhahn waren mit unseren Erzieher-/innen eine ganze Woche im Wald. Davon möchten wir Euch gerne berichten:

Am Montag ging es los. Unser Ziel war der Haselwald. Alle Kindergartenkinder machten sich auf den Weg. Mit dabei waren die kleinen Strolche, die Maulwurfgruppe und die Sternengruppe. Wir starteten nun jeden Tag mit einem gemeinsamen Morgenkreis und einem Frühstück auf den Picknickdecken.

Am ersten Tag haben wir den Wald erkundet und einen gut erhaltenen Lederhut gefunden, sehr zur Freude des Besitzers.

Am Dienstag formten wir Baumgeister aus Ton und verteilten sie an den Bäumen. Außerdem malten wir Reliefbilder mit Hilfe der vielen gesammelten Blätter.

Mittwochs hatten wir Besuch vom Förster. Er zeigte uns sein Werkzeug, unter anderem eine Sprühdose, mit der wir die kranken Bäume für die Waldarbeiter markieren durften. Gemeinsam fanden wir dann noch Jonas, den dicksten Baum im Hasel.

Am Donnerstag machten wir ein Lagefeuer in der Feuerstelle mit Stockbrot. Das war richtig lecker. Aus herumliegenden Stöcken bauten wir ein großes Piratenschiff und die kleinen Strolche einen schönen Frühstücksplatz, die Zwergenhöhle.

Den letzten Tag verbrachten wir gemeinsam mit unseren Eltern, Omas und Opas im Hasel. Nach dem Morgenkreis und dem gemeinsamen Frühstück auf der Picknickdecke gab es wieder leckeres Stockbrot am wärmenden Feuer. Die Mamas und Papas, Omas und Opas hatten nun die Gelegenheit unsere Kunstwerke zu betrachten. Da waren wir richtig Stolz drauf.

Es war eine schöne Woche im Hasel und wir hatten auch gutes Wetter.

(Diesen Bericht haben die Vorschulkinder, die „wilden 15“, von der kath. Kita Hellenhahn-Schellenberg gemeinsam verfasst)

Eure „wilden 15“

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Elsoffer Markt

Was für ein schöner Tag !

Am Dienstag, den 22. Oktober fand der traditionelle Elsoffer Markt in unserer Gemeinde statt.

Bereits einen Tag zuvor halfen fleißige Helfer beim Aufbau der verschiedenen Zelte und Garnituren des Pfarrgemeinderates. Somit bot sich den Besuchern ein einladendes und schönes Bild. Viele Plätze waren geschaffen worden. Der Verkauf konnte beginnen. Auch in diesem Jahr gab es eine große Auswahl von Kuchen, belegten Brötchen , Waffeln, Kaffee und kalten Getränken . Bis in den Nachmittag hinein war fast alles verkauft.

Interessierte Gäste konnten sich zudem an dem Stand der Kindertagesstätte informieren und durch eine Spende die wertvolle Arbeit dort unterstützen.

Dank des schönen Wetters lief der Abbau in kurzer Zeit und der Pfarrgemeinderat blickte auf einen gelungenen Tag zurück.

Unser Dank gilt allen Auf,- und Abbauhelfern, den Kuchenbäckerinnen, den Damen vom Waffelverkauf, den Vertreterinnen der Kita, sowie all jenen die trotz der aktuellen Lage unsere Projekte unterstützt haben.

Das Geld kommt zum einen Pfarrer Keller und der Missionsarbeit in Brasilien zugute, sowie unserer Kindertagesstätte.

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Besuch in Köln

An einem Samstag im September machten sich 40 Messdiener/innen und Messdiener aus den Pfarreien Elsoff und Westernohe auf den Weg nach Köln.

Zu Beginn stand der Besuch des Abenteuermuseums auf dem Programm. Haben Sie schon einmal nach Dinosaurierknochen gesucht oder sich über ein Minenfeld gewagt ? Unsere Kinder haben sich getraut und verschiedene Stationen besucht. So wurde auf spielerische Art viel „Wissenswertes“ vermittelt.

Anschließend stärkte sich die Gruppe im Schokoladenmuseum. Manch einer vertilgte mehr als zehn Schokoladenwaffeln oder ließ sich eine eigene Schokolade zusammenstellen.

Über die Geschichte und Produktion der beliebten Süßigkeit gab es viel zu erfahren.

Der weitere Weg führte uns in den Kölner Dom. Morgens noch in der Westernöher Kirche zum Morgengebet und am Nachmittag ganz in der Nähe der heiligen drei Könige.

Es war ein abwechslungsreicher Tag der gegen 19.00 Uhr in der Heimat endete.

Besonderen Dank an das Betreuerteam Florian Schilling, Kerstin Doliwa, Birgit Schütz und Gemref. Tanja Kaminski.

Mal sehen wohin es im nächsten Jahr gehen wird.

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Dank an alle, die uns Unterstützt haben!!!!

Mit großer Vorfreude haben wir Pfadfinder des Pastoralen Raumes Rennerod den Start der 72-Stunden-Aktion erwartet. Am Donnerstag, 13. Juni um 17.07 Uhr war es soweit. Im katholischen Pfarrheim in Höhn bekamen wir folgende Aufgabe übertragen: 

„Liebe Pfadfinder. Hier kommt euer Projektauftrag, für den ihr von nun an 72 Stunden Zeit habt. Euer Projekt heißt „Umweltschutz und Wildpflege“.  … In der Jagdpacht von Friedhelm Poell wartet ein spannendes Projekt auf euch: … Säubern des Waldes von Bruchholz, Säubern der Wildtränke, Wild- und Sonnenblumen säen, zwei Greifvogelsitze bauen und aufstellen, Aufbereiten der Wildhecke, Düngen der Streuobstwiese, Leiten eines Wasserlaufs in die angrenzende Wildschweinsulstelle und Säuberung des Quellgebiets der Dernbach soweit wie möglich von Unkraut etc. …“

Noch am selben Abend ging es zum Einsatzort um sich einen Überblick zu verschaffen und zu  schauen, was an Arbeitsgeräten wie Schaufeln, Hacken, Mistgabeln, Handschuhen, Sägen, Äxten und Minibagger für den nächsten Tag zu organisieren war.

Und mit all diesen Gerätschaften nahmen wir freitags, begleitet von Friedhelm Poell und tatkräftig unterstützt von Dieter Grimm, der die ganze Zeit an unserer Seite war um uns die Einsatzorte zu zeigen und die Aufgaben zu erklären, unser Projekt in Angriff. Darüber hinaus sorgten wir für die Gestaltung eines großen Plakates, damit wir auch von der Straße aus zu sehen waren und für nötige Einrichtungen wie Sitzgelegenheiten, Toilette, Kocher, Kaffee und Müllständer.

Durch den großen Eifer unserer Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder konnten wir sonntags sogar schon drei Stunden vor Ablauf der 72 Stunden unser Projekt als erfolgreich ausgeführt bezeichnen und mit Unterstützern und Eltern gemeinsam ein Abschlussfest feiern.

Die Aktion war ein voller Erfolg und ein tolles Erlebnis für uns alle. Nicht zuletzt durch die vielen Menschen und Geschäfte, die uns auf vielfältigste Art und Weise, wie T-shirts, Essen, Getränken, Geldspenden oder Arbeitsgeräten, unterstützt haben. Ohne sie wäre das Ganze nur halb so gut gelaufen.

Wir danken

Verbandsbürgermeister Werner Daum, der die Schirmherrschaft übernommen hat, Friedhelm Poell und Dieter Grimm für die Beratung und Begleitung, den Vorstandsmitgliedern unseres Fördervereins und anderen tatkräftigen Helfern vor Ort, und bei

Amts-Apotheke Rennerod, Bäckerei Wehler Elsoff, Bistro-Lounge Giacami Rennerod, Eisdiele Venezia Rennerod, Fleischerei Karl-Heinz Pitton, Rennerod, Gaststätte Nohschmitz Irmtraut, Getränkeparadies Stähler Rennerod, GFW GmbH & Co KG Rennerod, Hofladen Albertshof Rennerod, Hubertusapotheke Rennerod, Kloft SB-Markt Rennerod, Landhausimbiss Irmtraut, Mangel- und Bügelstudio Hering Seck, Michaels Getränkeschmiede Seck, Metzgerei Hans-Dieter Pitton Rennerod, Möller Baustoffe Rennerod, Mühlenbäckerei Jung Rennerod/Westerburg, Optik am Rathaus und Foto Blum Rennerod, Pro-Sport Röttger Rennerod, Restaurant Haus am Alsberg, Soldatenheim Rennerod, Ristorante Pizzeria San Valentino Emmerichenhain, Schuh Gerz Rennerod, Stadtbäckerei Hommel Rennerod. Steuerbüro Thorsten Giehl, Westernoher Str. 22 Rennerod, Tiefbau Daniel Wehler Rennerod und Tinis Blumenladen Rennerod.

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DAS NEUE GOTTESLOB KOMMT IM ADVENT 2013!

Liebe Gemeindemitglieder,

wie Sie bestimmt schon gehört oder gelesen haben, ist nach langer Vorbereitungszeit eine neue und überarbeitete Ausgabe des Gotteslobes fertig gestellt. Dieses soll zum

1. Advent 2013 eingeführt werden.

Das Buch hat eine andere Aufteilung, es enthält neue Lieder, aber selbstverständlich werden Sie auch viele bekannte und vertraute Lieder und Gebete wiederfinden.

Das Gotteslob wird „Bistumsweise“ hergestellt und die ersten Exemplare sollen ab November im Handel erhältlich sein.

Sie haben die Möglichkeit, ihr neues Gotteslob in den „Katholischen Öffentlichen Büchereien“ (KÖB´s) unseres Pastoralen Raumes zum gleichen Preis wie im Buchhandel zu erwerben. Damit unterstützen Sie die ehrenamtliche Arbeit in den KÖB`s, denn diese bekommen dafür eine Vermittlungsprovision, die beim Kauf neuer Medien für die Bücherei angerechnet wird. In allen Büchereien liegen spätestens nach den Sommerferien Listen aus, in denen Sie ihren Bücherwunsch, d.h. die von Ihnen gewünschte Ausgabe eintragen können. Sobald das Buch in unserem Bistum erschienen ist, können Sie es dann bei uns erhalten.

Es wäre schön, wenn Sie durch diese Aktion ihre Büchereien vor Ort unterstützen würden!

Die Öffnungszeiten unserer Büchereien finden Sie in den entsprechenden Pfarrbriefen und in den Mitteilungsblättern der Verbandsgemeinden. 

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Ausflug der Messdiener zur Tropfsteinhöhle „Herbstlabyrinth“ nach Breitscheid

Am 07. Juni an einem wunderschönen sonnigen  Freitagnachmittag fand  der „Sommerausflug“  für unsere Messdiener der Pfarrgemeinde Rennerod/Waldmühlen statt.  Der Pfarrgemeinderat , sowie Pfarrer Pablo Palaez  und Kaplan Engels hatten sich für die Jungen und Mädchen mal etwas Abenteuerliches ausgedacht.  Unser Ziel war die Schauhöhle  „Herbstlabyrinth“ in Breitscheid.

15 Kinder, bepackt mit Rucksäcken und Proviant, einige Mitglieder vom Pfarrgemeinderat als Begleitschutz  sowie Pfarrer Palaez  trafen sich um 14.30 Uhr am Pfarrhaus .  Schnell war die Gruppe in zwei Bussen und einem Auto verteilt und die Fahrt nach Breitscheid konnte losgehen. Raimund Scharwat, Eberhard Müller und Pfarrer Palaez brachten uns sicher bis an das Rathaus nach Breitscheid.  Von dort aus erreichten wir über einen Wanderweg nach ca. 20 Minuten  unser Ziel.

Hier wurden wir bereits von den zwei Führern empfangen. Doch vor der Besichtigung stärkten wir uns erst einmal ordentlich mit Kuchen, Gebäck und Getränken,  damit wir auch alle den Weg in die Höhle schaffen konnten. Dieser erfordert nämlich ein wenig Kondition, da er über 125 Stufen hinabführt auf einer Strecke von 45 m und in rund 21 m Tiefe. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt.  Die erste Gruppe konnte jetzt starten und die anderen Kinder erkundeten in der Zwischenzeit die Umgebung.

Hintereinander ging es die 125 Stufen hinab in die Höhle und es wurde immer kälter und feuchter. In der Höhle beträgt die Temperatur 9 Grad bei nahezu 100 % Luftfeuchtigkeit. Daher war es gut, dass wir alle warme Kleidung und gutes Schuhwerk anhatten.  Die Führung durch die Tropfsteinhöhle war ein tolles Erlebnis.  Der Teil, den wir besichtigten, wird Knöpfchenhalle genannt und zählt zu den größten Einzelhöhlenräumen in Deutschland (Länge 50 m, Breite 22 m, Hö Höhe 32 m).   Die zahlreiche Vielfalt der Tropfsteine erklärte uns der Führer sehr witzig.  So sind dort  Arten vorhanden  die aussehen wie Makkaroni oder Blumenkohl und auch wie Orgelpfeifen.

Das Besondere jedoch an der Schauhöhle in Breitscheid ist die effektvolle und atemberaubende LED-Beleuchtung. Für einen kurzen Augenblick wurde das Licht gelöscht um die Dunkelheit der Höhle zu begreifen.  Bei der Führung durften wir  verschiedene Tropfsteine anfassen, sogar den Abdruck der Pfote des  „Höhlenbären“ und einen versteinerten Bachlauf bewundern.

Nach ca. 45 Minuten war die Führung beendet und die 125 Stufen mussten wir alle wieder hoch steigen. Dies war sehr anstrengend, aber die Begeisterung war den Kindern anzusehen.  Nun ging es wieder Richtung Heimat zum „Hubertusplatz“ nach Rennerod, wo sich unsere Meßdiener bei den Wasserspielen noch einmal tüchtig austoben konnten. An einer langen Tafel haben wir alle gemeinsam die von Frau Scharwat lecker zubereitete Pizza verspeist.

Herr Pfarrer Palaez bedankte sich zuvor bei unserem lieben Gott für diesen schönen erlebnisreichen  Tag und sprach den Segen und das Tischgebet.

Voller Begeisterung und Freude, die auch uns Erwachsene ansteckte, begaben wir uns auf den Heimweg und sind schon sehr gespannt auf die nächste Aktion.

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Kinderkirche in Rennerod

Zur Kinderkirche am 05. Mai konnten wir wieder viele Kinder begrüßen.

Wir sangen zusammen unser Begrüßungslied „Gottes Liebe“.

Im Anschluss daran zündeten wir unsere selbstgestaltete Kerze an und hörten die Jesusgeschichte.

Darin wurde von der heiligen Stadt berichtet, die erfüllt war von Gottes Herrlichkeit. Sie war kristallklar, hatte eine hohe Mauer mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf. Die Stadt war viereckig angelegt und hatte in jeder Himmelsrichtung drei Tore auf denen die Namen der zwölf Stämme Israels geschrieben stehen. Die Straße war aus reinem Gold, einen Tempel gab es nicht, denn Gott ist ihr Tempel, er und Jesus. Der Seher Johannes berichtet, dass die Stadt weder Sonne noch Mond braucht, die ihr leuchten, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie und ihr Licht ist Jesus Christus.

Nach der Jesusgeschichte bauten die Kinder mit Legematerialien die heilige Stadt nach.

Alle waren eifrig damit beschäftigt.

                        

Nachdem das Tagesgebet gesprochen wurde, spielten wir ein Spiel und sangen zusammen zwei Lieder.

Dann wurden wir auch schon von einer Messdienerin abgeholt und gingen gemeinsam in den Gottesdienst. Pfarrer Sahl  begrüßte uns herzlich und wir feierten mit den Erwachsenen die heilige Messe zu Ende.

 

Wir freuen uns mit Euch auf die nächste Kinderkirche am 07.07.2013!

                                      Euer Kinderkirchen Team

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Danksagung der Erstkommunionkinder aus Rennerod

Bild durch anklicken vergrößern.

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In eigener Sache…..

Zu meinem runden Geburtstag im Februar habe ich viele Glückwünsche aus dem gesamten Pastoralen Raum erhalten. Dafür möchte ich mich herzlich bei Euch/Ihnen allen bedanken. Die guten Worte, die schönen Blumensträuße, die Gutscheine, Bücher und sonstigen Präsente sowie ganz besonders die großzügigen Spenden für das Terre des Hommes-Projekt unserer Familie haben mich sehr gefreut. Es ist schön, wenn an einem besonderen Tag viele Menschen an einen denken. Allen Gruppen, Gremien und einzelnen GratulantInnen dafür ein herzliches Vergelt’s Gott!

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn 

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Erstkommunion in Elsoff 2013

Am Sonntag, den 14. April fanden sich viele Gäste von nah und fern in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Elsoff ein um die Erstkommunion mit den zwölf Kindern aus den Ortschaften Oberrod, Westernohe und Neunkirchen zu feiern. Unter den Klängen des Musikvereins und der Orgel zogen die Kinder mit ihren Familien, sowie Pfarrer Sahl und Gemeindereferentin Kaminski in die festlich geschmückte Kirche ein. Musikalisch wurden sie dabei von dem Kirchenchor und der Musikgruppe Klangfarben aus Westernohe unterstützt.

In der Katechese nahmen die Kinder Bezug auf das Tagesevangelium und die Begegnung der Jünger mit Jesus. Zudem berichteten sie von ihren eigenen Erfahrungen während des gemeinsamen Vorbereitungskurses und ihrer Begeisterung für Delfine.

Verschiedene Bilder, Figuren und Bücher zeigten diese wunderbaren Meerestiere. Am Altar lehnte ein großes Gruppenbild der Zwölf, welches auf dem Wochenende in Waldernbach entstanden war.

Dank vieler Mitwirkender wurde es ein lebendiger Gottesdienst. Herzlichen Dank allen Sängerinnen und Sängern, Frau Catta an der Orgel, Herr Catta für die Ansprache, unseren Kommunionhelfern, den Damen für den Blumenschmuck, den Messdienern und PGR Mitgliedern aus beiden Ortschaften , unserem Küster und vor allem den Katechetinnen Frau Seelbach, Frau Reimann, Frau Mathyssek, Frau Bräuer, Frau Schmidt und Frau Schäfer, die unsere Kinder mit Gemref. Kaminski auf diesen großen Tag vorbereitet haben.

Leider folgten nicht alle Gottesdienstbesucher den vereinbarten Absprachen und fotografierten und filmten während der gesamten Liturgie. Dies brachte eine zusätzliche Unruhe hinein, die nicht hätte sein müssen.

Hinweis:

Die nächste Messdienerausbildung für die Kinder beginnt am 21.05. um 16.00 Uhr in der Pfarrkirche in Westernohe. Zudem wirken die Kindern an ihren jeweiligen Fronleichnamsprozessionen mit. 

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Kinderkreuzweg in Rennerod

Trotz des kalten Wetters trafen sich viele Kinder und deren Eltern an Karfreitag um 10 Uhr am Pfarrhaus um den Kinderkreuzweg zu begehen.

Das Kinderkirchen - Team las an fünf verschiedenen Kreuzen von Rennerod den Leidensweg Jesu vor, dazu wurden von den Kindern Fürbitten vorgelesen.

Nach der letzten Station auf dem Friedhof verabschiedeten wir uns, erinnerten an die nächste Kinderkirche am 05.05.2013 um 10:15 Uhr im Pfarrheim und wünschten allen ein frohes Osterfest!

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Auf den Spuren des Heiligen Paulus

Vom 15. bis zum 22. März 2013 war eine Gruppe aus dem „Pastoralen Raum Rennerod“ gemeinsam mit Pfarrer Sahl unterwegs auf den Spuren des Apostels Paulus. Ziel war die Insel Malta, südlich von Sizilien gelegen, an deren Küste der Apostel einst während eines Sturmes Schiffbruch erlitten hatte und gestrandet war.

Los ging es am 15. März  morgens um 5Uhr. Trotz der frühen Stunde und des eiskalten Windes ließ es sich Kaplan Engels nicht nehmen, die Gruppe zu verabschieden und den Reisesegen zu erteilen. Die Insel Malta empfing uns, wie einst Paulus, recht stürmisch und der Pilot konnte die Maschine erst im dritten Anlauf sicher auf den Boden bringen. Die Erleichterung war groß.

Nach der stürmischen Ankunft zeigte sich das Wetter am nächsten Tag von seiner besseren Seite, wir freuten uns über die vielen Blumen und genossen den Hauch von Frühling.

Die Tage auf Malta waren ausgefüllt. Jeden Morgen starteten wir gegen 9Uhr von unserem Hotel aus in eine andere Richtung. Erstes Ziel war stets eine Kirche, wo der Tag mit einer Messe begann. Die erste Messe feierten wir in der Hauptstadt Valletta in der Kirche  „St.Paulus Schiffbruch“ als Dankamt für unsere gute Ankunft. Jeden Tag waren wir in einem anderen Gotteshaus zu Gast, den „Josefstag“ feierten wir in einer Wallfahrtskirche auf Gozo. Erfreulicherweise zählte auch ein Organist zu unserer Gruppe, der die Messen auf der Orgel musikalisch begleitete und bereicherte.

Unsere Reiseleiterin Gerlinde, die es 30 Jahre zuvor nach Malta verschlagen hatte, war uns eine kundige Führerin und erzählte und erklärte uns viel über das Land, die Geschichte und die Menschen. Im Laufe der Woche stiegen wir in „Höhle der Dunkelheit“, in die Grotte, in der Paulus einst drei Monate gefangen war, besichtigten Klippen und Tempel, lernten viel über den Orden der Malteser, unternahmen ein Schifffahrt durch den wunderschönen und großen Hafen der Hauptstadt und machten einen Tagesausflug auf die Nachbarinsel Gozo. Am späten Nachmittag,  wenn wir wieder in unserer Unterkunft angekommen waren, konnte sich jeder etwas erholen und dann trafen wir uns zum gemeinsamen, immer sehr gutem Abendessen wieder. Einige Unermüdliche waren danach noch einmal unterwegs, viele jedoch fanden sich in der „Temple Bar“ ein, wo es bei maltesischem Wein, Bier oder Cocktails  immer sehr lustig zuging. Die „Happy Hour“ (pay one, get two) kam uns da natürlich sehr entgegen.

Am letzten Tag fand nach der Messe kein Programm mehr statt und jeder konnte die Stunden nach seiner Fasson nutzen. Einige fuhren mit dem Bus nach Valletta (wobei die Fahrt in den öffentlichen Bussen auch ein Erlebnis der besonderen Art darstellte), andere streiften noch einmal durch den Ort Qawra, in dem wir wohnten, wieder andere nutzten den Tag für einen langen Spaziergang am Meer entlang.

Am Freitagmorgen traten wir die Heimreise an, erfüllt von vielen Eindrücken und Erlebnissen und in dem Bewusstsein, neue Freunde gewonnen zu haben. Der Flug nach Frankfurt verlief ohne Probleme und dieses Mal konnte der Pilot die Maschine „butterweich“ aufsetzen. In Rennerod angekommen, zeigte sich Pfarrer Sahl froh und erleichtert darüber, dass er seine Pilger wieder alle gesund und vollzählig in die Heimat zurückgebracht hatte.

Diese Reise wird allen in guter Erinnerung bleiben und ein Nachtreffen ist vorgesehen.

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Kinderkreuzweg in Elsoff

Trotz der kühlen Temperaturen fanden sich viele Kinder mit ihren Eltern am Heispel ein.

Begleitet von Gemref. Tanja Kaminski und einigen Mitgliedern des Pfarrgemeinderates ging es zu den einzelnen Stationen, wo die Texte des Misereor - Kinderkreuzweges gebetet wurden. Die Kinder konnten zudem Beispiele aus ihrer Lebenswelt einbringen.

An der Grotte entzündete die Gruppe eine Kerze, stellvertretend für alle Fürbitten des Karfreitags.

Ein besonderer Dank gilt dem hiesigen Arbeiterverein, den  Küsterteams unserer Gemeinden, sowie allen , die unsere Kapellen und Kirchen  so festlich geschmückt und einen Dienst in der Liturgie übernommen haben.

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Kommunionkinder verbrachten schönes Wochenende im Hildegardishof

13 Kommunionkinder aus der Pfarrei St. Hubertus, Rennerod, verbrachten mit ihren KatechetInnen Manuela Boller, Tamara Drewes und Ralf Mohr unter Leitung von Gemeindereferentin Eva-Maria Henn ein interessantes gemeinsames Wochenende in Waldernbach.

 Nach dem am Freitagabend alle Zimmer und Betten bezogen waren (gar nicht so einfach: der Kampf mit dem Spannbetttuch…), trafen sich alle im Speisesaal. Das Essen im „HiHo“ war wie immer sehr lecker, und so gingen alle satt und zufrieden ins Abendprogramm.

Basteln und eine Spielrunde machten Kleinen und Großen sehr viel Spaß. Nach dem Nachtgebet im „Raum der Stille“ war es noch lange nicht still. Manche Kinder behaupteten am anderen Morgen, gerade mal zwei Stunden geschlafen zu haben…..

Der Samstag brachte wieder ein gut gemischtes Programm: Kommunionstunde in den Gruppen, Besuch des örtlichen „Supermarktes“ und der Kirche, Vorbereitung des Palmsonntagsgottesdienstes, Basteln von Palmstöcken und Gestalten von Lesezeichen fürs neue Gotteslob.

Am Nachmittag traf dann die Musikgruppe „Sing & Pray“ aus Rennerod ein, die unter Leitung von Susanne Müller die Lieder für die Erstkommunionfeier einübte.

Am Abend feierten alle einen sehr lebendigen Wortgottesdienst, den die Kommunionkinder intensiv mit gestalteten. Besonders beeindruckend waren die von ihnen frei formulierten Fürbitten. Sie zeigten, dass die Kinder sich mit den Problemen und Sorgen ihrer Mitmenschen nah und fern beschäftigen.

Am Sonntagmorgen war Packen und Aufräumen angesagt. Als die Koffer  verstaut waren, gings in die letzte Bastelrunde: Es entstanden schön gestaltete Tischkerzen, auf denen u. a. das Motto der Erstkommunion durch Noten und Musikinstrumente dargestellt war: Wir sind Gottes Melodie.  

Nach einem superleckeren Mittagessen – es gab „SchniPoSa“ (Schnitzel, Pommes, Salat J) – ging es durch Schnee und Eis zurück nach Rennerod, wo an der Kirche die Eltern bereit standen, um ihre müden aber begeisterten Kommunionkinder abzuholen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Kinder, die aktiv und interessiert bei der Sache waren; an die Eltern, die den Fahrdienst übernommen haben und ganz besonders an unsere drei KatechetInnen für die gute Unterstützung und Mitarbeit!

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn

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Auch die Grundschulleiterin der „Schellenberg-Grundschule‘“ Christa Pultar (3.v.l.)  sowie ihr Kollegium (hinten v.l.) Anna Pfeil-Stickel, Kathrin Kronimus und Monika Wagner freuten sich über die Spende vom „Sternschnuppenbasar“.

„Sternschnuppenbasar“ Hellenhahn-Schellenberg spendete an katholischen Kindergarten und „Schellenberg – Grundschule“

Erneut hat das Team vom „Sternschnuppenbasar“ den Erlös aus seinem Kinder- und Babybasar komplett gespendet. Der diesjährige Frühjahr/Sommerbasar war gut besucht und so kam ein stolzer Erlös von 400 € zusammen, der sich aus Standgeld und Verkauf von Kaffee und Kuchen ergab.

Dieses Mal hatte  das „Führungsteam“ Kerstin Speicher, Tanja Theis und Kathrin Kaiser (sowie Kirsten Blümke / war verhindert)beschlossen, den Betrag zu splitten. Jeweils 200 € sollte der Kindertagesstätte zufließen und erstmals sollte auch die „Schellenberg-Grundschule“ bedacht werden.

In beiden Einrichtungen waren diese Zuwendungen natürlich herzlich willkommen. Der Kindergarten, so Leiter Christoph Wenzel,  will Geräte für die Turnhalle im Kindergarten anschaffen. In der Grundschule wird „brüderlich geteilt“. Jede Klasse erhält 50 € für die Klassenkasse zur freien Verwendung, wie Grundschulleiterin  Christa Pultar erklärte.

Ein herzlicher Dank von Lehrerkollegium der Grundschule als auch dem KiTa-Team ging an die Vertreterinnen des „Sternschnuppenbasars“.

Grundsätzlich, es ist einfach toll, dass sich das Basar-Team so uneigennützig für Einrichtungen am Ort einsetzt. Durchaus zur Nachahmung empfohlen!

Text/Fotos : Willi Simon

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Ostern wirft seine Schatten voraus

Frauen des Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrates „St.Petrus in Ketten“ in Hellenhahn-Schellenberg veranstalteten im Pfarrheim einen Osterbasar.

Es war schon erstaunlich, wie vielfältig das Angebot beim Osterbasar der katholischen Kirchengemeinde war. Ideen und Kreativität der Frauen von Pfarrgemeinde- und Pfarrverwaltungsrat kennen offenbar keine Grenzen. Damit auch die eigene Wohnung im Hinblick auf das bevorstehende Osterfest entsprechend geschmückt werden kann, gab bei diesem Basar ein großes Angebot. Osterkerzen, Osternester, Deko für Ostersträuße, Tischbänder, Blumen- und dekorativer Holzschmuck und vieles mehr, war allein schon ein Augenschmaus. Das Erfreuliche, mit dem Osterschmuck wird nicht nur das Zuhause verschönert, der Erlös aus dem Basar fließt in den Fond zur Kirchenrenovierung. Damit hatte man beim Erwerb gleich in zweierlei Hinsicht etwas Gutes getan. Für sich selbst und auch für die Kirchengemeinde „St.Petrus“. Bei allen Besuchern des Basars  gab deshalb ein großes und einhelliges Lob an die „Künstlerinnen“ von Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat.  Kompliment, prima gemacht. Erfreulich für die Veranstalter, auch die „Kasse klingelte“.

 Text/Fotos :Willi Simon

Bilder durch anklicken vergrößern.

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Ein Meister der Violine, Jorge Fernández, begeisterte Publikum

Der junge Künstler Jorge Fernández aus Ecuador, weltweit bereits mehrfach ausgezeichnet, bot ein hinreißendes Violinkonzert in der katholischen Pfarrkirche „St.Petrus in Ketten“ in Hellenhahn-Schellenberg. Er war zu Gast bei seinem Onkel, dem Renneroder Pfarrer Pablo Peláez(links), der ebenfalls aus Ecuador stammt

Ecuadorianer gab Konzert in der Kirche „St.Petrus in Ketten“ in Hellenhahn-Schellenberg

Der pechschwarze Haarschopf verschmilzt fast mit seiner Violine. Mit eleganter Bogenführung bringt er die Saiten zum Klingen, gleichsam zum Jubilieren, zum Schluchzen und dann auch sanft abfallend bis nur noch ein Hauch bleibt, je nach Vorgabe der Partitur.

Forte bis piano, die gleitende Veränderung der Lautstärke, wird brillant dokumentiert. Es ist eine „musikalische Weltreise“, die der junge Künstler mit den Zuhörern unternimmt. Und, er hat einen kompetenten Begleiter mit dabei, seinen Onkel Pfarrer Pablo Peláez, Priester im pastoralen Raum Rennerod. Man muss es schon als kongenial bezeichnen, wie Pablo charmant plaudernd die Texte der Lieder zuvor beschreibt, die sein Neffe auf seiner Violine spielen wird. Eine tolle Kombination. Man fühlt sich beim Vortrag dann wie hineinversetzt und muss nur noch ein wenig die Augen schließen, um Bilder entstehen zu lassen.

Jorge Fernández beginnt seine Reise in Neapel. „O sole mio“ wurde von vielen berühmten Sängern aufgegriffen und in viele Sprache übersetzt. Als 1912 die Titanic sank, soll die Schiffskapelle den Choral „Nearer, my God, to thee“ spielt haben. Eine unglaubliche Aufnahme in seiner Epoche gelang Josef Ivanovici mit dem „Donauwellen Walzer“. Ein Sprung über den ‚großen Teich‘, in die USA. Paul Ankas „My way“ (So ist mein Leben), erzählt von einem, dem Tod nahen alten Mann, der auf sein Leben zurückblickt. Weiter nach Kuba. „El manicero“ (der Erdnussverkäufer) verhilft dem Komponisten Moisés Simons zu weltweiter Anerkennung. „Pasillo Ecuatoriano“ hat seinen Ursprung im europäischen Walzer, kommt zu Beginn des 20. Jhd.  nach Ecuador; ein Lied von Empfindlichkeit und Nostalgie. Inspiriert von dem Tod einer Nonne schreibt die erst 15Jährige Luz Elisa Borja den Text zu „Lamparilla“. Besonders bewegend auch die Geschichte „El alma en los labios“ (Die Seele in den Lippen“). Die Verse schreibt der ecuadorianische Dichter Medardo Àngel Silva kurz vor seinem Selbstmord und widmet sie seiner einzigen und wahren Liebe, Rosa Amada Villegas. Fasziniert und gebannt, ja in fast andächtlicher Stille verfolgen die Besucher diese Vorträge, die noch unterstrichen werden durch die gute Akustik in der Kirche.

Als Jorge Fernández den letzten Bogenstrich setzt, gibt es stehende Ovationen für den „Meister der Violine“, die er bescheiden lächelnd entgegennimmt. Mit dem mexikanischen „Sabor a mi“ (Geschmack nach mir), bekannt geworden durch das berühmte Trio „Los Panchos“, wo von einer lang andauernden Liebe erzählt wird, gibt Jorge Fernández eine gejubelte Zugabe. Eine solche Darbietung hat man in dieser Form auch noch nicht erleben können in der Pfarrkirche „St.Petrus in Ketten“ in Hellenhahn-Schellenberg.  

Zur Person .

Jorge Fernández ist 24 Jahre alt. Er wurde in Guayaquil in Ecuador geboren. Bereits mit 6 Jahren beginnt er ein Musikstudium am dortigen Konservatorium „Jorge Manzano Escalante“. Zwei Jahre später beginnt er auch Violine zu spielen.  Mit dem symphonischen Jugendorchester Ecuador geht er auf zahlreiche Tourneen, wo er auf internationaler Ebene,

auch bei anderen Orchestern, auch als Solist auftritt. Er gewinnt 2007 den ersten Platz im Wettbewerb des deutschen Kultur-Zentrums in Guayaquil. Es folgt 2011 ein weiterer erster Platz in einem Jugendwettbewerb in Cuenca, mit 277.000 Einwohnern der drittgrößten Stadt Ecuadors. Im November 2009 gelingt im durch Vorspielen die Aufnahme in das Orquesta Juvenil Iberoamericana, mit dem er Auftritte in Spanien und Portugal hat. In der Folge nimmt er Unterricht bei berühmten Lehrern in Japan, Polen, Belgien, Italien, USA und Venezuela. Aktuell studiert er am Konservatorium Rimsky-Korsakow in Sankt Petersburg in Russland. Er will dort seine Fähigkeiten weiter verbessern. Einige Ferientage nutzt Jorge Fernández um seinen Onkel, Pfarrer Pablo Peláez in Rennerod du besuchen.

Man kann nur hoffen, dass dies nicht der letzte Besuch hier war und er irgendwann wieder einmal ein Publikum bezaubern hier im Westerwald kann. Hasta la vista, Jorge ! Oder, um in einem Liedtext von Freddy Quinn zu bleiben „Junge, komm bald wieder“.  Von Jorge Fernández wird man noch hören.

Text/Fotos : Willi Simon 

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Erste Kinderkirche gefeiert

Am Sonntag 03.02.2013  wurde zum ersten Mal die Kinderkirche in Rennerod  gefeiert. 27 Kinder und einige Eltern kamen ins Pfarrheim.  Zur Begrüßung sangen wir gemeinsam: „Gottes Liebe ist so wunderbar“, dieses Lied wird nun immer am Anfang der Kinderkirche gesungen. Im Anschluss gestalteten die Kinder eine Kerze, die bei der Jesusgeschichte angezündet und später mit in den Gottesdienst genommen und auf den Altar gestellt wurde. Dann lasen wir die Jesusgeschichte in einer Fassung für Kinder und erzählten darüber.

Nachdem wir noch ein Lied gesungen hatten, holten uns schon die Messdiener ab und begleiteten uns in die Kirche. Dort begrüßte uns Pfarrer Keller und wir feierten mit der ganzen Gemeinde den Gottesdienst zu Ende. Im Anschluss daran sprach Pfarrer Keller noch den Blasius-Segen aus.

 

An Karfreitag treffen wir uns um 10 Uhr am PFARRHAUS, um dort gemeinsam den Kinderkreuzweg zu begehen. Wir freuen uns, wenn wieder viele von Euch mit dabei sind.

 

Euer Kinderkirchen-Team.

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Vollmond-Nachtwanderung der Messdiener der Pfarrgemeinde Rennerod/Waldmühlen

Am 26. Januar 2013 fand eine ganz besondere Vollmond-Nachtwanderung für unsere Ministranten der Pfarrgemeinde St. Hubertus Rennerod und St. Johannes Waldmühlen statt.

Herr Michael Schmidt (Pfarrgemeinderatsmitglied und Förster der Stadt Rennerod) hatte die Wegestrecke unter dem Motto „Gottes Natur in der winterlichen Vollmondnacht erkunden“ ausgewählt.

Mit 16 Kindern,  der Jugendsprecherin Michelle Reitz und einigen Mitgliedern vom Pfarrgemeinderat startete die Wanderung um 18.00 Uhr vom Vereinsheim der Stadtkapelle aus.

Herr Schmidt begrüßte die Wanderschar mit einer herzlichen Ansprache und nachdem er den „Jägergruß“ auf seinem Jagdhorn  zum Auftakt gespielt hatte, ging es mit Fackeln zu unserem Ziel der Wendelinuskapelle, die zwischen Rennerod und Westernohe liegt, los.  Unterwegs erklärte Herr Schmidt den Kindern  die Mondphasen und gab Tips über die Orientierung im Wald.  Sehr interessant war das Erraten der verschiedenen Spuren der Tiere im Wald  und die Zeit verging wie im Fluge.  

Am höchsten Punkt der Strecke auf fast 600 m Höhe, hatten wir unser Ziel erreicht.

Förster Schmidt erzählte uns nun die Geschichte über die Entstehung der Wendelinuskapelle .  

Im vorigen Jahrhundert wurde ein Bauer aus Westernohe von einem schweren Unwetter  verschont und hat die Kapelle zu Ehren des heiligen Wendelinus (Schutzpatron für das Vieh) dort errichten lassen.  Jedes  Jahr im August findet als Dank eine Prozession zur Kapelle statt.  Zum Abschluss hörten wir noch den „Hubertusmarsch“, welcher mit gebührendem Applaus belohnt wurde.

Der Nachhauseweg führte uns  auf einem abenteuerlichen und engen Pfad durch ein Waldstück.   Alle mussten ganz leise sein,  um die Tiere nicht zu stören.   Auf einer Lichtung betrachteten wir  den schönen Raureif und die Eiskristalle auf den Tannen im winterlichen Wald.  Hier in der Stille und Ruhe des Waldes konnten wir alle die Wunder der Schöpfung  einmal bewusst wahrnehmen, wo man sonst vielleicht gedankenlos vorbeigeht.

Um ca. 20.00 Uhr wurde unsere Gruppe  im Pfarrhaus von Herrn Kaplan Engels empfangen.  Alle waren sehr geschafft, aber auch total begeistert von dieser schönen Nachtwanderung.  Frau Petra Plamper und Frau Gisela Müller  hatten für das leibliche Wohl gesorgt.  Bei Würstchen mit Brötchen,  Kuchen und Kinderpunsch haben wir dann den Abend ausklingen lassen.

err Eberhard Müller hat die gesamte Wegestrecke mittels eines Messgerätes unterwegs aufgezeichnet und es kam eine  beachtliche Strecke von 5,8 km zustande.

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Spannender Vorlese- und Bastelabend in der Bücherei St. Hubertus Rennerod

An einem schneereichen, kalten Freitagabend trafen sich 15 Kinder und 6 Mitglieder des Büchereiteams, um gemeinsam einen gemütlichen Abend zu verbringen. Gleich nach der Anfkuft bekam jedes Kind von Patricia eine Aufgabe zugeteilt, wodurch sie die Bücherei etwas näher kennenlernen konnten.

Danach wurde es gemütlich. Der Raum war mit kleinen Lichtern und Kerzen erhellt, die Kinder richteten sich mit Ihren mitgebrachten Decken und Schlafsäcken eine Kuschelecke ein. 

Der Abend begann mit der Geschichte von Rasmus und dem Landstreicher. Beim Abendessen stärkten sich alle mit "Schlangenbrot", Apfelsaftschorle und Kuchen. Nun konnte das Basteln beginnen. Alles war gut vorbereitet, Schablonen lagen bereit, buntes Papier und viele leuchtende Glitzersteine. So entstanden im Laufe der nächsten Stunde schöne Tischlaternen, von denen jede anders gestaltet war. 

Jana, Maike und Saskia halfen mit der Klebepistole, wenn es knifflig wurde. Zum Schluss kam in jede Laterne noch ein Glasbehälter mit einem Teelicht hinein. Wer mit dem Basteln fertig war, konnte sich in seine Decke kuscheln und von Saskia Geschichten von den Olchis hören. 

Es war für alle ein schöner Abend!

Anschließend erzälte Ulrike eine sehr spannende Gruselgeschichte, die sie natürlich selbst erlebt hatte. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei, unterstützen sie eifrig bei der Suche nach den "Nochtsjajern", die sich letztendlich als eine kleine Katze entpuppte. Der Abend endete mit einem Quiz quer durch di Welt der Kinderbücher, da alle so gut Bescheid wussten, bekam jedes der Kinder noch eine kleine Belohnung mit auf den Weg.

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Liebe Pfarrgemeindemitglieder,

seit 12. Juni 1989 war ich als Pfarrsekretärin im Pfarrbüro St. Hubertus Rennerod, St. Matthäus Westernohe (1 Jahr) und ab 02. Januar 2000 im Pfarrbüro St. Kilian Seck tätig.
In dieser Zeit lernte ich sehr viele Menschen kennen und schätzen. Manche begleiteten mich den ganzen Weg, manche nur Teilstrecken.
Am 06. Februar 2013 trete ich nun in den passiven Teil meiner Altersteilzeit, und es heißt Abschied nehmen aus dem aktiven Berufsleben.
Es ist schon Wehmut im Spiel, wenn man nach so vielen Jahren zum letzten mal den Computer herunterfährt, den Schreibtisch aufräumt, den Rolladen herunterlässt, den Schlüssel abgibt, ein Abschiedsgeschenk in den Händen hält, im Türrahmen steht und zu sich sagt:
„Kapitel Arbeitszeit ist nun abgeschlossen.“
Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt, dem ich positiv entgegensehe und auf den ich mich freue.
Ich danke allen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, die mir geholfen und mich unterstützt haben und mit denen ich viele menschliche Augenblicke hatte.
Die Arbeit im Pfarrbüro machte mir immer sehr viel Freude.
Für die Zukunft wünsche ich allen Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen.

Isolde Schlicht

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Sternsinger bringen Segen und sind ein Segen

Am 6. Januar fand in den Pfarreien Elsoff und Westernohe eine erfolgreiche Sternsingeraktion statt. Schon Wochen vorher wurde ein Großteil der Kinder telefonisch angefragt, ob sie als Sternsinger mitgehen würden. 

In einem festlichen Gottesdienst konnten in Elsoff zwanzig und in Westernohe fünfzehn Kinder ausgesandt werden. Als Begleitpersonen standen Ihnen teilweise die Firmlinge und einige Erwachsene zu Verfügung. 

Dank an dieser Stelle allen Fahrern, Begleitern, sowie den beiden Küchenteams und allen Familien, die die Kinder so freundlich bewirtet und aufgenommen haben. Dank auch für die eingegangenen Spendengelder. Die Beträge werden in Kürze bekannt gegeben. Einen Teil der Süßigkeiten werden wir in die Kinderklinik nach Herborn bringen. Vieles durften sich die Kinder aber auch behalten.

Am Abend fanden sich rund fünfundvierzig Gäste zum Dankschönessen in dem Pfarrheim in Elsoff ein. Es gab leckere Schnitzelbrötchen, Pommes und Eis. Zudem berichteten einige Kinder über Ihre Erlebnisse des Tages. Bevor es dann nach Hause ging, bekam jeder Teilnehmer noch eine Urkunde. 

Zur Aktion allgemein: wie bereits in anderen Ortschaften zu sehen, ist es nicht mehr selbstverständlich, dass es genügend Kinder und Jugendliche gibt, die sich an der Aktion beteiligen. In einigen Gemeinden gehen die Kinder nur noch nach Anmeldung zu den Familien und nicht mehr an jede einzelne Haustür. Solange wir noch genügend Kinder haben, wollen wir es so wie in den letzten Jahren aufrecht halten. Die Einteilung der Kinder lässt sich noch so gut planen, wenn uns ein Kind abspringt oder krank wird, ist mitunter alles wieder hinfällig. Wenn Ihnen zusammen mit Ihrer Kirchengemeinde an dieser wertvollen Tradition gelegen ist, unterstützen Sie die Gruppen. Schicken Sie Ihr Kind oder Enkelkind zum Sternsingertag des Pastoralen Raumes im November, lassen Sie es mitgehen oder gehen auch als Begleitperson mit. Vielleicht möchten Sie auch ein weiteres Weihrauchfass spenden, damit künftig alle Gruppen eins haben. Sie sehen : gemeinsam lässt sich diese wertvolle Tradition aufrecht halten und es kommt den Kindern in benachteiligten Länder zugute. 

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Krippenspiel 2012

Die Kirche war am heiligen Abend bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Kinder der Pfarrei Elsoff das diesjährige Krippenspiel aufführten. In dem Musikstück"Leuchte, leuchte kleiner Stern" macht sich eine Gruppe von Sternen auf den Weg , um einen glücklichen Menschen zu finden. 

Ihre Reise wird später an der Krippe enden und in Maria die Glücklichste aller Menschen sehen. 
Musikalisch wurde das Spiel wunderbar umrahmt von der Musikgruppe unter der Leitung von M. Catta und J. Stock. Den Jugendlichen J. Catta, L. Nonn, D. und R. Debald, sowie S. Catta gilt an der Stelle ein besonderes Lob. Sie hatten in den vergangenen wochen schon eineTaizeandacht, sowie einen Bussgottesdienst mitgestaltet. 

Dank aber auch den beiden federführenden Frauen S. Buss und M. Catta, die sich in jedem Jahr so viel Mühe mit den Proben und der liebevollen Aufführung machen.
In jedem Jahr wird es schwieriger Kinder und helfende Erwachsene zu finden. Damit es weitergehen und ein Krippenspiel am nächsten Weihnachtsabend stattfinden kann, braucht es viele Mitwirkende aus allen Ortschaften. Nochmals "Danke" an alle, besonders auch die "großen" Sterne, die ihre Rollen klasse umgesetzt hatten. 
Sowie allen, die unsere Advents, - und Weihnachtsgottesdienste auf vielfältige Weise mitgestaltet und unsere Kirchen und Kapellen so schön geschmückt haben. 

Tanja Kaminski 

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Am 4. Advent 2012 fand  in der Katholischen Pfarrkirche „St. Matthäus“ Westernohe im Westerwald,  ein vorweihnachtliches Konzert statt. Mitwirkende waren das Frauengesangsensemble „Klangfarben“, das Projektorchester „WRO“, das Bläserensemble „Coro Festivo“ und der Kirchenchor „St. Cäcilia“ Westernohe.
Viele Gäste waren der Einladung von den Klangfarben gefolgt um mit uns eine besinnliche und musikalische Stunde zu verbringen. 
Der Eintritt zum Konzert war frei, um eine Spende für das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden wurde gebeten.
Wir freuen uns mit heutigem Datum den  Betrag von 531,33 € überweisen zu können 
und verbleiben mit allen guten Wünschen zum Neuen Jahr 
Jutta Maria Müller  ( i. A.  für alle Mitwirkenden) 

                       Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden
Das Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden wurde im Jahr 2002 als bundesweit zweites stationäres Kinderhospiz eröffnet. Die Bärenherz Stiftung fördert und unterstützt Projekte und Einrichtungen für unheilbar kranke Kinder, die eine begrenzte Lebenserwartung haben.

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SternsingerInnentag am 24.11.2012 in Irmtraut

Auch in diesem Jahr fand der SternsingerInnenntag des Pastoralen Raums Rennerod wieder großen Anklang. 50 Kinder und Jugendliche versammelten sich in der Carl-Lefknecht-Halle in Irmtraut, um sich auf die Sternsingeraktion 2013 vorzubereiten. 
    „Segen bringen – Segen sein, Gesundheit in Tansania und weltweit“ 
lautet das Motto der kommenden Sternsingeraktion.

Nachdem Kaplan Engels alle recht herzlich begrüßt hatte, konnten sich die TeilnehmerInnen in einem Film über das Land, die Lebensumstände und die Gesundheitsversorgung der Menschen in Tansania informieren.

In der anschließenden Gruppenarbeit beschäftigten sich die Kinder und ihre BetreuerInnen mit einem Quiz zum Film und überlegten gemeinsam, was für die Menschen in Tansania und auch für uns wichtig ist, um gesund zu bleiben. 
Dabei saßen alle geschützt unter „Moskitonetzen“. Moskitonetze sind in Tansania ganz wichtig zum Schutz vor der Anopheles-Mücke, die dort viele Menschen mit Malaria infiziert. Bei der anschließenden Bastelaktion fertigten die Kinder eifrig Bälle aus Stoffresten, Socken und Kordel, die natürlich dann sofort ausprobiert wurden.
Auch Essen und Trinken durften natürlich nicht fehlen. Viele leckere Kuchen, Kakao und Getränke wurden angeboten und von allen freudig angenommen.
Frisch gestärkt versammelten sich nun alle, um gemeinsam mit Michaela Catta, Sophie und Rebecca Lieder für den Gottesdienst einzuüben.

Nachdem sich alle noch kurze Zeit an der frischen Luft bewegt und ausgetobt hatten, gingen alle gemeinsam zur Kirche. Frauen und Männer der Feuerwehr Irmtraut begleiteten die Gruppe und sicherten den Weg über die Bundesstraße.

Gemeinsam mit Kaplan Engels, den Gemeindereferentinnen Jasmin Jung, Tanja Kaminski und Eva-Maria Henn zogen die Kinder in die vollbesetzte Kirche ein. Der festlich gestaltete Gottesdienst rundete den diesjährigen SternsingerInnentag des Pastoralen Raums Rennerod ab. Alle waren sich einig: es war ein gelungener Tag.
Damit es für alle ein gelungener Tag wurde, waren viele fleißige Hände nötig. Deshalb nochmal herzlichen Dank allen, die den Tag mit vorbereitet, durchgeführt und mitgeholfen haben, Michaela Catta und ihrer Gruppe, 
Thomas Auchtor vom DRK, der Feuerwehr Irmtraut, Klaus Groth für die technische Unterstützung und Herrn Wagner für sein freundliches und hilfsbereites Tun.

 
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